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USA 2012 - Das Beste vom Westen Part 1

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Tag 3 - 2.9.2012
Black Hills, SD - Mt. Rushmore -
Custer SP

Es war ein toller Tag, aber der Reihe nach...

Endlich haben wir mal so richtig gut geschlafen und sind gegen 7 Uhr aufgestanden und
direkt zum Frühstück in die Lobby gefahren. Im Vergleich zu gestern gibt es heute ein
wirkliches Premiumfrühstück. Es gibt Waffeln, Würstchen, Pancakes, Eier, allerlei Brotsorten,
Muffins, Müsli, Joghurt und Obst. Dazu leckere Säfte und einen nicht ganz schlechten Kaffee.

Leider ist es, obwohl viele Sitzgelegenheiten vorhanden sind, absolut überlaufen. Das Hotel
ist völlig ausgebucht. Wir schnappen uns daher unseren Teller und unseren Kaffee und setzten
uns auf die Kante unseres Kofferraums und essen Draußen.
Das Wetter heute Morgen ist sehr angenehm. Blauer Himmel und 25 Grad warm.

Als erstes fahren wir noch einmal zum Mount Rushmore National Monument. Heute Morgen ist es
noch nicht so voll wie gestern Nachmittag. So schießen wir unzählige Fotos von den 4 Präsidenten.
Irgendwie ist es immer das gleiche Motiv, aber man findet immer wieder einen neuen Winkel um
die Gesichter abzulichten. Wir finden es hier wirklich wunderbar.

Avenue of Flags Mount Rushmore
Mount Rushmore Roswitha

Wir laufen den Presidential Trail, der einen bis an den Fuß des Monuments führt, und viele
interessante Informationen rund um die einzelnen Präsidenten bereit hält.
Immer neue Ansichten der Gesichter offenbaren sich uns und wir genießen den Spaziergang,
der aufgrund der vielen Treppen auch recht anstrengend ist. Wir laufen übrigens rechts rum.
Wer wirklich nur möglichst nahe an das Monument ran möchte, sollte lieber
links rum gehen, denn dort ist der Weg fast ohne Treppen bis man direkt unter dem
Monument steht. Dort dann nicht weiter laufen, sondern umdrehen.
Wir sind wie gesagt rechts die Treppen runter und kommen so am Sculptor's Studio und dem
Compressor House vorbei, bis es dann wieder 250 Stufen rauf geht zum Presidential Trail.
Im Visitor Center sollte man sich unbedingt das Museum und die Filme ansehen. Man erhält
dort einen tiefen Einblick in die Erschaffung des Monumentes.

Mount-Rushmore-1

Wir fahren weiter zum Needles Highway. Auf dem Weg dorthin, ein paar hundert Meter nach dem
man das Parkhaus am Mount Rushmore verlassen hat, sieht man das Gesicht Präsident Washingtons
im Profil. Wenn man von der anderen Seite (aus Richtung Crazy Horse Monument) kommt, ist dieser
Viewpoint nicht ausgeschildert und man verpasst ihn, was schade ist.

Washington im Profil

Der Needles Highway führt durch den Custer State Park (Eintritt pro Fahrzeug 15$ für 7 Tage)
und ist wirklich sehenswert. Die Fahrt vorbei an atemberaubender Landschaft, engen Tunneln und
schönen Rastmöglichkeiten sollten sich Besucher dieser abgelegenden Gegend nicht entgehen lassen.
Uns hat der Custer State Park ausgesprochen gut gefallen. Besonders die tollen Felsformationen
suchen ihres Gleichen.

Custer-SP

Needles Highway

Needles-Highway-3

Needles_Highway-4

Needles-Highway-2

Kurz nach dem Kassenhäuschen erreicht man den Sylvan Lake, welchen wir einmal komplett bei
einem Spaziergang umrunden. Festes Schuhwerk ist dabei ein absolutes muss, denn ungefähr
ab der Mitte des Rundweges muss man durch ziemlich unwegiges Gelände klettern.
Der See mit seinen abstrakten Felsen und den Spiegelungen im Wasser ist ein absolutes "must Do".

Sylvan-Lake1

Sylvan-Lake2

Sylvan-Lake3

Am Ende des Needles Highway kann man auf den Wildlife Loop einbiegen.
Leider hat sich das "Wildlife" wohl gedacht..."Mensch es ist Laborday Weekend, es kommen viele
Besucher in den Park, machen wir doch selber mal Urlaub und verarschen die Touris...."

Es waren nicht wirklich viele Tiere zu sehen, mal abgesehen von Prairie Dogs, EINEM Bison und
diversen Esel (auf und neben der Straße). Stopp, gar nicht wahr, es waren auch dutzende Mustangs zu
sehen...... Die haben in Sturgis ein großes Mustang Treffen am Wochenende, die Autos waren
teilweise schon schön anzusehen.

Custer Wildlife Loop  Esel

Prairie-Dog

Am Ende des Wildlife Loops, welcher heute seinem Namen nicht gerecht wurde, kann man auf den
Iron Mountain Road abbiegen. Diese schöne Strecke führt einen durch diverse Tunnel zurück
nach Keystone. Durch einen der Tunnel kann man direkt auf das Mount Rushmore Monument schauen,
ein schönes Fotomotiv.

Mount-Rushmore-durch-Tunnel

In Keystone schauen wir uns noch die Stadt an, werden aber erstmal vor die Qual gestellt, einen
freien Parkplatz zu finden. Das halbe Land scheint sich in den Black Hills aufzuhalten, denn
es sind tausende Autos auf der Straße unterwegs und wir brauchen eine Ewigkeit um hier
einen freien Parkplatz zu finden.

Die Stadt an sich ist nix besonderes, dutzende Andenkenläden.... Kennste einen, kennste alle.
Aber wir setzten uns an die Haupstraße und genießen bei einem kalten Bier das wilde Treiben auf
der Straße.

Keystone

Der Tag war einfach nur toll, wir haben es ruhig angelen lassen, die Landschaft
und die Sonne genossen und einfach nur entspannt.
Besonders das imposante Mount Rushmore Monument hat uns gut gefallen, auch wenn es ziemlich
patriotisch und kitschig auf uns Europäer wirkt. Aber es ist einfach nur imposant was damals
technisch alles schon möglich war.

Ausklingen lassen wir den Tag auf dem Balkon, bei ein paar Chicken Pieces aus dem Safeway und
bei eiskaltem Bier bei immer noch über 30 Grad.

Morgen geht es bis zum Yellowstone, genauer bis nach Cody, vorbei am Devils Tower.


Hotel: Best Western Town and Country in Rapid City für 49,55$ die Nacht
Gefahrene Meilen:  120 Meilen

Ach ja, ein paar Tiere haben wir heute aber doch gesehen, zwar nicht auf dem Wildlife Loop,
aber auf der Strecke...Und nein, wir haben den Tieren nix zum essen gegeben, das machen schon
genug andere....

Chipmunk

Chipmunk2


Mountain-Goat