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USA 2010 - Red Lobster Tour

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TAG 2 - 12.6.2010
Aufguss bitte.... oder Washington extra Hot...

Der Tag begann früh... Ich war bereits um 5.00 Uhr wach, blöder Jetlag. Aber das war ja bei
der Streckenplanung eingeplant. Ich lies Rossi noch bis 6.00 Uhr pennen und nach einer
wohltuenden Dusche ging es los. Der Urlaub kann starten, wurde aber auch Zeit.

An der Rezeption fragten wir noch kurz nach einem 24h Supermarkt und machten uns auf dem
Weg dorthin. Der Plan war ja, gestern Abend noch etwas für die ersten Tage einzukaufen, aber
was sind schon Pläne, wenn man sie nicht flexibel anpassen kann.
Somerset ist übrigens eine wunderhübsche kleine Stadt, die uns im Vorbeifahren sehr gut gefallen
hat. Verträumte kleine Häuser mit Veranda  vor der Tür. So wie man sich die USA vorstellt.

Nach dem wir das nötigste schnell zusammen hatten (wir sind mal wieder Besitzer eines kleinen
Kühlmonsters) ging es los nach Washington. Die Fahrt dorthin verlief eher Ereignislos. Außer Maut
bezahlen war nicht viel los. Phili und Baltimore sparen wir uns für einen anderen Urlaub auf.

Gegen 11.30 Uhr erreichen wir Washington. Uns gefällt die Stadt auf Anhieb. Hübsche kleine
Vororte und unser Hotel, das Normandy (natürlich über Priceline geschossen) ist absolute
Spitzenklasse. Ein RIESEN Lcd TV, eine klasse Dusche und eine eigene Nespresso
Maschine lassen keine Wünsche offen. Das Personal ist super freundlich. Wir bekomen
Pläne mit und der Rezeptionist zeichnet noch einige nützliche Tips in den Plan ein.
Kostenlos Wasser gibt es beim Checkin und Checkout auch noch. Und bei dem Wetter
bewirkt das eiskalte Erfrischungstuch, welches mit dem Wasser kommt, Wunder....

Das Normandy liegt auf einem Hügel und bis zur nächten Metro Station  (Dupont Circle) sind
es etwa 10 Minuten Fußweg den Hügel runter...  Hoch dauert es doppetlt so lange.
Washington erstickt in diesen Tagen förmlich. Es sind 33 Grad und eine irre Luftfeuchtigkeit,
da wünscht man sich Kiemen zum Atmen... Jeder Schritt wird in der Tropenhitze zur Qual.

Wir fahren mit der Redline direkt bis zum Smithonian (umsteigen in die  blue/orange Line an
der Metro Station). Von dort erreicht man nach etwa 400 Metern das Washington Monument,
unserem ersten Ziel. 

Washington Monument an der Mall

Washington Mall

Auf dem Weg dorthin suchen wir den Schatten, wie der Einbrecher die Dunkelheit, ich bin klitsch
nass, meiner Frau geht es ähnlich.

Das besteigen des Monuments sparen wir und, denn die Schlange der wartenden ist doch sehr lang.
Hier oben weht aber ein schöner Wind und wir ruhen uns etwas im Schatten aus.

Weiter geht es zum World War II Memorial und am Reflecting Pool entlang zum Lincoln Monument.
Von hier oben hat man einen schönen Überblick über die komplette Mall.

Lincoln Monument

Lincoln Monument

Lincoln Monument  innen

Reflecting-Pool-Roswitha

Auf dem Weg zum White House kommen wir an einem Hot Dog Stand vorbei.  Der Dog kostet
5 Bucks aber ist jeden Dollar wert. Am Weißen Haus machen wir die bekannten Bilder des
Gebäudes. Barack grillt leider nicht im Garten und Michelle sieht man auch nicht, aber jede Menge
Sicherheitspersonal :-)

The White House

Etwas weiter gibt es eine hübsche kleine Kneipe (Elephants & Castle). Aufmerksam werden wir
auf den Pub, weil dort eine Horde Amerikaner das WM Spiel England - USA verfolgt.
Wir gesellen und auf ein Bier zu ihnen und fahren erfrischt weiter nach Arlington zum Friedhof.
Das Areal ist riesig und zum Spazieren gehen fehlt uns bei diesem Wetter irgendwie die Lust,
also kehren wir in die Stadt zurück zur Union Station, dem Hauptbahnhof Washingtons.

Arlington-Cementary


Bahnhöfe in Deutschland sind ja meistens nicht so der Bringer, aber die Union Station ist eine
reine Augenweide. Tolle Architektur und nen Food Court im Basement gibt es auch.
Orange Chicken lassen wir den Tag Revue passieren.

Zurück im Hotel fällt Rositha in ein Koma und ich schreibe diese Zeilen... Ich wollte doch nicht
Live schreiben, aber egal...Wir sind völlig Platt. Die Hitze macht einem ganz schön zu schaffen.
Roswitha hat sich irgendwie den Magen verdorben, oder die Hitzte ist ihr auf den Magen
geschlagen. Sie hängt die komplette Nacht über der Schüssel. An Schlaf ist nicht zu denken.
Irgendwie werden wir das Pech nicht los.......