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USA 2010 - Red Lobster Tour

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Tag 1 - 11. Juni 2010
Von Pleiten, Pech und defekte Turbinen

Da wir nicht online einchecken konnten, begaben wir uns an diesem Morgen früh zum
Flughafen. Geschlafen hatte ich sowieso nicht wirklich gut,  also kann man die Zeit auch
Sinnvoll am Flughafen verbringen

Das Einchecken am Airport Düsseldorf verlief reibungslos und wir hatten nun genügend Zeit
bis zum Start um 13.30 Uhr. Das Boarding ging überpünktlich los und die Maschine war
schon 15 Minuten vor der Zeit abflugbereit.
Naja, so ganz bereit schien sie dann doch nicht zu sein, denn kurz nach  dem anlassen der
Turbinen, schalteten diese sich auch direkt wieder ab. Die Ansage des Kapitäns lies Schlimmes
vermuten, aber er machte uns Hoffnung. Ein Techniker würde sich das kurz ansehen und dann
geht es los. So einfach war es dann scheinbar doch nicht. Nach einer Stunde erst verließ
der Techniker das Cockpit und der Pilot verkündigte: "Der Fehler ist beim Abschlusstest
erneut aufgetreten, der Techniker holt sich Informationen aus seinem Büro, wir halten Sie auf dem
Laufenden." Eine weitere Stunde auf dem Rollfeld ging vorrüber als dann das endgültige
Aus für diesen Flug verkündigt wurde... So ein Mist.
Den Anschlussflug in London konnten wir nicht mehr erreichen, nun ist guter Rat (ähm Flug) teuer...
Wir wurden aufgefordert unser Gepäck aus der Gepäckausgabe abzuholen und uns am British
Airways Schalter zu Informieren wie es weitergehen kann.

Leider hatte der Flughafen davon wohl nix mitbekomen, denn am Zoll war kein Mitarbeiter.
Erst als der wilde Mob anfing lauthals zu Diskutieren, fühlte sich wohl ein vorbeilaufender
Zöllner genötigt, doch mal zu fragen, was wir im Sicherheitsbereich denn wohl verloren hätten.
Schließlich erbahmte er sich und ließ uns wieder rein.

Wir wurden von BA auf einen Flug umgebucht, welcher in knapp 20 Minuten  abfliegen sollte.
Wir hatten aber noch nicht einmal die Boardkarten. Gott sei Dank ist der Flughafen in Düsseldorf
ja klein und wir erreichten auf dem letzten Drücker den Flieger.

Ein weiterer Haken an der ganzen Sache war die Tatsache, das wir nicht wie vorgesehen in New York
Newark landen sondern auf dem JFK Flughafen. Wie wir von A nach B kommen konnte uns die
BA Tante dann auch nicht sagen.

Aber wir sollten uns doch nicht so anstellen, wir währen ja schließlich schon mal in der richtigen Stadt.

Auch die Connecting Zeit in Heathrow war mit unter 60 Minuten sehr knapp und auch hier war das
Gate schon auf Final Call als wir es erreichten. Mit der Angst im Bauch ob unsere Koffer den
Marathon wohl auch in dieser kurzen Zeit geschafft haben, startete dieser Flug pünktlich.

Der Flug an sich war dann ziemlich gut, das Essen lecker und die Unterhaltung kurzweilig.
Neben dem Angebot an aktuellen Kinofoilmen standen in der Boing 777 mit der Bestuhlung
3-3-3 auch diverse "alte"  Filme, so wie TV Serien und eine gute Musikauswahl zur verfügung.

Nach der Landung auf dem JFK Flughafen ging es bei der Einreise nach  anfänglichen
Verzögerungen dann doch in 30 Minuten recht fix. Vor dem Flughafen nahmen wir uns einen
Shuttle, welcher diverse Hotels in Manhattan anfährt als auch die Flughäfen La Guardia,
JFK und Newark miteinander verbinden. So bekamen wir für 95$ plus Tip und Maut  noch
eine kostenlose  1 1/2 Stunden Stadtrundfahrt geboten... na wenn das nach über 24 Stunden
auf den Beinen nichts ist...das braucht man genau  so wenig wie eine dritte Brustwarze..

Am EWR Flugafen angekommen fuhren wir mit dem Air Train zum P3 um bei National unser
Auto zu übernehmen. Die ganze Prozedur bei National zog sich auch ewig hin, weil die einzigste
Dame am Schalter  (es war halb 12 in der Nacht) gleich zwei Kunden gleichzeitig bedienen
wollte, aber dabei einiges durcheinander brachte. Der erste Lichtblick an diesem Tag war dann
die Tatsache, das wir uns am Parkplatz einen Wagen aussuchen konnten, obwohl National
hier KEINE Choice Line anbietet.
Wir entschieden uns für einen fast neuen (2000 Meilen bei einem Vormieter) Ford Escape mit
einer genialen Ausstattung. Neben Leder und Satelitenradio, verfügt der Escape auch über
eine geile Kapelle an Board. Mit dem Radio kann man den Ipod steuern. Genug Power
hat er auch und Platz ist auch genug  vorhanden.
Ford Escape

Ford Escape von innen
Die Fahrt zum Hotel gestalltete sich etwas Schwierig, weil unsere USCHI (unser TomTom) uns quer
über das Rollfeld führen wollte, was WIR aber verständlicherweise NICHT wollten :-) Sonst hätte es
zumindest am nächten Morgen eine Schlagzeile in der Bild gegeben... "USA under German Attack...."!

Gegen 0.30 Uhr in der Nacht erreichten wir unser über Priceline gebuchtes Hotel in Somerset, NJ.
Es war das Doubletree, ein Hotel der Hilton Gruppe und es war einfach klasse und für 54$ hätte ich
online nicht mal ein Motel6 bekomen. Völlig fertig fielen wir in einen tiefen Schlaf...

WIR SIND ENDLICH WIEDER IM GELOBTEN LAND!