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USA 2005 - Cowboys & Co.

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Tag 11 - 12.9.2010
Monument Valley

 
Heute haben wir mal etwas länger geschlafen. Das war im Motel 6 Page auch
super möglich. Es war das erste Motel, welches wirklich ruhig war. Aber es sollte
sich heute noch rächen, dass wir lange geschlafen haben.
By the way: Wenn jemand mal in Page ist: Bei Dam Bar&Gril kann man echt gut essen.
Hatte einen “Dam Big Burger”, der war suuuuuuuper lecker und riesen groß.
Die liefern da ein 20 cm Messer dazu um den Burger zu schneiden. Service war auch super.

Aber ich schweife ab..... Heute morgen waren wir das erste mal bei Dennys frühstücken,
hatten sonst immer Frühstück inclusive oder haben unsere Cornflakes gegessen.
Das Frühstück war amerikanisch mächtig und lecker.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Monument Valley. Die Fahrt
dahin ist so langweilig, das geht gar nicht. Endlose Weiten und sonst nix. Erst kurz vor
dem Monument Valley sieht es wieder super aus. Wenn man auf die Felsformationen zufährt,
fühlt man sich wie in einer Marlboro Werbung.



Geblendet von der Schönheit, sind wir dann auch glatt an der Einfahrt zum Visitor Center vorbei gefahren.
Das haben wir aber erst 7 Meilen weiter gemerkt, als das Monument Valley schon fast zu Ende war.
Also umdrehen und..... Ah, das Visitor Center.
Hier zocken die Navajo wenigstens nicht so ab wie am Antelope Canyon. Der Eintritt kostet pro Person 5$.
Das finde ich vollkommen gerechtfertigt.

Wir wollen den Rundkurs selber fahren, denn wenn man mit dem Pritschenwagen durch den Sand rauscht,
ist man bald auch eine “Rothaut”.

Wir wundern uns über die mutigen Reisemobilfahrer, die mit ihren rollenden Riesen das Valley befahren.
Für den Rundkurs benötigt man ca. 2 Stunden. Wir machen viele Fotostops und bewundern die Landschaft.
Die Navajos versuchen an jedem View Point ihre “handgemachten” Waren zu verkaufen. Ich persönlich
glaube nicht, dass die alle handgemacht sind.

Monument Valley

Monument Valley

Monument Valley

Wir fahren weiter in Richtung Mexican Hat, welches wir so um 2 PM erreichen. Jetzt fällt uns ein, das
es in Utah ja schon eine Stunde weiter ist, also ist es 3 PM. Wir wollen noch zur Gooseneck und weiter
bis nach Blanding. Wir biegen kurz nach Mexican Hat links ab um zum Gooseneck State Park zu gelangen.
Hier fällt uns auf, dass am Straßenrand Schilder stehen, die vor der Weiterfahrt mit einem großen Auto, Bus
oder LKW warnen... Wir fragen uns warum, denn auf der Karte (die vom AAA, dem amrikanischen ADAC)
ist diese Straße ein normaler HW.  Später werden wir sehen, warum hier gewarnt wird.

Den Gooseneck State Park haben wir uns anders vorgestellt. Ich habe im Internet Fotos gesehen, auf
der der San Juan Rivermit seinen Schleifen komplett zu sehen ist. Das kann man hier aber vergessen, da man
nicht mal eine Schleife fotografieren kann.Gibt es noch einen anderen Punkt von wo man die Gooseneck
sieht, oder sind die Fotos zusammengebastelt?

Es ist trotzdem schön hier und die Aussicht prächtig.

Gooseneck SP

Von dieser Schlange gibt es drei..... aber die gehen nicht auf ein Foto.

Weiter geht es in Richtung Natural Bridges NP. Es wird schon wieder vor der Weiterfahrt gewarnt, aber wir
fahren weiter. Rechts geht es zum Valley of the Gods, hätte ich auch gerne gesehen, aber die Zeit.....

Warnung

Nach ein paar Meilen sehen wir wovor gewarnt wird. Dem Mokie Dugway, einer Straße aus Schotter,
die in steilen Serpentinen den ganzen Berg hoch geht. Ist nicht einfach zu fahren, da die Straße sehr
schlechtist, es gibt viele große Schlaglöcher. Aber es macht irgendwie Spaß und die Aussicht ist einfach
nur geil.

Mokee Dugway

Oben angekommen geht links eine Dirtroad (Straße aus Sand und Schotter) ab, da wir die Hoffnung
haben, das man von dort aus auf die Gooseneck schauen kann, fahren wir diese Straße komplett rauf.
Nun ist unser Auto komplett eingesaut und komplett mit rotem Staub bedeckt. Da die Strecke teilweise
noch schlammig ist, sehen unsere Radkästen aus, wie nach der Paris - Dakar Ralley. Man hat zwar einen
wundervollen Blick von hier oben, kann aber auch nicht wirklich gut auf die Goosenecks blicken. hat sich
also nicht gelohnt. Aber die Tour weckt das Interesse an Offroad fahren mit einem SUV.

 

Weiter geht es, nun wieder auf geteerten Straßen :-) Immer wieder stehen links und rechts Hinweisschilder
zu Sehenswürdigkeiten, die wir aber links bzw. rechts liegenlassen müssen, da wir nicht zu spät in Blanding
sein möchten. Zum ersten mal auf unserer Tour haben wir das Gefühl, an den wichtigsten und schönsten
Stellenvorbei zu sausen. Hier hätte man locker zwei Tage verbringen können. Aber man kann nicht alles
in einem Urlaub haben.

 

Um 4.30 PM erreichen wir den Natural Bridges NP. Wir wollen wenigstens den
Senic View abfahren. Das ist eine 9 Milen Strecke, auf der wenigstens 3 Natural Bridges (natürliche
Steinbrücken) zu sehen sind. Der Park ist ausser zwei weiteren Autos lehr.

 

Den größten Teil der Brücken kann man nur sehen, wenn man wandert. Dafür haben wir keine Zeit
(nun rächt sich die eine Stunde mehr Schlaf am Morgen und die Stunde Zeitverlust durch den Zeitzonen
wechsel (den haben wir eigendlich schon am Grand Canyon vollzogen, aber in Arizona gibt es ausser in
den Indiander Reservaten keine Sommerzeit, so dass die Pacific Time gillt. Nun haben wir Mountain Time.

 

Aber zurück zu den Natural Bridges:

Natural Bridges State Park

Die Gegend ist traumhaft und im Canyon kann man sicherlich toll wandern. Von unten müssen die
Brücken noch gewaltiger aussehen. Auf den Fotos wirken sie, wie auch alles andere hier, nicht. Der
Grand Canyon sieht in echt auch viel gewaltiger aus.

Am Parkausgang biegen wir auf den HW 95 ab. Die Strecke in Richtung Blanding ist toll zu fahren, man
sieht die weiten Ebenen und dazwischen immer wieder Hügel und Berge aus rotem Sandstein. Wir können
von den Bergspitzen über die wir fahren, Meilenweit ins Land schauen. Es ist einfach toll (ja, ja, ich
wiederhole mich, es ist aber einfach so....).

Um 7 PM erreichen wir Blanding. Wir steuern das erste Motel an, das wir sehen. Es ist das
Super 8 Motel. Für 62$ + Tax bekommen wir ein schönes Zimmer mit Internet über die 115V Steckdose
(Powerline). An der Rezeption bekommt man einen Adapter von Powerline auf Ethernet. Wir kaufen noch
zwei Sandwich bei Subways und schauen uns die Stadt an. Blanding ist ein kleiner verträumter Ort mit einer
Hauptstraße, an der alle wichtigen Geschäfte und Einrichtungen sind.
Es gibt sehr viele Tankstellen (haben 5 gezählt). Es ist ganz nett hier und das Motel scheint auch sehr ruhig
zu sein. Auf dem Parkplatz standen nur 7 Autos.

Gerade eben haben wir noch der Whirlpool ausprobiert. Der ist aber zum abgewönen, da er sau
dreckig ist und wir nach 5 Minuten abgebrochen haben. Da lagen alte Heftpflaster rum und es war
nicht wirklich sauber.

Morgen geht es nach Moab. Mal sehen was wir auf dem Weg dorthin alles sehen....

Bis morgen.....



 
Einen Alien haben wir heute auch gesehen.....

Alien