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USA 2007 - Auf Bigfoots Spuren

Beitragsseiten

Tag 18 - 16.09.2007
Monument Valley bis Page

 

Die gute Nachricht, die Medikamente helfen etwas, der Ausschlag wird auf
jeden fall nicht schlimmer. Die schlechte Nachricht, dieser Ort ist schrecklich,
hier haben nicht mal die Supermärkte am Sonntag auf. Es gibt genau ein
Restaurant welches Frühstück serviert, das Old Tymer. Wir haben also keine
Auswahl und gehen dort hin, liegt ja auch direkt neben dem Super 8 Motel.
Wir bestellen das Old Tymer Frühstück und lassen es uns gut gehen,
schmeckt auch sehr lecker und der Service ist gut. Der Start in den Tag ist
also geglückt.
Das Wetter ist heute wieder bedeckt aber sehr warm. Wir haben es schon
24 Grad um 10 Uhr morgens. Auf geht es in Richtung Monument Valley,
aber natürlich nicht auf dem direkten Weg, ist doch klar. Wir biegen kurz hinter
Blanding rechts ab auf den SR 95 in Richtung Natural Bridges. Der Weg an sich
ist relativ schön (es gibt schönere, aber auch schlechtere) und links und rechts
gibt es genug zu sehen. Nach ca. 48 Kilometern geht es links auf die SR 261,
welche etwa auf der Hälfte zu einer kurzen Schotterstraße, dem Moki Dugway
wird. Das ist eine ca. 4 Kilometer lange Straße, welche sich in Serpentinen den
Berg runter windet. Sieht schlimmer aus als es ist und nach dem Shafer Trail ist
alles ein Kinderspiel.
Vorher geht aber rechts ein weiterer Schotterweg ab, welcher sehr gut unterhalten wird, denn
er ist ziemlich gerade und hat kaum Schlaglöcher, man kann locker 40 Mph fahren. Wir befinden
uns auf der Mulie Point RD, welche zum gleichnamigen Viewpoint führt.
Vom Mulie Point hat man einen klasse überblick über die Goosenecks des San Juan Rivers und
man kann bei gutem Wetter bis zum Monument Valley schauen. Wir haben es heute bedeckt,
also hält sich die Aussicht in Grenzen.

Mulie Point Mexican Hat

Es reicht, wenn man an der ersten Möglichkeit stehen bleibt. Der Weg geht zwar noch weiter, aber 
von dem Punkt auskann man dann nicht soweit schauen, da die erste Reihe Felsen nach vorne
gerutscht ist und die Sicht versperrt.

Nach diesem Abstecher geht es dann auch endlich auf den Moki Dugway. Er ist sehr einfach zu fahren,
auch für Wohnmobile. Die Straße ist breit und die Kurven sehr weit geschnitten. Das alles gilt natürlich
nur für eine trockene Straße, bei Regen ist sie nicht zu befahren.
Mokee Dugway

Moki Dugway von oben

Wir fahren direkt nach dem Moki Dugway links ab durch das Valley of the Gods. Diese Dirtroad,
welche am Anfang  und am Ende sehr gut ist, in der Mitte aber einige Überraschungen bereit hält,
verbindet die SR 261 mit der SR 163. Wenn man die SR 261 einfach weiterfährt, kommt man auch
auf die SR 163. Das Valley of the Gods ist echt klasse und einen Abstecher wert. Ich würde die
Strecke z.Z. aber nur mit einem Auto fahren, welches eine hohe Bodenfreiheit hat und am besten
auch 4WD, denn in der Mitte der Strecke gibt es einige sehr sandige Aufstiege und tiefe Löcher.
Einen “normalen” Wagen hat es etwa auf der Hälfte der Strecke beinahe die Ölwanne unter dem
Wagen weggerissen, da er einen riesigen Stein übersehen hatte. Das Valley of the Gods ist etwa
vergleichbar mit dem Monument Valley, aber auch wieder gaaaanz anders, seht selbst.
Valley of the Gods

Valley of the Gods

Wie Ihr sehen könnt, wird das Wetter schlechter. Aber es regnet irgendwie immer nur neben uns,
aber nie da wo wir sind, zum Glück. Wir biegen wieder auf die SR 261 ab und fahren zum
Goosenecks State Park. Von hier hat man eine tolle Sicht auf drei Schleifen des San Juan Rivers.
Es ist aber gerade ein Reisebus voll mit Deutschen angekommen, was echt etwas nervt. So machen
wir nur ein Panorama und verschwinden wieder.
Goosenecks SP Panorama
Weiter geht in das Monument Valley. Schon von weitem hat man einen herrlichen Blick auf das tolle
Panorama des  Monument Valleys. Wir zahlen 10$ für zwei Personen und befahren natürlich mit
unserem eigenem Wagen den Park. Man fährt auf einem 17 Meilen langem Rundkurs, welche
einmal quer durch den Park führt. Direkt am Anfang der Dirtroad fährt man einen sandigen Hügel
runter, bei dem ich schon denke: “Oh, oh, oh, das wird nicht einfach da wieder hochzukommen”.
Viele Fahrzeuge drehen auch direkt um und nehmen lieber an einer geführten Tour teil
(was die Navajos da auch wollen). Warum ich das hier schreibe? Später mehr.

Wir fahren einmal die komplette Strecke ab, aber da es sehr bedeckt und zudem noch sehr
windig ist, macht es keinen wirklichen Spaß. Der Wind verwandelt einige Stellen in reine Sandstürme.
Wir haben nach kurzer Zeit den Sand überall an/in  uns und im Auto. Alle nicht bedeckten Stellen
sind nach kurzer Zeit rot vom Sand. Schön wenn man sich vorher eingecremt hat! :-)

Hier mal ein paar Panorama-Fotos aus dem Park:
Panorama Monument Valley
Panorama Monument Valley

Panorama Monument Valley
Wir bleiben etwa zwei Stunden im Park und fahren dann zurück zum Eingang. An dem besagten sandigen
Hang, stehen  schon einige Autos und es entwickelt sich ein richtiger Stau. Der Grund ist, dass sich
da auf dem Hang ein PT Cruiser  festgefahren hat. :-) So richtig tief, dass er nicht mehr rausgeschoben
werden kann ... Wir kommen aber dran vorbei und grinsen noch einmal, denn unser 4WD, welcher auf
allen Dirtroads einen sehr guten Eindruck gemacht hat, hat mit dem bisschen Sand kein Problem.
Mit etwas Schwung geht alles. Ein Trailblazer fährt sich aber auch beinahe fest. Schadenfreude ist halt
die beste Freude....
PT Cruiser in der Patsche

Rossi im Monument Valley

Wir fahren weiter nach Page und kommen dort um 17.00 Uhr Arizona Zeit an. Wir müssen aber noch
eine halbe Stunde lang anstehen, da vor uns noch diverse Leute Ihr Zimmer im Motel 6 haben
wollen. Das Motel 6 ist das beste was wir bisher an Motel 6 hatten, sehr neu und noch sehr sauber.
Und es gibt W-Lan in der Lobby. Wir brechen direkt auf zu Dam Bar & Grill und bekommen sogar
noch einen Tisch auf der Terrasse. Es gab mal wieder den berüchtigten Dam Big Burger, von denen
auch drei Leute satt werden würden. :-)
Morgen geht es zum Grand Canyon Northrim, mal sehen wie das Wetter wird...