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USA 2013 - Nord-West Tour

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Tag 12 - 10.9.2013
Durch die Cascade Range bis Bend

Portland hat uns richtig gut gefallen, da kommen wir gerne noch mal
wieder und das Marriott war genial. Auch heute sind wir erst spät auf den
Beinen. Noch kurz zu Hause die Lage gecheckt, es regnet und ist nur 11 Grad "warm".
Gut, dass ich 'ne Winterjacke gekauft habe. :-)

Nach dem Auschecken aus dem Hotel fahren wir auf dem HW 26 in Richtung
Mt. Hood. Die Landschaft ist wundervoll, das Wetter wolkenlos und
wir genießen die Fahrt durch die Berge. Kurz vor dem Abzweig des HW26
auf den HW 35 geht es hoch zur Timberline Lodge. Die Straße führt bis
kurz unter den Mt. Hood. Näher kommt man dem Berg nicht. Die Lodge kann
man besichtigen, sie macht gut was her. Im Winter wird es hier sicher voll und
vor allem teuer sein, denn der Skilift ist direkt vor der Tür.
Mt_Hood

Timberline_Lodge1

Timberline_Lodge2

Weiter geht es in Richtung Terrebonne wo der Smith Rock State Park liegt.
Vorher überquert der HW 97 den Crocket River. Hier befindet sich eine tiefe
recht ansehnliche Schlucht, nämlich der Peter Skene Ogden State Park.
Wenn man schon vorbei kommt, kann man sich die Schlucht auch ansehen.

Odgen_SP1

Odgen_SP2

Gegen 13:00 Uhr erreichen wir den Smith Rock Statepark. Aber Draußen ist es
mittlerweile über 30 Grad heiß und die Mittagssonne knallt so richtig.
Wir beschließen NICHT in den Park zu gehen. Denn hier kann man im Prinzip
nur wandern um alles anzusehen. Die interessanten Trails gehen steil bergauf.
Smith_Rock_SP1

Smith_Rock_Sp2
Wir sind uns beide einig, dass wir uns das nicht antun, so schön der Park auch
ist. Wir schießen vom Parkplatz noch einige Fotos und können auf dem Rückweg
eine gute Stelle entdecken, von wo aus man den berühmtesten Felsen des
State Parks sehen kann, den Monkey Face.

Monkey_Face

In einem Reisebericht von einem Freund habe ich gelesen, dass er über den
Old McKenzie Pass Highway (OR 242) gefahren ist und dabei einige Wasserfälle
gesehen hat. Wir beschließen also einen riesen Umweg nach Bend zu fahren.
Später werden wir feststellen, dass es genau die richtige Entscheitung war.

Wir fahren also ab Sisters (einem übrigens sehr schönen Ort in den Bergen)
das Dreieck HW 20, dann auf den HW 126, an dem zwei wunderschöne Wasserfälle
liegen, nämlich kurz nach dem Abzweig vom HW 20 auf den HW 126 und weiter auf dem
Old McKenzie Pass Highway - dem HW 242. Für das letzte Teilstück sollte man VIEL
Zeit mitbringen, denn die Strecke ist erstens sehr eng, man fährt also auch sehr
langsam, und zweites auch wunderschön. Besonders das Lavafeld am Pass mit seinem
Observatorium hat uns sehr gut gefallen.

Als erstes besichtigen wir also den Sahalie Fall, der etwa 100 Meter von der
straße entfernt liegt. Von hier aus kann man zu den Koosah Falls zu Fuß gehen.
Der Weg führt am Fluss entlang, eine schöne Strecke zum Laufen.

Fall1

River

Fall2
Die Proxy Falls am Old McKenzie Pass Highway lassen wir links liegen, denn es
ist mittlerweile schon spät geworden. Wir fahren also den Pass hoch durch einen
tollen Wald. Jedenfalls einem von uns hat die Strecke gefallen, denn meine Frau
mag die vielen Kurven nicht und davon gibt es hier mehr als man braucht. :-)
Etwas grün um die Nase erreichen wir nach einiger Zeit den Pass, der sich mitten
auf einem Lavafeld befindet. Hier oben wurde ein Aussichtsturm erbaut, von dem man
auf diverse Berge und Vulkane der Cascaden schauen kann.

Lavefeld1


Sisters

Lavafeld2

Observatorium

Bei dieser Fernsicht  und der untergehenden Sonne ein klasse Bild. Auf dem Rückweg
kommen wir wiederdurch den Ort Sisters, der von uns unbedingt nochmal genauer
betrachtet werden muss, aber das verschieben wir auf eine spätere Reise, denn es wird
bereits dunkel.

Wir checken im Holiday Inn Express in Bend ein und machen uns auf den Weg zum
Outback Steakhouse, das sich am ganz anderen Ende der nicht kleinen Stadt
befindet. Gut gestärkt fallen wir tod ins Bett...

Es war eine gute Entscheidung den doch großen Umweg zu fahren. Mit meinen 2.700
Meilen komme ich eh längst nicht mehr hin, dafür haben wir viel zu viele Abstecher
mitgenommen. Aber genau das macht einen Urlaub ja aus, spontan den Plan ändern.
Bisher war es immer eine gute Entscheidung gewesen. Und den Smith Rock State Park
besuchen wir mal, wenn es kühler ist.