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USA 2007 - North East Tour

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Tag 10 - 26.09.2007
Boston

Dieser Tag stand ganz im Zeichen von Boston, MA.
Früh morgens machten wir uns auf den Weg über die Interstate 90 zur Hauptstadt von
Massachusetts und der größten Stadt Neuenglands. Nach einer Irrfahrt über den Flughafen
gelangten wir zum Hafen und von da ging es dann weiter Downtown. Wieder erwischten
wir einen sehr „günstigen“ Parkplatz in der Nähe von Chinatown, für nur 20 $ durften
wir den Tag dort stehen bleiben. Von da gingen wir in Richtung des nahe gelegenen Visitor
Information Center am Boston Common Park.

Dort gibt es Fahrkarten für die Sightseeing Trolleys. Dort stand schon die Polizei vor dem
Stand mit einem Ehepaar, das sich fürchterlich aufregte. Anstatt alle 20 Minuten führen
die Busse an diesem Tag nur jede Stunde, was man dem Paar nicht gesagt hatte. Karin handelte noch
etwas bei den Karten, und wir bekamen Kinderkarten und hatten wieder ein paar Dollar gespart.
Uns wurde gesagt, dass wir uns beeilen sollten, denn der Trolley würde in einigen
Minuten hier halten.

Also rannten wir quer durch den Park bis zum State House, wo sich die Haltestelle befand. Vor uns lief ein Jogger,
der sich ganz erschrocken umdrehte, was für eine verrückte Horde hinter ihm her lief. Hinterher wollte er uns sogar noch
weiter mitnehmen, an der Haltestelle war für uns aber Schluss.

Boston

Bei über 30°C und drückender Luft macht so ein Lauf auch nicht wirklich Spaß.
Wir erreichten die Haltestelle noch rechtzeitig und stiegen in den Trolley ein.
Unser Fahrer war der Vater von American Pie, zumindest sah er genauso aus und redete ununterbrochen.
Der Trolley war nur halb offen, daher war die Luft im Inneren auch nicht sehr toll.
Zuerst ging es an Beacon Hill vorbei, einem alten Stadtteil, in dem die alten Häuser alle noch erhalten sind.
Dann ging es rüber nach Cambridge, eine der berühmtesten Universitäten der USA und weiter einmal um den Fenway
Park herum, dem Baseball Stadion der Boston Red Sox.  Am Copley Square stiegen wir dann aus und aßen erst einmal
etwas bei Wendys. Auch wieder ein typischer Platz für Boston, eine alte Kirche steht direkt vor einigen hohen Gebäuden.

Nach dem Essen stiegen wir in den nächsten Trolley ein, die mittlerweile sogar alle 40 Minuten fuhren. An der
Long Wharf, am Waterfront Park stiegen wir aus und besuchten das New England Aquarium, welches das Beste
an der Ostküste sein soll. Der Eintritt kostet ca. 20$, wer Aquarien mag ist hier aber gut aufgehoben.
Unten ist ein riesiges Becken mit Pinguinen. Dann geht man in einer Spirale an den ganzen kleineren Aquarien
entlang bis nach oben. Es gibt sogar ein Streichelbecken. Hier kann man lebendige Seesterne und Krabben anfassen.
In einem anderen Becken war eine Krabbe gerade dabei, einen lebendigen Fisch zu verspeisen. Wir fragten einen
Angestellten, ob das so richtig sei.

Er zuckte nur mit den Schultern, und meinte das wäre OK. Oben angekommen kann man in ein riesiges Salzwasserbecken
gucken. In dem Becken schwimmen Haie, riesige Meeresschildkröten und viele andere Fische. Wenn man wieder runter
geht, kann man durch Sichtfenster immer wieder in das große Becken schauen. Wenn man etwas Zeit hat, lohnt
sich ein Besuch.

Boston Massachusetts State House
Danach stiegen wir wieder in einen Trolley ein und fuhren durchs North End. Am Faneuil Hall Marketplace, vor der
New City Hall stiegen wir dann wieder aus und bummelten noch etwas über das Kopfsteinpflaster dieses Marktes mit einigen
Gift-Shops.

Boston Old State House
Dann gingen wir am Old State House Vorbei, von dessen Balkon die Unabhängigkeitserklärung vorgelesen wurde. Es wurde
von der Abrissbirne verschont und steht jetzt als kleines Gebäude zwischen einigen Hochhäusern. Dann ging es noch kurz
shoppen bevor wir zu unserem Auto gingen.

Wir verließen Boston in nördlicher Richtung über die Route 1 und die Interstate 95 und erreichten nach einiger Zeit
New Hampshire. In Hampton Beach, NH trafen wir Manja, Karins Freundin aus ihrer Au Pair Zeit.

Weiter ging es über die State 101 bis nach Manchester, NH, dann weiter südlich bis nach Merrimack, NH. Hier war unser
Übernachtungsquartier bei den Großeltern von Manjas Gastfamilie. Wir schliefen in den alten Kinderzimmern, natürlich
Männer und Frauen getrennt, wie es hier üblich ist.

Die Großeltern hatten uns ein super Essen gezaubert, um Punkt 24:00 Uhr stießen wir auf Manjas Geburtstag an.
Nach ein paar Sekt und Bier gingen wir dann gegen 2:00 Uhr morgens schlafen.