USA 2012 - Das Beste vom Westen Part 1

 

Live Reisebericht unserer USA Reise 2012
-Das Beste vom Westen Teil 1 -
31.8. bis 21.9.2012

 

Prolog

Die Fakten : 21 Tage, 10 Bundesstaaten, die Farben gelb, grau, rot und blau und eine Menge Kilometer.

Aufbrechen werden wir in diesem Jahr in Denver, die Tour führt uns dann durch die Einöde zum
Mt. Rushmore und dem Custer State Park. Weiter geht es am Devils Tower vorbei in den Yellowstone.
Nach einem Abstecher im Grand Teton NP geht es zurück nach  Denver.
Nach dem Besuch Denvers geht es durch die Rocky Mountains bis nach Durango und weiter bis zum
Canyon de Chelly. Durch die Indiandergebiete, vorbei an Tuba City geht es zum Grand Canyon und von
dort in die Hauptstadt der New-Age-Bewegung nach Sedona. Über die Route 66 führt unser Road Trip
in die Spielermetropole Las Vegas. Zum Abschluss der Reise geht es an die Küste nach Los Angeles.
Klingt nach viel, ist es wohl auch. Aber wer unsere anderen Berichte kennt......
Seid dabei, es wird sicher spannend......

 


 

Die Planung

Flüge:
Unsere Flüge haben wir bei Travelocity.com in $ gebucht und durch einen kleinen Trick names
Schwanzflug und dem damals noch günstigen Dollar Kurses haben wir etwa 100 € pro Person gespart.

Was ist ein Schwanzflug? Das ist eine Flugverbindung am Ende der Reise welche keinen Sinn macht,
aber komischerweise einen günstigeren Preis erzeugt. Klingt komisch, ist aber so....
Beispiel: Du möchtest von DUS nach DEN und von LAX nach DUS. Bei einem Schwanzflug buchst Du
über das Multistopp Menü noch einen Flug LAX-LAS ein paar Tage nach der Rückreise dazu.
Komischerweise wird nun trotz mehr Meilen ein günstiger Preis angeboten.
Den Schwanzflug tretet Ihr natürlich nicht an, daher muss er am ENDE der Reise liegen NICHT
mitten drin. Dann nämlich verfällt das KOMPLETTE Ticket. Aber die Airlines werden sich
das sicher nicht lange gefallen lassen, daher ist dieser Tipp ohne Garantie dass er funktioniert....

Wir fliegen übrigens wie in jedem Jahr mit British Airways

Der Mietwagen:
Ein Mietwagen für die USA sollte allgemein möglichst schon in Deutschland gemietet werden, eine gute
Anlaufstelle bietet da m-broker. Dort  können wir zu den angebotenen  Mietwagen in den USA direkt
sehen, welche Versicherungen und Gebühren im angegebenen Preis enthalten sind und die Buchung ist
unkompliziert zu tätigen. Wenn man in Deutschland bucht, kann man sich sicher sein, dass die wichtigen
Versicherungsleistungen schon enthalten sind und man steht nach einem Unfall nicht völlig mittellos da.
Auch befindet sich bei Unstimmigkeiten mit dem Vermieter der Gerichtsstand in Deutschland.
Ein deutscher Mietvertrag erleichtert das anmieten auch ungemein......

Wir haben uns dieses mal für einen Midsize SUV entschieden. Diese Kategorie bietet für 2 Personen
mehr als ausreichend Platz für das Gepäck, man sitzt schön hoch und die Autos sind meistens
mit allen möglichen Helferlein ausgerüstet.

Die Unterkünfte:
Wir haben aufgrund der sehr guten Erfahrung 2010 in diesem Jahr fast alle Hotels per Priceline
gebucht und dadurch eine Menge guter Deals gemacht.
Eine große Hilfe ist dabei die Seite Besserbieten.de, hier findet Ihr einen guten Anhaltspunkt,
wieviel Geld man für einen bestimmten Ort bieten sollte um Erfolg zu haben.
Ihr wisst noch nicht was Priceline bedeutet? Hier gibt es eine klasse Anleitung.

Nur drei Übernachtungen (am Yellowstone, Canyon de Chelly und LasVegas) wurden regulär
gebucht. Mehr zu den jeweiligen Hotels am Ende jeden Tages.

Die Route:

{jumi [*3]}

Viel Strecke.... klare Sache, allerdings werdet Ihr sehen (und ich hoffe es passt wirklich), dass
nur die erste Woche etwas stressiger ist. Da man wegen dem Jetlag aber eh früh wach ist, wird
das kein Problem. Beruflich fahre ich auch viel und in den USA ist der Weg das Ziel.

Also, auf los geht's  los....

 

Tag 1 - 31.8.2012
Anreise via London nach Denver,CO

Es geht endlich los!!!!!
Um 5.30 Uhr ging der Wecker und wir fuhren ganz entspannt zum Flughafen.
In diesem Jahr haben wir den Service von Valet-Dus gebucht. Das bedeutet man fährt
mit dem Auto direkt bis vor den Flughafen. 10 Minuten vor der Ankunft ruft man dann bei
Valet-Dus an und bekommt gesagt wo man halten soll. Als wir am Flughafen ankamen stand
dort auch schon der Mitarbeiter von Valet-Dus und hat sich ausgewiesen. Nachdem er
diverse Fotos vom Auto gemacht hat (Tachostand, Tankanzeige etc.) waren wir das Auto los
und konnten einchecken. Das ganze kostet 5 € mehr als wenn man z.B. bei Airparks einen
Parkplatz bucht und dann mit dem Shuttel fährt. Sehr angenehm das Ganze und ich kann das
bedenkenlos empfehlen!

Beim Chek-in war nix los und wir wurden die Koffer schnell los.
Die Zeit bis zum Abflug nach London haben wir mit Frühstück totgeschlagen.

Die Maschine hob auf die Minute genau ab und war 10 Minuten früher in London.
Als Bonus gab es noch eine Schleife bei bestem Wetter über die City...

In London angekommen haben wir uns erst einmal ein Bier im Huxleys gegönnt.
Das Huxleys befindet sich im Terminal 5, direkt links wenn man aus der Security
Area kommt. Die Preise hier sind völlig ok, weniger zahle ich in einer deutschen Kneipe
auch nicht. Bei einem Bier ist es natürlich nicht geblieben und es gab auch noch einen
leckeren Burger dazu.

Huxleys Heathrow Terminal 5
Roswitha-in-Heathrow

Nach einem Schaufensterbummel durch das Terminal mussten wir noch etwas die Zeit totschlagen.
Aber ich wollte in diesem Jahr kein Risiko eingehen und genug Luft haben, um bei einem Defekt
auch noch einen Flieger später nehmen zu können.

BA219


Leider ist die Maschine 15 Minuten später in London abgehoben und es herrschte starker
Gegenwind (teilweise 200 km/h). So sind wir etwa 30 Minuten später in Denver gelanden als
geplant. Der Flug war ok und das Essen war sogar mal essbar - bei BA keine
Selbstverständlichkeit.

Bei der Imigration war nix los und wir waren bereits 10 Minuten nach der Landung am
Kofferband. Leider kamen unsere Koffer mal wieder als letzte vom Band...
Ich wurde schon leicht nervös.....

Der Alamo Shuttle stand auch direkt vor der Tür, so konnten wir direkt einsteigen.
Bei Alamo war nix los, keine Aufschwatzversuche, keine extra Kosten, nix....

Da kein One way Auto da war, welches man uns zuteilen konnte, durften wir uns eins
aussuchen. Wir haben uns nach langer Suche den Hyundai Tucson ausgesucht, da dieser
am wenigsten Kilometer drauf hatte und ein gutes Hifi Paket an Board hat (IPod Dock und
Sirius Satelietenradio).
Einen Wermutstropfen haben wir aber schon gefunden, die Außentemperatur wird nicht
angezeigt. Aber evtl. habe ich den Knopf nur noch nicht gefunden.

Der Weg zum Hotel war im Dunkeln nicht ganz einfach, aber wir haben es geschafft.
Das Residence Inn in Westminster haben wir bei Priceline geschossen und wir sind
sehr zufrieden. Wir haben ein Studio bekommen, mit voll ausgestatteter Küche und
riesem Fernseher.

Residence Inn Westminster Stuido
Residence Inn Westminster Kueche

Da wir morgen früh los wollen, haben wir noch kurz im Safeway angehalten und eine
Kühlbox und Getränke gekauft.
Das wars für heute, war aber auch ein langer Tag.

Hotel:  Residence Westminster Inn für 50,24$ via Priceline
Strecke: 48 Meilen gefahren

Tag 2 - 1.9.2012
Fahrt nach Rapid City

Die Nacht war trotz sehr bequemer Betten nicht so besonders.
Irgendwie konnte ich nicht recht in den Schlaf finden, obwohl ich etwa 30 Stunden am
Stück wach war. Roswitha kann immer und überall schlafen, daher hatte sie nicht so die
Probleme. :-)
Um 6 Uhr hat es uns nicht mehr in den Federn gehalten und wir haben die Zeit bis zum
Frühstück mit Kofferumpacken rumgebracht.

Um 7 Uhr gab es das Frühstück.... Naja, Frühstück ist eigentlich ziemlich übertrieben...
Es gab kalte Pfannkuchen, wiederliches Rührei und gefrorenen Cream Cheese zu den staub-
trockenen Bagels. Also nicht wirklich etwas vernünftiges. Obwohl das Frühstück in den
Marriott Hotels eigentlich sehr gut sein soll... Ausnahmen bestätigen die Regel.
So haben wir uns bereits um kurz nach 7 Uhr auf den Weg nach Rapid City gemacht.

Die Strecke bis Rapid City kann man getrost als ziemlich öde und extremst langweilig
beschreiben. Aber das muss man leider in Kauf nehmen wenn man zum Yellowstone NP möchte.
Der liegt nämlich "jwd" (janz weit Draußen) und ist umgeben von ziemlich öder Landschaft.

Einoede

Als kleine Auflockerung zwischendrin hat sich bereits 1834 jemand gedacht "Bauen wir doch
mal ein großes Fort in die Mitte zwischen Denver und Rapid City, dann wird es den Touristen
später nicht so langweilig auf dem Weg zum Yellowstone, wenn dieser denn mal entdeckt wird."

Also erreichen wir gegen 11 Uhr Fort Laramie und vertreten uns dort gemütlich die Beine
und erkunden das Gelände, welches nicht gerade klein ist.
Man findet hier etwa ein Dutzend gut erhaltener Bauwerke von damals, als auch diverse alte
Ruinen. In den Häusern wurden die Räume so eingerichtet, wie sie 1834 ausgesehen haben.
Leider ist die Plexiglastür, vor jedem Zimmer so dreckig und spiegelnd, dass man keine
guten Fotos von den Räumen machen kann.
Auf dem Gelände laufen viele Ranger in der Kleidung von damals rum und beantworten einem
jede Frage.

Fort Laramie Schild

Fort-Laramie-Haus1

Fort-Laramie-Laden
Als Abwechslung auf dem langweiligen Weg nach Rapid City ist Fort Laramie klasse, aber
extra dort hinfahren würde ich nicht. Der Eintritt ist für Leute mit einem Nationalpark-
Ausweis kostenlos.
Achtung: Aktuell ist das Gebiet positiv auf das West Nil Virus getestet, die Moskitos
in Fort Laramie können die Krankheit übetragen! Bereits am Eingang wid man mit einem
Flyer auf das West Nil Virus und die Gefahren hingewiesen!

Rapid City

Weiter geht es durch die Einöde nach Rapid City. Dort wollen wir uns vor allem
Mount Rushmore und den Custer State Park ansehen. Aber auch diverse Höhlen gibt es
in den Blackhills, daher fahren wir als erstes zum Jewel Cave National Monument.
Dort angekommen müssen wir leider feststellen dass Feiertagswochenende in den USA ist und
es von Besuchern nur so wimmelt. Es ist an diesem Tag keine Tour mehr möglich.
Die interessanten Touren sind wohl die Scenic Tour (1 Stunde und 20 Minuten) für 8$ p.P.
und die Discover Tour (20 Minuten) für 4$.

Black-Hills-1

Wir fahren weiter quer durch die Black Hills zum Mount Rushmore. Vorbei an einer tollen
Landschaft, welche einen wenigstens teilweise für die blöde Landschaft am Vormittag
entschädigt. Auch am Crazy Horse Monument, die Antwort der Indianer auf Mount
Rushmore, kommen wir vorbei. Hier hat ein gewisser Korczak Ziolkowski 1939 angefangen im
Auftrag der Sioux Indianer die  Skulptur des Oglala-Lakota-Indianers Crazy Horse in den Fels zu
hauen. Er verstab 1982, seitdem wird die Arbeit von seiner Frau und den  Kindern fortgesetzt.
Bisher ist aber außer dem Gesicht noch nicht viel zu sehen. Nach Fertigstellung der Skulptur soll
diese 195 m lang und 172 m hoch sein, aber das wird wohl noch dauern....

Crazy Horse Schild

Crazy Horse Monument

Wichtig zu wissen: Das Crazy Horse Monument ist auch von der Straße aus zu sehen.
Wer auf die Zufahrt zu den Kassenhäuschen feststellt, dass er doch nicht möchte hat leider Pech
gehabt. Denn umdrehen ist nicht möglich. Wer also nicht wirklich nah dran möchte, sollte vom
Parkplatz VOR den Kassenhäuschen parken und seine Fotos machen.


Auch am Mount Rushmore ist es recht voll, aber wir bekommen ohne Wartezeit unseren Parkausweis
(dieser kostet 10$ und ist für die gesammte Saison gültig). Die einzelnen Personen im Auto
müssen keinen Eintritt zahlen, der Besch ist kostenlos.
Wir besuchen schon heute Mount Rushmore um einige Fotos zu machen, denn wer weiß wie das Wetter
morgen ist. Selbst heute ist es stark bewölkt und ziemlich windig. Es fällt teilweise sogar
schwer, die Kamera ruhig zu halten weil einen der Wind fast umbläst. Dazu ist es mit 38 Grad
wirklich warm und der Wind fühlt sich dadurch an wie ein Fön.
Mount Rushmore South Dakota

Nach ein paar Fotos machen wir uns auf den Weg zum Hotel. Wir kommen morgen Früh wieder zum
Mount Rushmore und werden dann ausgiebig das Gelände erforschen.

Heute haben wir von Priceline das Best Western Town and Country zugewiesen bekommen.
Hier, wie auch in komplett Rapid City, ist es sehr voll. Am Labor Day Wochenende ist wohl
das ganze Land unterwegs. Am Checkin höre ich nur, wie der Manager von einem Gast 400$ für eine
Nacht verlangt, denn in ganz Rapid City gibt es angeblich keine freien Betten mehr und er hätte auch
nur noch dieses eine... Naja wer es glaubt wird selig.
Wir zahlen pro Nacht und Zimmer 49,55$, haben aber auch schon vor Monaten gebucht.

Das Zimmer ist ok, da hatten wir schon schlechtere Best Western. Aber generell kann man sagen,
dass die Best Western Hotels stark in der Qualität nachgelassen haben, aber wirklich durch die
Bank weg. Wir haben noch ein paar Best Western Buchungen auf dieser Reise, mal sehen wie
diese Hotels dann sind.

Nach einer kurzen Pause gehen wir ins Applebee's etwas essen. Da wir den ganzen Tag, abgesehen
von dem "Frühstück" und ein paar Keksen, nix gegessen haben, haben wir Hunger wie ne Horde Bären.
Wir bestellen als als Starter noch eine Portion Onion Rings... Ein großer Fehler...
Wir bekommen eine RIESEN Protion Onionrings und als dann das Hauptessen aufgefahren wird,
falle ich fast hinten über...Diese Protionen sind nicht zu schaffen.

Gut gesättigt rollen wir ins Hotel und lassen den Abend bei einem eiskalten Bier auf dem
Balkon ausklingen.

Hotel: Best Western Town and Country in Rapid City für 49,55$ die Nacht
Gefahrene Meilen: 370 Meilen
Getankt: in einem Kaff an einer No Name Tanke für 3.65$ die Gallone und ohne ZIP

Ach ja, unser Auto muss ich Euch ja auch noch vorstellen:

Hyundai Tucson

Und er hat wirklich keine Außentemperaturanzeige. Wie ist so etwas möglich.....!


 

Tag 3 - 2.9.2012
Black Hills, SD - Mt. Rushmore -
Custer SP

Es war ein toller Tag, aber der Reihe nach...

Endlich haben wir mal so richtig gut geschlafen und sind gegen 7 Uhr aufgestanden und
direkt zum Frühstück in die Lobby gefahren. Im Vergleich zu gestern gibt es heute ein
wirkliches Premiumfrühstück. Es gibt Waffeln, Würstchen, Pancakes, Eier, allerlei Brotsorten,
Muffins, Müsli, Joghurt und Obst. Dazu leckere Säfte und einen nicht ganz schlechten Kaffee.

Leider ist es, obwohl viele Sitzgelegenheiten vorhanden sind, absolut überlaufen. Das Hotel
ist völlig ausgebucht. Wir schnappen uns daher unseren Teller und unseren Kaffee und setzten
uns auf die Kante unseres Kofferraums und essen Draußen.
Das Wetter heute Morgen ist sehr angenehm. Blauer Himmel und 25 Grad warm.

Als erstes fahren wir noch einmal zum Mount Rushmore National Monument. Heute Morgen ist es
noch nicht so voll wie gestern Nachmittag. So schießen wir unzählige Fotos von den 4 Präsidenten.
Irgendwie ist es immer das gleiche Motiv, aber man findet immer wieder einen neuen Winkel um
die Gesichter abzulichten. Wir finden es hier wirklich wunderbar.

Avenue of Flags Mount Rushmore
Mount Rushmore Roswitha

Wir laufen den Presidential Trail, der einen bis an den Fuß des Monuments führt, und viele
interessante Informationen rund um die einzelnen Präsidenten bereit hält.
Immer neue Ansichten der Gesichter offenbaren sich uns und wir genießen den Spaziergang,
der aufgrund der vielen Treppen auch recht anstrengend ist. Wir laufen übrigens rechts rum.
Wer wirklich nur möglichst nahe an das Monument ran möchte, sollte lieber
links rum gehen, denn dort ist der Weg fast ohne Treppen bis man direkt unter dem
Monument steht. Dort dann nicht weiter laufen, sondern umdrehen.
Wir sind wie gesagt rechts die Treppen runter und kommen so am Sculptor's Studio und dem
Compressor House vorbei, bis es dann wieder 250 Stufen rauf geht zum Presidential Trail.
Im Visitor Center sollte man sich unbedingt das Museum und die Filme ansehen. Man erhält
dort einen tiefen Einblick in die Erschaffung des Monumentes.

Mount-Rushmore-1

Wir fahren weiter zum Needles Highway. Auf dem Weg dorthin, ein paar hundert Meter nach dem
man das Parkhaus am Mount Rushmore verlassen hat, sieht man das Gesicht Präsident Washingtons
im Profil. Wenn man von der anderen Seite (aus Richtung Crazy Horse Monument) kommt, ist dieser
Viewpoint nicht ausgeschildert und man verpasst ihn, was schade ist.

Washington im Profil

Der Needles Highway führt durch den Custer State Park (Eintritt pro Fahrzeug 15$ für 7 Tage)
und ist wirklich sehenswert. Die Fahrt vorbei an atemberaubender Landschaft, engen Tunneln und
schönen Rastmöglichkeiten sollten sich Besucher dieser abgelegenden Gegend nicht entgehen lassen.
Uns hat der Custer State Park ausgesprochen gut gefallen. Besonders die tollen Felsformationen
suchen ihres Gleichen.

Custer-SP

Needles Highway

Needles-Highway-3

Needles_Highway-4

Needles-Highway-2

Kurz nach dem Kassenhäuschen erreicht man den Sylvan Lake, welchen wir einmal komplett bei
einem Spaziergang umrunden. Festes Schuhwerk ist dabei ein absolutes muss, denn ungefähr
ab der Mitte des Rundweges muss man durch ziemlich unwegiges Gelände klettern.
Der See mit seinen abstrakten Felsen und den Spiegelungen im Wasser ist ein absolutes "must Do".

Sylvan-Lake1

Sylvan-Lake2

Sylvan-Lake3

Am Ende des Needles Highway kann man auf den Wildlife Loop einbiegen.
Leider hat sich das "Wildlife" wohl gedacht..."Mensch es ist Laborday Weekend, es kommen viele
Besucher in den Park, machen wir doch selber mal Urlaub und verarschen die Touris...."

Es waren nicht wirklich viele Tiere zu sehen, mal abgesehen von Prairie Dogs, EINEM Bison und
diversen Esel (auf und neben der Straße). Stopp, gar nicht wahr, es waren auch dutzende Mustangs zu
sehen...... Die haben in Sturgis ein großes Mustang Treffen am Wochenende, die Autos waren
teilweise schon schön anzusehen.

Custer Wildlife Loop  Esel

Prairie-Dog

Am Ende des Wildlife Loops, welcher heute seinem Namen nicht gerecht wurde, kann man auf den
Iron Mountain Road abbiegen. Diese schöne Strecke führt einen durch diverse Tunnel zurück
nach Keystone. Durch einen der Tunnel kann man direkt auf das Mount Rushmore Monument schauen,
ein schönes Fotomotiv.

Mount-Rushmore-durch-Tunnel

In Keystone schauen wir uns noch die Stadt an, werden aber erstmal vor die Qual gestellt, einen
freien Parkplatz zu finden. Das halbe Land scheint sich in den Black Hills aufzuhalten, denn
es sind tausende Autos auf der Straße unterwegs und wir brauchen eine Ewigkeit um hier
einen freien Parkplatz zu finden.

Die Stadt an sich ist nix besonderes, dutzende Andenkenläden.... Kennste einen, kennste alle.
Aber wir setzten uns an die Haupstraße und genießen bei einem kalten Bier das wilde Treiben auf
der Straße.

Keystone

Der Tag war einfach nur toll, wir haben es ruhig angelen lassen, die Landschaft
und die Sonne genossen und einfach nur entspannt.
Besonders das imposante Mount Rushmore Monument hat uns gut gefallen, auch wenn es ziemlich
patriotisch und kitschig auf uns Europäer wirkt. Aber es ist einfach nur imposant was damals
technisch alles schon möglich war.

Ausklingen lassen wir den Tag auf dem Balkon, bei ein paar Chicken Pieces aus dem Safeway und
bei eiskaltem Bier bei immer noch über 30 Grad.

Morgen geht es bis zum Yellowstone, genauer bis nach Cody, vorbei am Devils Tower.


Hotel: Best Western Town and Country in Rapid City für 49,55$ die Nacht
Gefahrene Meilen:  120 Meilen

Ach ja, ein paar Tiere haben wir heute aber doch gesehen, zwar nicht auf dem Wildlife Loop,
aber auf der Strecke...Und nein, wir haben den Tieren nix zum essen gegeben, das machen schon
genug andere....

Chipmunk

Chipmunk2


Mountain-Goat

 


 

Tag 4 - 3.9.2012
Devils Tower und Fahrt nach Cody

Der frühe Vogel fängt den Wurm, bzw. in unserem Fall einen Platz beim Frühstück. :-)
So sind wir schon um kurz vor 7 Uhr beim Frühstück und erwischen tatsächlich den letzten
freien Tisch. So können wir mal alle Leckereien vom Buffet probieren und stärken uns für
den Tag.

Danach brechen wir unsere Zelte ab und machen uns auf den Weg zum Yellowstone bzw. nach Cody.
Um die ätzende Fahrt etwas aufzulockern planen wir zwei oder drei Zwischenstopps.
Der erste führt uns noch einmal durch die wundervollen Black Hills nach Deadwood.

In Deadwood finden wir zwar kein totes Holz, aber morgens um 9 Uhr herrscht hier noch tote
Hose. Hier ist nix los, nur vereinzelnd zocken schon Leute in den Casinos oder trinken um
9 Uhr schon den ersten Cocktail vor dem Saloon...

Deadwood1

Hier verbirgt sich wirklich hinter jeder hübschen Fasade ein Casino oder ein Saloon.
Das gefällt uns nicht besonders und so verschenken wir eine Stunde Parkzeit an
der Parkuhr und machen uns wieder auf die Socken.
Übrgens parken kann man für einen kurzen Besuch an der Visitors Infomation.
Hier stehen Parkuhren und die nehmen auch die Dime Münzen, so wird man die auch mal los.
1 Dime = 6 Minuten und 1 Quarter = eine halbe Stunde.
Wer nicht gerade zocken möchte, braucht hier nicht lange....

Deadwood2
Deadwood-Otto

Wir hatten uns anfangs überlegt, noch nach Sturgis zu fahren, denn dort ist an diesem Wochenende
ein großes Mustang-Treffen. Aber als wir die vorraussichtliche Fahrzeit bis Cody auf "Uschi"
sehen, verzichten wir auf den Abstecher und machen uns direkt auf dem Weg zum Devils Tower.
Uschi ist übrigens unser eigensiniges TomTom. Eigensinnig, weil es Strecken vorschlägt, die
ich so niemals fahren würde, z.T. auch über Dirt Roads....Wir lesen zusätzlich immer noch die
gute alte AAA Karte...

Gegen halb 11 Uhr kommen wir am Devils Tower an, welcher schon von weitem zu sehen ist.
Wir sind allerdings erstmal enttäuscht. Es parkt gar kein UFO auf der Spitze....

Devils Tower aus der ferne

Der Devils Tower wurde durch Präsident Theodore Roosevelt am 24. September 1906
als erstes National Monument unter dem Namen Devils Tower National Monument ausgewiesen
und 1977 entdeckte Hollywood das Monument für sich und drehte hier den Film
"Unheimliche Begegnung der dritten Art". In diesem Film benutzen die Aliens die Spitze des
Monuments als Landebasis für Ihr Raumschiff. Seitdem gibt es tausende angebliche
UFO Sichtungen in der Region um den Devils Tower.

Devils  Tower mit Andree
Tower-nah

ACHTUNG: Etwas Indianische Mythologie (Quelle Wikipedia)
Die auffallende Form des Berges macht den Devils Tower zu einem Gegenstand der indianischen
Mythologie. Gemäß dem Native American Graves Protection and Repatriation Act (NAGPRA) aus dem
Jahr 1990 wurden alle Völker befragt, die jemals mit der Region im Nordosten Wyomings in
Verbindung standen, ob ihre Überlieferungen auch den Devils Tower einschließen. In der 1993
veröffentlichten Studie gaben 21 Völker an, kulturelle Beziehungen zum Berg zu haben.

Die Kiowa-Indianer nennen den Devils Tower Mateo Tepee (engl. Bear Lodge, dt.
Heim des Grizzly-Bären). Ihrer Sage nach entstand Mateo Tepee, als ihre Vorfahren in dieser
Gegend ein Dorf errichteten. Eines Tages spielten sieben kleine Indianermädchen in einiger
Entfernung zum Dorf. Sie wurden von mehreren Bären entdeckt und die Mädchen eilten zum Dorf.
Die Bären jedoch erreichten die Mädchen weit vor dem Dorf. In ihrer Not kletterten die Mädchen
auf einen kleinen Felsbrocken. Sie flehten den Stein an: "Fels, habe Mitleid mit uns,
Fels rette uns". Der Fels erhörte die Mädchen und fing an in die Höhe zu wachsen.
Die Bären sprangen den Felsen in ihrer Wut an, brachen riesige Felsbrocken aus ihm
heraus und kratzten mit ihren Krallen tiefe Rillen und Spalten in den Felsen, jedoch konnten
sie die Mädchen nicht erreichen. Der Fels wuchs und wuchs bis in den Himmel hinein.
Die Mädchen sind noch immer im Himmel, als sieben kleine Sterne am Firmament: die Plejaden.

Die Lakota- und Dakota-Indianer aus der Familie der Sioux bringen den Devils Tower mit
White Buffalo Woman in Verbindung. Sie soll ihnen an diesem Ort die Heilige Pfeife und
die Sieben Riten der Völker übergeben haben. Die Pfeife soll bis heute in einer geheimen
Höhle auf der Südseite des Berges liegen.

Für die Cheyenne ist der Devils Tower der Ort, an dem ihr legendärer Held Sweet Medizine
die vier heiligen Pfeile in einer geheimen Höhle auf der Nordseite des Berges hinterlegt hat.
Er sei auch am Berg gestorben, weshalb die Cheyenne ihn hier in Zeremonien ehren.

Towe-nah2

Wir umrunden das Monument auf dem 1,2 Meilen langen Rundweg und machen etliche Fotos.
Irgendwie ist es ein ziemlich erhabenes Gefühl am Fuße des Berges zu stehen, man fühlt
sich ziemlich winzig. Wir beobachten die vielen Kletterer in der Wand und bewundern die
Aussicht in die Ferne.
Heute ist es angenehm warm (um die 28 Grad) und ein wenig windig, bei blauem Himmel.
Sehr schönes Wanderwetter.

Kletterer im Devils Tower
Kletterer im Devils Tower

Um kurz nach 12 Uhr machen wir uns auf den langen und vor allem langweiligen Weg nach Cody.
Aber kurz vor dem Ausgang des Monumentes sehen wir kurz vor der Prairie Dog Town noch ein
Reh mit eine Rehkitz welches gerade säugt. Ein tolles Bild.
Danach halten wir noch an der Pairie Dog Town und beobachten ein wenig die putzigen Tiere.

Reh
Prairie-Dog-Devils_Tower

Nun aber ab durch die Mitte, es sind noch etliche Meilen vor uns.
Die folgenden Stunden sind so ziemlich das langweiligste was ich jemals erlebt habe....
Die Landschaft ist so ätzend und völlig farblos, dass man fast einschläft beim Fahren.

Badlands
Badland-Spiegel

Irgendwie hat Gott wohl bei der Erschaffung der Erde gedacht:"So, nun habe ich die
überragende Landschaft des Yellowstones und der Grand Teton erschaffen, da muss ich
mir ja die nächsten 500 Meilen um dieses Gebiet keine Mühe geben...."
Badland an Badland, völlig ätzend...

Nur die Fahrt durch den Bighorn National Forrest ist eine willkommene Abwechslung.
Aber danach sofort wieder Badlands....

Das heutige Hotel ist das Holiday Inn Cody at Buffalo Bill Village, welches Priceline uns
gegeben hat. Wir sind sehr zufrieden. Lage klasse, Zimmer klasse (Mist, ich habe
wieder keine Fotos vor der Verwüstung gemacht) und mit der Priority Club Card
gab es noch einige Goodies wie Schokolade, Wasser und ein Getränk an der Bar.

Als Belohnung für den echt harten Fahrtag gehen wir in das Restaurant "China Town",
welches auf der Hauptstraße ziemlich am Ende in Richtung Yellowstone liegt, bevor
man links um die Kurve fährt. Hier gibt es ein hervorragendes Buffet, welches selbst
in Deutschland seinesgleichen sucht. Es gab alles, sehr frisch zubereitet und einfach
lecker. Nicht diese typischen klebrigen Saucen die man sonst oft beim Chinamann
in den USA vorfindet, sondern so wie man es vom "deutschen" Chinamann gewohnt ist.

Übrigens versuchen wir vergeblich unsere Biervorräte im Albertson aufzufüllen, in
Wyoming muss man Bier und Wein im Liquor Store kaufen, welcher sich aber direkt
gegenüber des Albertson befindet.

Morgen geht es dann in den Yellowstone, endlich, da freuen wir uns sehr drauf.
Am Abend gibt es dann evtl. ein Treffen mit Leuten aus dem USA-Stammtisch.net Forum.
Also, wir haben noch Platz auf der Rückbank, kommt doch einfach mit uns mit....

Hotel: Holiday Inn Cody at Buffalo Bill Village für 128$ bei Priceline
Getankt: ja, haben wir, sogar zwei mal 1x in Rapid City bei Conoco für 3.69$ p.G ohne Zip
                     und einmal bei Maverik in Buffalo für 3.48$ p.G. auch ohne Zip

Gefahrene Meilen:
auf den Kopf genau 450 Meilen

Einen habe ich noch.... Der Hund auf dem Beifahrersitz sah einfach zu geil aus.....

Dog-in-Car


 

Tag 5 - 4.9.2012
Yellowstone NP

Nach einer bequemen Nacht in den bequemen Holiday Inn Betten und einem spartanischen
Frühstück aus der Kühlbox, geht es um 7 Uhr in den Yellowstone Nationalpark.
Wir fahren noch einmal durch das wirklich nette Örtchen Cody, welches uns wirklich gut
gefallen hat. Schade dass es doch etwas weiter weg ist vom Yellowstone, denn der Ort ist
auf jeden Fall schöner als West Yellowstone.

Auf dem Weg zum Ost Eingang des Yellowstone NP kommt man am Buffalo Bill Staudamm vorbei,
der leider so früh morgens noch im Schatten liegt.

Buffalo-Bill-Damm


Weiter geht die Fahrt durch tolle Landschaft bis zum Eingang des Yellowstone.
Das Wetter ist heute Morgen klasse, zwar kalt, aber wolkenloser Himmel.

Yellowstone-Schild

Spiegelung

Nach einen Blick auf die Karte beschließen wir, erst einen Teil Richtung Norden bis
zum Mud Volcano zu fahren und dann zurück in Richtung Süden über den West Tumb bis
zum Old Faithful.

Bereits am Mud Volcano bemerken wir, das es doch recht voll im Park ist.
Viele Busse und viele Wohnwagengespanne blocken die Parkplätze.
Wir fahren weiter die ganzen View Points ab. Die Bilder habe ich teilweise ohne
Zeitliche Reihenfolge platziert.

Wasserfall

Gegen 13 Uhr erreichen wir das Gebiet um den Old Faithful und machen und nach der
Parkplatzsuche (habe ich erwähnt, dass es voll ist?) auf dem Weg zum Morning Glory Pool,
der zwar, wie der Name schon sagt, bei Morgenlicht besser aussieht, aber wir sind nunmal
am Mittag hier. 

Old-Faithfull-Schild

Old-Faithfull-errupts

Dummerweise ist es hier sehr windig und es ziehen ständig Wolken vor die Sonne.
Die Pools sehen ohne Sonnenlicht eher bescheiden aus. Also warten wir oft bis zu
10 Minuten um ein Bild mit Sonnenlicht machen zu können.

Morning Glory

Pool1

Pool2

Wir gehen auf dem Boardwalk das komplette Gebiet ab und machen gefühlte 10000 Fotos.
Ok, am Ende waren es nur etwa 500.....

Das Wetter ist nun nicht mehr ganz so gut, denn ständig muss man sich etwas an- oder
ausziehen, denn wenn keine Sonne da ist, wird es mit dem Wind schnell sehr kalt.
Ist die Sonne da, wird es ziemlich heiß.

Wir beobachten diverse Eruptionen der Geysiere und schauen uns auch einen Ausbruch des
guten alten Old Faithful an.

Geysier

Adler


Als wir auf die Uhr schauen bekommen wir fast einen Schlag. Es ist schon weit nach 16 Uhr.
Eigentlich wollten wir noch den "Rest" des Südlichen Teils abfahren, aber auf Grund der
bereits ziemlich schräg stehenden Sonne und der Parkplatznot (wir bekommen bei zwei
View Points keinen Parkplatz) beschließen wir den Teil am Donnerstag nachzuholen.


Wir fahren also nach West Yellowstone und checken in unser erstes NICHT bei Priceline
gebuchtes Hotel, dem Gray Wolf Inn. Das Hotel ist ok, aber bei weitem das Schlechteste
auf der Tour bisher. Im Kühlschrank liegt Essen vom Vormieter und die Einrichtung ist
ziemlich lädiert.

Am Abend treffen wir uns noch mit zwei Freunden aus dem USA Stammtisch und essen im
Wild West eine leckere Pizza. Der Pitcher für 7$ st auch nicht von schlechten Eltern. :-)
So wird es ein geselliger Abend und dieser Bericht wird mit dem ein oder anderem Octan
geschrieben.... hicks....

Was uns heute bereits aufgefallen ist: Es gibt aktuell wenig Tiere im Park.
Wir haben heute nur einige wenige vereinzelnte Büffel gesehen, wo sonst ganze Herden
im Weg rumstanden. Auch sonst sieht man wenig Tiere. Unsere "Abschüsse" seht iht am Ende
des Tages...

Morgen geht es auf die Nordschleife, bei hoffentlich gutem Wetter.

Hotel: Gray Wolf Inn West Yellowstone
gefahrene Meilen: 148 Meilen
getankt für 3.99 im Yellowstone ohne Zip mit Master Card.

Einige Tiere habt Ihr ja schon oben weiter gesehen. Hier der Rest.
Was uns auffällt, es sind lange nicht so viele Tiere wie 2007 zu sehen. Nur sehr vereinzelnt
sehen wir Wildlife, meistens angekündigt dadurch, das am Straßenrand dutzende Autos stehen...
Bison1

Bison2

Deer

Elk Deer


 

Tag 6 - 5.9.2012
Yellowstone NP


Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm, aber der frühe Vogel kann uns heute mal....
Eigentlich wollten wir schon früh in den Park fahren um etwas Wildlife zu sehen, denn
morgens ist ja bekanntlich am meisten los.
Aber irgendwie hat sich die Pizza von gestern Abend die ganze Nacht über bemerkbar
gemacht und wir haben ziemlich beschissen geschlafen und sind daher erst gegen 7 Uhr
aufgestanden.

So sind wir erst um kurz vor 8 im Park. Vorher gab es noch ein Frühstück, dass das
Hotel kostenlos bereitstellt. Aber das war wirklich ganz ok.

Auch wenn wir nicht zur erhofften Zeit im Park waren, werden wir trotzdem mit Wildlife
belohnt. Als erstes sehen wir einen Weißkopfadler auf einem Baum sitzen, zwar weit weg
aber immerhin. Ein paar Meter weiter liegt ein Hirsch im Graß zusammen mit seinen Kühen.
Die einzelnen Bisons, die wir zwischendurch entdecken, werden heute schon gar nicht mehr
fotografiert.

Bold-Eagle

Weißkopfadler

An der Madison Junction fahren wir links in Richtung Norris und Mammoth Hot Springs.
Auf dem Weg dorthin halten wir an diversen Viewpoints, Pools und Geysieren.
Leider ist es ziemlich kalt (in der Nacht hat war es unter 0 Grad) und so dampfen
die Pools und Basins ganz gewaltig und gute Fotos sind so leider nicht möglich.
Aber eine tolle Mystische Stimmung ist das...

Mystisch1

Mystisch2

Im Mammoth Hot Springs schauen wir uns die Kalkterassen an und fahren dann weiter
zur Tower Junction. Leider ist es heute wieder voll, so bekommen wir sehr oft
keinen Parkplatz und müssen weiterfahren oder im Kreis fahren, bis etwas frei wird.

Kalkterasse

Kalkterasse2

Geyser1

Japaner sind übrigens meine neuen Freunde....
Erstens treten die in Horden auf, zweitens gehen die keinen Zentimeter an die Seite
wenn die einem auf den schmalen Boardwalks entgegenkommen und drängeln einen an die
Seite oder vom Boardwalk runter. An den Viewpoints wird sich in einer Lautstärke
unterhalten, dass man sich selber nicht mehr unterhalten kann und am Steamboat Geyser
stellt sich einer neben mich und lässt volles Orchester einen fahren....
Das geht gar nicht. Natürlich sind nicht alle Japaner gleich, gibt natürlich auch
ganz liebe. Aber die, die heute im Park waren, sind mir auf den Sack gegangen....
So, das musste mal raus....

Lone-Tree

Appropos Steamboat Geyser, der ist ja mein kleiner Lieblingsgeysier geworden...
Auf den kann man sich nämlich verlassen, denn alle paar Minuten bricht er aus.
Zwar sind es nur Minor Erruptions, denn die letzte große war 2005, aber die
kleinen Erruptions sehen auch gut aus.

Zwischen Mammoth Hot Springs fahren wir den landschaftlich sehr reizvollen
Blacktail Plateu Drive und sehen sogar ein paar Bisons, aber leider keine
Bären. :-(

Kurz vor dem Towerfall ist aktuell eine Baustelle und man muss etwa 20 Minuten
warten bis man weiterfahren darf.

Towerfalls

Weiter geht es zum Grand Canyon of the Yellowstone, der wirklich sehr
fotogen ist. Wir fahren sowohl den Southrim Drive, als auch den Northrim Drive.
Machen viele Fotos und stehen vor der Entscheidung ob wir nun runter steigen
zu den Lower Falls, oder nicht. Wir finden keinen Parkplatz, somit wird uns
die Entscheidung abgenommen. Wir waren schon 2007 unten und da hat sich wohl
nicht so viel verändert...

Andree-und-Rossi-GC-Yellowstone

GC-Yellowstone1

GC-Yellowstone2

GC-Yellowstone3

Regenbogen

Auf dem Weg zurück nach West Yellowstone, fahren wir gegen Abend noch den
Firehole Canyon Drive, der wirklich JEDEM zu empfehlen ist. Sehr
schöne Fotomotive. Nur gegen Abend steht das Licht ungünstig und der Canyon liegt
größtenteils im Schatten.

Firehole-Canyon

Auf der anschließenden Fahrt bis zum Westeingang sehen wir noch diverse Deers,
machen aber keine Fotos mehr, wir haben genug.

Das Wetter heute war übrigens gut. Morgens zwar wie geschrieben kalt, aber als
die Sonne raus kam, sehr warm, wenig Wind, wolkenlos aber leider wieder etwas
diesig. So konnte man keine brauchbaren Landschaftsaufnahmen der Berge machen.

Morgen fahren wir noch ein paar Stationen im Bereich Old Faithfull ab und dann
geht es nach Jackson. Als Abschluss des Tages gibt es gleich noch ein Bier mit
Michaela und Burckhard.
Bis morgen in alter Frische....

Hotel: Gray Wolf Inn West Yellowstone
gefahrene Meilen: 164 Meilen
getankt für 3.96 in West Yellowstone ohne Zip mit Master Card an einer Mobile

Ach ja, die Biler vom Treffen mit Michaela und Burckhard möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Hier sieht man auch den Grund für die schlechte Nacht :-)
Pizza-vorher

Pizza-nachher

 


 

Tag 7 - 6.9.2012
Yellowstone NP und Grand Teton NP

Heute verlassen wir schweren Herzens den Yellowstone NP und fahren durch den
Teton Nationalpark ins Teton Village.

Wir nehmen etwas vom Frühstückbuffet mit auf die Fahrt, denn wieder sind alle
Plätze belegt, und machen uns auf den Weg. Kurz vor der Kreuzung zum South Bound
sehen wir eine große Herde Hirsche , die gemütlich grasen und sich trotz des Trubels
drum rum nicht beirren lassen. Dort machen wir gemütlich Frühstückspause und
fahren weiter in Richtung Old Faithful. Da wir am Dienstag diverse Punkte ausgelassen
haben, klappern wir jetzt alle ausgelassenen Punkte ab.
Hirsch-Herde
Hirsch

Besonders auf das Midway Geyser Basin hatten wir uns gefreut, denn die Grand
Prismatic Sping ist wirklich eine Augenweide, aber leider haben wir zwar heute
genug Sonne, aber keinen Wind und es ist saukalt. Das alles führt dazu, dass
das komplette Gebiet im Wasserdampf verhüllt ist und man NICHTS aber auch
wirklich gar nichts von der Grand Prismatic Spring sieht. Blöd gelaufen...
So hat es bei uns ausgesehen und so könnte es aussehen. Dieses Bild
hat Michaela ein paar Tage vorher aufgenommen und uns zur Verfügung gestellt.
Pool
Grand-Prismatic-vom-Berg

Am Parkplatz bemerken wir einen Vogel in der Luft, der plötzlich ins
Wasser stürzt und sich einen Fisch angelt. Ich erwische ihn noch in der
Luft mit dem Fisch zwischen den Klauen, genial....
Vogel-mit-Fisch
Fisch-nah

Weiter geht es mit diversen Stopps bis zum Old Faithful, den wir heute
noch einmal in Action sehen wollen. Leider war der Ausbruch gerade erst und
es dauert uns zu lange bis es wieder los geht. So besuchen wir nur die Restrooms
in der Lodge (muss man mal gesehen haben) und kaufen ein T-Shirt im Gift Shop.
Pool2
Dampf
Geyser

Als wir wieder vor die Tür treten, trauen wir unseren Augen nicht. Der Himmel
hat sich verdunkelt und die Sonne ist weg... Die Wolken kommen aus Richtung Süden
und verheißen für den restlichen Tag nichts Gutes.
Cascades
Wasserfall

Wir brechen auf in Richtung Grand Tetons und auf dem Weg bestätigen sich unsere
Befürchtungen, es fängt an zu regnen. Das komplette Bergpanorama der Tetons
ist kaum zu sehen, da die Wolken sehr tief hängen.
Andree-Roswitha-Tetons
Tetons-im-Nebel
Chapel-of-Transfiguration

Also fahren wir direkt in unser Hotel, worauf wir uns dieses mal besonders gefreut haben.
Es handelt sich um die Snake River Lodge im Teton Village, die wir über Priceline zugeteilt
bekommen haben.

Bereits am Eingang werden wir begrüßt und noch bevor das Gepäck durch das
Personal ausgeladen wurde, hat der freundliche Mitarbeiter schon die
Namen an die Rezeption gefunkt, wo wir dann schon erwartet wurden.
Durch die Resort Fee (25$), die noch auf das Pricelinegebot drauf kommt,
ist das Vallet Parken inklusive, sowie auch zwei Flaschen Wasser auf dem
Zimmer und das Internet. Die Resort Fee ist leider in solchen Anlagen
normal.

Wir werden von John mit den Koffern auf das Zimmer begleitet, sehr angenehm,
denn die Lodge ist riesig und wir hätten das Zimmer niemals gefunden.
Jeder hier ist super freundlich, jeder der Angestellten der einem entgegen
kommt hat ein Lächeln auf den Lippen und spricht einen an, ob denn auch wirklich
alles zur Zufriedenheit ist und als wir vom Essen wiederkamen wusste der Vallet
Einparker noch unseren Namen und begrüßte uns als er die Tür öffnete.
Das Zimmer ist zwar auch nur ein Zimmer, allerdings geschmackvoll eingerichtet,
sehr bequeme Betten, ein riesiges Badezimmer und makellos sauber.
Snake-River-Lodge 1
Snake-River-Lodge3

Da es erst 15 Uhr ist, beschließen wir nach Jackson zu fahren und uns die
Stadt genauer anzusehen. 2007 sind wir hier nur durchgefahren.
Wir bekommen einen Parkplatz direkt am Town Square und bummeln durch die
vielen Geschäfte, in denen es vor allem T-Shirts gibt. Da mich ein
Freund aus dem USA Forum gebeten hat, ihm doch ein T-Shirt aus Jackson
mitzubringen, halten wir nach einem schönen Ausschau und bekommen auch
eins zu einem passenden Preis.
Town-Square-Jackson
Ein Bier an der Theke der Million Dollar Cowboy Bar darf natürlich nicht fehlen.
Nachdem wir im Albertsons unsere Vorräte wieder aufgefüllt haben, geht es
zum Dinner in das Bubba BBQ Restaurant, wo es leckeres Pulled Pork für mich
und ein ziemlich gutes Salatbuffet für Roswitha gibt.
Million-Dollar-Cowboy-Bar

Nach dem Essen wollen wir noch unser Auto waschen, was mir auch
gelingt (in den USA funktioniert das alles anders als bei uns) aber das
Auto ist danach noch unansehnlicher als vorher. Der Dreck ist noch drauf
aber nun verschmiert. Als wir am Hotel ankommen und den Valleteinparker
nach einer GUTEN Waschanlage fragen, bietet er uns an, dass er das Auto gerne
waschen würde, denn die Jungs hätten eh alles da und nicht viel zu tun.
Ich lehne dankend ab, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass mein Auto morgen
doch sauber ist... mal abwarten.
Alles in allem war das heute nicht so ein klasse Tag, denn das Wetter in der
zweiten Tageshälfte war wirklich blöd. Morgen ist mir das Wetter egal, denn
wir haben 8 Stunden Fahrt vor uns bis wir wieder in Denver ankommen. Dann
geht es in die zweite Woche und wir besuchen die Rocky Mountains.

Ach ja, diese Berichte werden immer sehr spät am Abend geschrieben und da bleiben
Fehler nicht aus. Wer welche findet, darf sie behalten. Mein Lektor schaut nach dem
Urlaub noch mal über den Text. Auch die Fotos werden zum Teil noch getauscht, denn
wenn man 200 Fotos pro Tag macht, fällt auch das Foto sichten um diese Uhrzeit nicht
leicht.

Gebuchtes Hotel: Snake River Lodge im Teton Valley via Priceline
Gefahrene Meilen: 158 Meilen
Getankt: für 3,76$ pG in Jackson, WY ohne Zip an einer Conoco Philips


Tag 8 - 7.9.2012
Fahrt nach Denver

Viel zu schnell ging die Nacht vorbei, denn die Betten waren schon ziemlich bequem und
wir haben richtig gut geschlafen. Man hörte in diesem Hotel keinen Mucks in der Nacht...

Als wir das Hotel verlassen, sehen wir einen total schönen Sonnenaufgang. Die Nebelfelder
lassen die Landschaft wie in Watte gepackt erscheinen.
Wir machen ein paar Fotos und brechen dann auf um den laaaaaangen Weg nach Denver
zurückzulegen. Uschi unser Navi zeigt 8:30 Stunden an. Wir wollen aber noch dem Outlet
in Fort Collins / Loveland einen Besuch abstatten, daher wird der ganze Tag für diese
Strecke drauf gehen. Aber in Denver erwartet uns unsere Suite. :-)
Snake-River-Lodge
Sonnenaufgang
Nebelbank

Kurz hinter Jackson, WY sehe ich den Wagen von Michaela und Burckhard vor uns.
Mit Lichthupe mache ich auf uns aufmerksam und wir wechseln am Straßenrand noch ein paar
Worte. Unglaublich, wir haben die beiden immer und immer wieder spontan unterwegs getroffen.
So klein ist die Welt.

Die Fahrt ist totlangweilig, wobei zwischen durch immer mal wieder schöne Landschaften zu
sehen sind und die Fahrt irgendwie doch rum geht. Um 16.00 Uhr erreichen wir Loveland und
zücken die Kreditkarte um uns mit Shoppen für den Fahrtag zu belohnen.
Nur wird daraus nix, denn die Hälfte des Outlets steht leer und in den Läden die
noch vorhanden sind, gibt es keine guten Schnäppchen. So welchselt nur ein Ralph Lauren
Shirt für 6$ und ein wenig BBQ Zubehör den Besitzer. Schade....

Gegen 18.30 Uhr erreichen wir unser Hotel Burnsley All Suites in Denver Downtown.
Als wir das Zimmer betreten werden wir völlig umgehauen von der Größe der Zimmer.
Ja wohl, wir haben Zimmer, nämlich ein Wohnzimmer mit Esszimmer, eine Küche, ein
Schlafzimmer und natürlich ein Bad. Ein Balkon mit Sicht auf Downtown rundet
das Paket ab. Hier kann man es wirklich länger aushalten. Und das ganze kostet
in dieser Lage nur 66$ pro Nacht und das Parken ist inklusive, was in Downtown-
Hotels sonst nicht wirklich üblich ist.
Burnsley1
Burnsley2
Burnsley3
Burnsley4

Um den Tag noch besser ausklingen zu lassen, befindet sich direkt neben dem Hotel ein
klasse Restaurant, das Charlie Brown. Hier essen die Locals und die Bude ist gerammelt
voll. Bei so viel Publikum kann das Essen ja nicht schlecht sein und wir bekommen einen
Tisch auf der überdachten Terrasse. Auf der Karte befinden sich Speisen aus den USA,
Mexiko, Italien und Griechenland. Wir bestellen eine Gyros und Souvlaki Platte mit
einer Ofenkartoffel und Salat. Das ganze wird anders als in Deutschland üblich
zubereitet, ist aber richtig lecker. Später erfahren wir, dass der Besitzer Grieche ist.
Das erklärt einiges.

Den Abend lassen wir auf unserem Balkon bei einem Bier ausklingen und genießen diesen
Ausblick:
Burnsley5

Heute gibt es also nicht so viel zu erzählen, aber morgen sind wir in Denver unterwegs
dann gibt es wieder mehr zu lesen und zu sehen.

Gefahrene Meilen: 540 Meilen
Gebuchtes Hotel: Burnsley All Suite Hotel in Denver Downown via Priceline für 66$
getankt: Irgendwo im Nirgendwo bei Exxon für 3.69$ pG ohne Zip


 

Tag 9 - 8.9.2012
Denver und Umgebung

Heute schlafen wir mal aus und stehen erst nach 8 Uhr auf. Das Bett ist einfach zu
kuschelig....
Wir wollen uns heute Denver ansehen, aber da es in Denver nicht soooooo viel zu sehen gibt,
haben wir für heute Morgen eine Werksbesichtigung bei der zweitgrößten Brauerei Amerikas,
der Coors Brewing Company in Golden, CO, eingeplant. Da man auf nüchternen Magen nichts trinken
sollte, kehren wir auf dem Weg nach Golden noch in einem Denny's ein.
Jumberjack-Grand-Slam
Sandwich-Dennys

Als erstes fällt uns auf, dass es nicht mehr die einzelnen Grand Slam Menüs gibt, sondern man
muss sich ein Grand Slam selber zusammenstellen. Nur das Luberjack Grand Slam gibt es noch.
Kostet sogar weniger, als wenn man es selber zusammenstellt.
Als zweites fällt uns auf, dass scheinbar (auf jeden Fall in diesem) renoviert wurde und es
ein neues Dessign gibt. Sogar frische Blumen stehen auf den Tischen. Nur die alten
durchgesessenen Bänke gibt es noch. :-)
Wir genießen unser erstes Frühstück bei Denny's in diesem Urlaub auch wenn man danach
einem Herzinfarkt  sehr nahe ist.

Um 10 Uhr erreichen wir die 1873 gegründete Brauerei des deutschen Einwanderers Adolph Coors.
Es ist noch nicht viel los und wir nutzen die Gunst der Stunde und fahren gleich mit dem
ersten Shuttle in das Werk. Am Eingang bekommt man ein Armband, auf dem 3 Freigetränke
abgestrichen werden, und einen Audio Guide, denn es handelt sich um eine Selfguided Tour.
Coors-Golden
Coors-Marken

Man läuft einen abgestecken Weg durch das Werk und bekommt einen kleinen Einblick in die
Herstellung des Bieres und seiner Abfüllug. Leider wird am heutigen Tage nicht produziert,
so sieht man leider nicht wie die Dosen abgefüllt werden. Die Coors Brauerei war eine der
ersten Brauereien die Bier in Alugebinden abfüllte. Noch heute wird der Großteil der Produktion
in Dosen abgefüllt (18 Millionen Dosen pro Tag).
Coors-Fertigung2
Coors-Fertigung1

Wer in Deutschland schon einmal eine Brauereibesichtigung mitgemacht hat wird etwas entäuscht
sein, denn man bekommt nur einen sehr oberflächlichen Überblick über die Produktion.

Am Ende des Rundgangs kommt man in die Lounge, wo man seine drei Freigetränke abholen kann.
Man kann zwischen allen bekannten Produkten wählen. Besonders das Killian's Irish Red
gefällt uns gut. Da die Proben doch überraschenderweise recht groß ausfallen, beschränken
wir uns so früh am Morgen auf zwei Freigetränke....
Insgesammt war das eine runde Sache und wer in der Nähe ist und etwa 1,5 Stunden Zeit hat,
sollte das mal machen. Und der Spaß ist dazu noch kostenlos....
Coors-Lounge1
Coors-Lounge2

Wir fahren zurück ins Hotel und ziehen uns um, denn mittlerweile ist es recht heiß geworden.
Wir lassen uns mit dem kostenlosen Hotelshuttle zum Coors Field bringen.
Eigentlich hatten wir geplant, das Coors Field auch noch zu besichtigen, aber leider ist
dort irgendeine Veranstaltung und es gibt an diesem Wochenende keine Touren.
Coors-Field

Wir laufen die 16th Street Mall hoch und schauen uns die Geschäfte an. Irgendwie hat aber jede
andere Stadt mehr zu bieten und selbst Osnabrück hat eine größere Fußgängerzone.

16th-Street-Mall
Baer-am-Convention-Center
Time-for-a-Beer
Am Ende der 16th Street Mall befindet sich das Capitol mit dem Civic Park.
Wir machen einige Fotos vom Capitol und seinen tierischen Nachbarn (possierliche Tierchen...).
Aus Richtung der Denver Publich Library ertönt indianische Musik und neugierig wie wir sind,
machen wir uns auf den Weg um zu ergründen was da los ist.
City-Building
Capitol Denver Colorado
Tierchen
Vor der Library findet ein Wettbewerb der indianischen Tänzer statt. Es treten verschiedene Teams
gegeneinander an oder auch einzelne Tänzer aller Altersgruppen (von Kindern bis Senioren).
Begleitet werden die Tänzer von mehreren indianischen Musikern, die auf großen Trommeln den Takt
angeben und dazu singen. Eine Jury bewertet die Tänzer und immer ein Team scheidet aus.
Die "Kostüme" der Tänzer sind wirklich aufwendig gearbeitet und sehen teilweise wirklich klasse
aus. An diversen Ständen wird Indian Fry Bread angeboten.
Natives
Natives2

Wir verweilen hier eine ganze Zeit, aber da es sehr heiß ist und die Schattenplätze sehr begehrt
sind, machen wir uns irgendwann auf den Weg zurück zum Hotel.
Was machen mit dem angebrochenen Tag? Irgendwie hatten wir geplant mehr Zeit in der City zu
verbingen, finden aber, dass die Stadt nichts besonderes zu bieten hat.
Wir beschließen in die Cherry Creek Shopping Mall zu gehen und die Kreditkarte etwas
glühen zu lassen. Leider findet nur Roswitha etwas.
Nach einem Mahl beim Panda Express setzten wir uns auf unseren Balkon und genießen bei einem
eiskalten Bier und 28 Grad den Sonnenuntergang.
Sonnenuntergang

Alles in allem ein sehr entspannter Tag bei klasse Wetter.

Morgen geht es Richtung Colorado Springs und wir sind etwas traurig, dieses klasse Hotel zu
verlassen. Das war mit Abstand das Beste an Denver...

Fazit vom Hotel:
- Sehr großes Zimmer (700 Square Feet)
- kostenloser Shuttle egal wohin im Radius von 3 Meilen um das Hotel
   Man kann sich auch wieder abholen lassen (einfach anrufen)
- kostenloses Parken in Downtown
- nur etwa 600 Meter von der 16th Street Mall entfernt
- Mit Priceline unschlagbar günstig
- Alles in allem SEHR zu empfehlen!

Gefahrene Meilen: 50 Meilen
Gebuchtes Hotel: Burnsley All Suite Hotel in Denver Downown via Priceline für 66$


Tag 10 - 9.9.2012
Colorado Springs

Heute frühstücken wir in unserer Wohnung und verlassen danach dieses klasse Hotel.
Es soll heute bis Colorado Springs gehen. Wir wollen den Tag locker angehen und mal sehen
was wir schaffen uns anzusehen.

Bereits gestern Abend habe ich die Öffnungszeiten für das Outlet in Castle Rock im Internet
nachgesehen. Leider macht das Outlet erst um 11 Uhr am Sonntag auf. So fahren wir erstmal
daran vorbei um uns in Colorado Springs die Airforce Academy anzusehen.

Da es zwei Abfahrten für die Airforce Academy gibt, ist es wichtig zu wissen, dass man die
Abfahrt 156B von der I-25 nimmt, weil man durch das andere Gate nicht einfahren darf.
Am Gate wird man kontrolliert und es wird das Auto durchsucht. Die Dame verlangte von
uns eine Driver Licence (obwohl ich ihr vorher den Ausweis hingehalten habe).
Offen ist die Base für Besucher von 8.00 bis 18.00 Uhr und das Visitor Center hat
von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
Airforce Academy Colorado Springs
Kadetten-Zimmer

Nach dem Gate kommt man nach ein paar Meilen an das Visitor Center. Dort gibt es einige
Informationen zur Geschichte der Academy, einen Gift Store mit hübschen T-Shirts und ein
Kino, wo ein kurzer Film über das tägliche Leben eines Kadetten vom ersten Jahr bis zum
Abschluss gezeigt wird. Bemerkenswert ist, dass die Kadetten in diversen wissenschaftlichen
und kulturellen (Kunst, Musik etc.) Bereichen ausgebildet werden.
Jeder Kadett muss 10 Sportkurse absolvieren. Daher fährt man auf dem Weg zum Visitor Center
auch ewig lange an den Sportplätzen vorbei.

Am Visitor Center kann man einen kurzen Trail zur Kapelle laufen. Die Kapelle ist der
völlige Wahnsinn. Ich hatte zwar schon Bilder gesehen, aber das Gefühl in der Kirche
zu sitzen ist der Hammer. Da würde sogar ich gerne mal eine Messe mitmachen.
Kapelle1
Kapelle2

Von der Plattform vor der Kirche hat man einen Überblick über den Campus. Leider ist am
Sonntag nix los und man sieht keine Soldaten die gedrillt werden. Kurz vor der Ausfahrt
vom Gelände steht noch ein riesen B-52 Bomber.
B52

Wir fahren den Falcon Drive ab und verlassen nach 2 Stunden das Gelände wieder um nach
Castle Rock ins Outlet zu fahren.
Der geneigte Leser wird sich verwundert fragen "schon wieder shoppen?"
Ja, wir shoppen schon wieder, denn wir kaufen unsere Klamotten zu einem sehr großen Teil
in den USA und kaufen in Deutschland wirklich nur noch das Wichtigste ein.
Daher lassen wir uns die Gelegenheit natürlich nicht entgehen, die Kreditkarte so richtig
glühen zu lassen. Das Outlet bietet aber auch jede Menge guter Geschäfte und es ist gerammelt
voll. Wir machen aber dieses mal auch wirklich gute Schnäppchen, so wechselt zum Beispiel
ein Tommy Hilfiger Polo-Shirt für 14$ den Besitzer oder ein Tommy Hilfiger Shirt für 6$.
Aber das ist die ausgleichende Gerechtigkeit, denn Roswitha hat gestern bei Abercrombi & Fitch
ein Schnäppchen gemacht. In diesem Laden brauche ich gar nicht schauen. Da passt NIX.
Die Shirts sind schon recht skinny gearbeitet und bei meinem Waschbärbauch ist das nix...

Leider dauert der Shoppingwahn länger als ich geplant hatte und wir verlassen erst nach
14.00 Uhr das Outlet um in den Garden of the Gods zu fahren.

Der Garden of the Gods Great ist als "American Public Place" ausgezeichnet und befindet sich
auf privatem Land. Nach dem Wunsch von Charles Elliott Perkins wurde das Land 1909 von seinen
Kindern an die Stadt Colorado Springs zur kostenlosen Nutzung übergeben.
Garden of the Gods
Wir halten am Visitor Center und besorgen uns eine Karte des Parkes.
Im Grunde fährt man einen Rundweg ab (Einbahnstraße) und kann an diversen Punkten parken
um zwischen den Felsen zu wandern. Wir parken direkt am ersten Parkplatz und laufen den
kompletten Weg zwischen den Felsen ab. Auch hier ist viel los und es sind vor allem viele
Kletterer in den Felsen unterwegs. Die Felsen sind schön anzusehen und wirken bei
Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang sicherlich noch viel schöner.
Garden of the GodsGarden of the GodsGarden of the GodsGarden of the GodsGarden of the Gods
Man kann auch nur mit dem Auto den Scenic Drive abfahren, verpasst dann aber viel.
Die Straße führt im Verlauf auch zum Balanced Rock.
Garden of the GodsÜbrigens der Name Garden of the Gods wurde 1859 von den Entdeckern M. S. Beach und
Rufus Cable gebildet. Beach meinte, es sei der richtige Platz für einen Biergarten
während Cable meinte, das ist der Platz für die Götter. Daraus wurde der
Garden of the Gods. Gott sei dank wurden die Pläne für einen Biergarten nie
weiter verfolgt. :-)

Alles in allem braucht man doch gute 2 bis 3 Stunden für den Park.
Aufgrund der Uhrzeit fällt der geplante Besuch der Painted Mines ins Wasser und
wir schauen uns Old Colorado City an. Leider ist hier so gar nix los, denn viele
Geschäfte haben um halb sechs bereits zu. Nach einer Fahrt durch Colorado Springs
Downtown, wo auch nix los ist, fahren wir ins Hotel.

Auch dieses mal hat Priceline es wieder gut mit uns gemeint. Wir sind im
Hyatt Summerfield Suites untergebracht. Auch hier nennen wir wieder ein Studio
unser eigen. Mit voll ausgestatteter Küche und großem Wohn-/Schlafbereich
lässt es sich wieder gut aushalten. Das Frühstück soll auch gut sein, wir werden
sehen. Aufgrund der Tatsache, dass wir eine komplette Küche zur verfügung haben,
nutzen wir den nahen Safeway um etwas essbares zu besorgen. Unsere Mikrowelle
kocht uns heute Mac and Chese und Pasta Alfredo.
Da wir nicht wussten ob die Mirkowelle auch backen kann, haben wir auf eine Pizza
verzichtet. Einen großen Eimer Eis gibt es später zum Nachtisch.
Hyatt1
Hyatt2

Wir haben heute zwar nicht alles geschaftt, was wir geplant haben, aber das gelungene
Shopping war es wert. Hauptsache man geht die ganze Sache ohne Stress an.
Morgen geht es bis nach Ouray in den Rocky Mountains. Es stehen mehrere Strecken
zur Auswahl, mal sehen wie wir fahren werden.

Gefahrene Kilometer: 165 Meilen
Gebuchtes Hotel: Hyatt Summerfield Suites in Colorado Springs via Priceline für 54,76$
getankt in: Castle Rocks für 3.59$ pG leider mit Zip, daher mit Debit und PIN gezahlt.


Tag 11 - 10.9.2012
Fahrt durch die Rocky Mountains

Gutes Hotel, scheiß Nacht...
Es nützt das beste Hotel nichts, wenn man schlecht schläft. Das Bett im Hyatt ist
einfach nicht optimal. Das Laken rutscht auf der Matratze, so dass man bald aus dem Bett fällt
und zu allem Überfluss fährt noch ein Zug durch das Zimmer. Alle 20 Minuten hat man das Gefühl,
man ist auf einem Güterbahnhof.

Gerädert stehen wir bereits um 6.30 Uhr auf. Es hat keinen Sinn mehr länger zu schlafen und
da passt es ja auch, dass wir heute ne Menge vor haben.
Wir frühstücken im Hotel, denn das kostenlose Frühstück lässt keine Wünsche offen.
Es wird von Porzelantellern gespeist (nomalerweiser gibt es Einweg Plastik) und die Auswahl
ist beeindruckend.

Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg. Als erstes wollen wir den Phantom Canyon Drive abfahren.
Hierbei handelt es sich um eine Dirtroad, die von Victor,Co nach Cañon City führt - oder
umgekehrt. Die Strecke ist etwa 25 Meilen lang und kann auch von 2WD Fahrzeugen gefahren werden.
Ich würde sogar soweit gehen, dass auch Camper mit der Strecke klar kommen, denn sie
ist super in Schuss und nur eine Brücke hat eine 8 Tonnen Beschränkung, was auch für Camper kein
Problem sein sollte. Die Tunnel sollten auch groß genug sein.
Phantom-Canyon-Drive1

Die Fahrt bis Victor dauert von Colorado Springs etwa 1 Stunde und man fährt durch wunderbare
Landschaft. Der nächst größere Ort mit Übernachtungsmöglichkeiten ist Criple Creek, etwa 7 Meilen
vor Victor auf dem HW 67.
In Victor findet man den Phantom Canyon Drive nicht auf Anhieb. Er ist zwar im Ort noch
ausgeschildert, aber plötzlich gabelt sich der Weg und es stehen keine Schilder mehr am
Straßenrand. Wir fahren intuitiv rechts und sind genau richtig. Auf dem Weg durch die Berge
kommen uns diverse Wagen entgegen oder überholen uns. Sobald wir am Wegesrand stehen, hält
jedes Fahrzeug an und fragt ob denn alles ok ist bei uns. Wir finden das beruhigend, denn sollte
wirklich etwas mit dem Fahrzeug sein ist Hilfe nicht weit.

Phantom-Canyon-Drive2
Die Strecke ist einfach wundervoll und wir genießen die Landschaft, bis....
Ja, bis wir plötzlich vor einer Brücke stehen und vor der Brücke steht eine Herde Kühe....
Und die gehen nicht weg. Mit dicken Kulleraugen schauen uns etwa 15 Kühe an und fragen sich
sicher: "Was wollen die denn hier.....". Alles hupen und wegschieben nützt nichts, wir
kommen nicht durch die Herde.

Kuh-Herde-PCD
Also wende ich sanfte Gewalt an und fahre gaaaaaaanz vorsichtig mit dem Auto weiter und
stubste so die Kühe an. Bereitwillig machen die Kühe Platz, bis wir plötzlich vor einem
Bullen mit großen Hörnern stehen.... Den möchte ich nicht umbedingt anstubsen, denn so ein
Loch im Kotflügel von den Hörnern lässt sich nur schwierig bei Alamo erklären...
Mit etwas hupen und einen Klapps auf den Hintern macht aber auch der Bulle Platz und
wir können passieren.
Phantom-Canyon-Drive3
Phantom-Canyon-Drive4

Die Fahrt durch die malerischen Berge dauert etwa 2 Stunden, kann aber je nach Lust und Laune
auch einen halben Tag dauern, denn es gibt viel zu sehen.
Wir haben aber noch etwas Strecke vor uns und schauen uns daher nicht jeden Stein drei mal an.
Phantom-Canyon-Drive5

Ab Cañon City geht es zur Royal Gorge Bridge, die sich über den Arkansas River in etwa
321 Metern Höhe befindet. Man kann für 26$ p.P. auf die Brücke und den Freizeitpark, oder
man lässt es (ist ja nur ne Brücke...) und schaut sich die Brücke vom View Point aus an,
der sich vor dem Eingang auf der linken Seite befindet. Wir gehören zu letztern und
zahlen die 26$ nicht.
Royal-Gorge-Bridge

Weiter geht es auf dem HW-50 quer durch die Rocky Mountains. Eine SEHR sehenswerte
Strecke, die hinter jeder Kurve neue, spektakuläre Ausblicke bietet.
Die Fahrt nach Ouray unserem Übernachtungsort, dauert laut Uschi, unserem Navi, etwa
4,5 Stunden. Aber das ist bei der Landschaft kein Problem, nur kommt man mit 4,5 Stunden
lange nicht hin, denn wir steigen oft aus und machen Fotos und genießen die Landschaft.
Auch der Herbst hat hier bereits Einzug gehalten, denn die Laubbäume (vor allem Birken)
fangen schon an sich gelb/rötlich zu verfärben. Das sieht klasse aus und ist ein
kleiner Vorgeschmack auf das, was einem im Osten der USA erwartet bei der Foliage.
Foliage
HW50
HW50-2

Kurz vor Montrose geht es rechts ab zum Black Canyon of the Gunnison, den wir mit
unserem Nationalparkausweis kostenlos besuchen können.
Ich hatten den Nationalpark eigentlich gar nicht auf der Uhr gehabt, was sich als großer
Fehler herrausstellt, denn der Park bietet grandiose Einblicke in den Black Canyon.
Wir fahren jeden View Point ab und sind total begeistert von dem Nationalpark.
Gut, dass wir hier doch noch hingefahren sind.
Black-Canoyn1
Black-Canyon2
Black-Canyon3
Black-Canyon4
Black-Canyon5

Weiter geht die Fahrt nach Ouray, wo wir etwa um 18.30 Uhr ankommen. Unser Hotel,
das Ouray Chalet Inn, befindet sich direkt an der Hauptstraße im Zentrum von Ouray.
Im malerischen, von den Rockys umgebenen Ouray gibt es alles was das Touristenherz
begehrt. Es gibt eine Menge von Restaurants jeder Preisklasse und viele schöne
Läden. Alles wirkt sehr kompakt und die Landschaft ist traumhaft.
Ouray2
Ouray1

Das Hotel ist einfach, günstig, aber sehr sauber und liegt in der Mitte der Main Street.
Wir machen uns kurz frisch und begeben uns in die lokale Brauerei. Dort verspeisen wir
einen sehr guten Burger und einige sehr gute Biere.

Der Tag war wirklich klasse und trotz der langen Wegstrecke hat sich jede Meile gelohnt.
Morgen geht es sehr entspannt weiter, denn wir fahren den Million Dollar Highway von
Ouray bis Durango. Da die Strecke nicht sehr lang ist, haben wir viel Zeit um uns
die Umgebung anzusehen. Da freuen wir uns schon drauf.

Gefahrene Meilen: muss ich nachtragen, aber >300 Meilen und jede Meile ein Genuss
Gebuchtes Hotel: Ouray Chalet Inn  via Hotels.com für 89,99$
Getankt: für 3.69$ p.G. am HW 50 ohne Zip Conoco Philips


Tag 12 - 11.9.2012
Million Dollar Highway bis Durango,Co

Heute wollen wir ja den Million Dollar Highway von Ouray nach Durango
fahren. Leider meint es der Wettergott wieder nicht gut mit uns, dabei haben
wir doch unser Tellerchen aufgegessen und unser Gläschen ausgetrunken.....

Als wir den Vorhang aufziehen sehen wir Wolken, dunkle, schwarze Wolken.
Als wir das Gepäck ins Auto schleppen fängt es natürlich auch prommt an zu
regnen. So eine schei**, immer in den Bergen. Erst in den Tetons uns nun hier.
Und die Berge bei dem Wetter sehen alles andere als gut aus.....

Na ja, wir versuchen erst mal irgendetwas zum Frühstück zu bekommen, aber der Ort
hat scheinbar keine hungrigen Gäste, denn selbst die Bäckerei macht erst um 10 Uhr
auf??? Was soll das denn? Nach langem Suchen finden wir ein Bistro, das bereits
geöffnet hat. Nix besonderes, aber eine Grundlage für den Tag.

Es hat aufgehört zu regnen und wir beschließen uns die Wasserfälle im Box Canyon
anzusehen. Die Einfahrt auf das Gelände ist kurz hinter Ouray in südlicher Richtung.
Der Eintritt kostet 4$ und erhlich gesagt kann man sich den Eintritt sparen.
Man sieht nämlich nicht wirklich die Wasserfälle, sondern nur den Einlauf.
Dazu kann man noch etwa 90 Stufen und danach einen sehr, sehr steilen Weg auf den
High Bridge Trail laufen, sehr anstrengend in dieser Höhenluft....
Box-Canyon

Na ja, wir genießen den Ausblick auf Ouray und fahren nach dem Abstieg weiter.

Ouray

Was jetzt folgt, ist so ziemlich die schönste Straße, die ich in den USA
jemals gefahren bin. Die Strecke zwischen Ouray und Silverton ist einfach
überwältigend schön. Auch hier hat schon die Laubfärbung eingesetzt und es
bietet sich eine schöne, bunte Landschaft. Der Himmel ist zwar noch sehr Wolkig,
aber die kurzen Sonnenmomente tauchen die Landschaft in ein herrliches Licht.
Die orangenen Blätter auf den Bäumen lassen es aussehen, als ob der Baum brennt.
Wir genießen die Fahrt und halten etwa 1.000 mal um Fotos zu machen.
Foliage1
Foliage2
Foliage3
Foliage4

Leider wird das Wetter je näher wir Silverton kommen immer schlechter.
Als wir in Silverton ankommen regnet es wieder und die Berge in Richtung
Durango sind nicht zu sehen.

Wir schauen uns den Ort an und warten auf den Zug aus Durango.
Die Narrow Gauge Railway fährt täglich von Durango nach Silverton und
zurück. Man kann One Way fahren und mit dem Bus zurück, oder
beide Wege. Betrieben von einer alten Dampflock ist es kein sauberes
Vergnügen mit der Bahn zu fahren. Man wird ordentlich dreckig vom
Rauch. Einen Bericht dazu könnt Ihr hier nachlesen : Red Rockies Tour von L@la
Silverton
Silverton2
Narrow-Gauge-Railway

Für uns geht es weiter in Richtung Durango, aber wegen der miesen Sicht und den
tief hängenden Wolken verzichten wir auf diverse Fotostopps und fahren mehr oder
weniger komplett durch. Schade, aber mann kann im Vorfeld alles planen, nur das
Wetter macht was es will.....
Silverton-Air
Foliage5
Foliage6
Hot-Springs

In Durango angekommen sehen wir direkt am Ortseingang unser Hotel. Es ist zwar
erst 14 Uhr aber wir können ja mal schauen ob unser Zimmer schon fertig ist.
Heute nächtigen wir im Best Western Mountain Shadows, das Priceline uns für
90.78$ zugeteilt hat. Das Zimmer ist schon fertig und die Dame an der
Rezeption gibt uns noch ein paar wertvolle Tipps zu Durango und den
Ausgehmöglichkeiten.

In Durango fährt eine kostenlose Tram alle 20 Minuten und hält an diversen
Stationen auf der Main Street und auf dem HW 550. Eine Haltestelle ist direkt
vor unserem Hotel - sehr gut.......

Die Dame erklärt uns, wo sie sich gerne mit Freunden trifft und wir lassen
uns die Punkte in einer Karte markieren.

Da es noch sehr früh am Tag ist und mal wieder regnet fahren wir erst mal
einkaufen, denn wir fahren nach Chinle und da gibt es nicht viele
Möglichkeiten um einzukaufen.

Nachdem wir uns frisch gemacht haben, fahren wir mit dem Trolley in die Stadt.
Uns gefällt Durango sehr gut und wir schlendern gemütlich die Main Streen auf
und ab und schauen uns die Geschäfte an. Gegen Abend kundschaften wir die
Tipps der Rezeptionsdame aus. Die Steamworks Brewing Company etwas abseits der
Main Street sieht gut aus, ist sehr voll und es duftet lecker nach Essen.
Hier bleiben wir.... Oh, schon wieder ein Brauhaus... Na ja, wer kann zu einem
leckeren selbstgebrauten Bier schon nein sagen. Als wir an der offenen Küche
vorbei kommen, bleiben unsere Augen wir angenagelt an den Burgern hängen,
die auf dem Grill brutzeln... Die Wahl ist schon vor dem Emfang der
Speisekarte getroffen worden. :-)
P1030035

Das Essen und auch das Bier sind wirklich ausgezeichnet. Der Burger ist
sowas von lecker und die Beer Buted Fries sind genial knusprig. Warum gibt
es so etwas nicht in Deutschland?

Nach diversen Lizzard Head Red geht es mit dem Trolley zurück ins Hotel.
Durango wird uns wiedersehen, alleine, weil wir die Berge nicht sehen konnten.
Und der Ort hat alles was man für einen guten Urlaubstag benötigt.....

Der Tag ist nicht gelaufen wie geplant, aber die ersten Meilen des Million
Dollar Highway waren genug Ausgleich für das blöde Wetter und Durango macht
wirklich laune. Mogen geht es erst zum Mesa Verde NP und dann via Four Corners zum
Canyon de Chelly.

Gefahrene Meilen: 90
Gebuchtes Hotel: Best Western Mountain Shadows für 90.78$ via Priceline
Getankt: Nö


Tag 13 - 12.9.2012
Mesa Verde und Canyon de Chelly

Das Spiel kennen wir ja schon, Jalousie auf, dicke Wolken....
Mist.....
Wir gehen erst mal frühstücken und unterhalten uns dabei nett mit einem Amerikaner,
der gerade in Rente gegangen ist und nun mit seiner Frau eine Tour durch die USA und Kanada
macht. Beide kommen aus Texas und haben ne wirklich große Tour vor. Das können in den USA
auch nur die Renter machen, denn die meisten arbeitenden Leute haben maximal 15 bis 20 Tage
Urlaub im Jahr. Unser netter Gesprächsparter meinte, dass man 20 Tage erst nach langer
Firmenzugehörigkeit bekommt.

Wir brechen auf um nach Mesa Verde in den National Park zu fahren. Die Strecke bis zur
Abfahrt vom HW-160 schafft man in etwa 45 Minuten, aber dann zieht es sich ewig (15 Meilen)
bis man zum Visitor Center gelangt. Dort kann man sich Tickets für die Führungen besorgen,
denn außer die beiden Häuser Spruce Tree House und Step House kann man kein Haus ohne
Ranger besichtigen. Wir entscheiden uns für die Tour durch das Balcony House, das
laut Reiseführer die interessantere Tour ist. Es gibt noch die Möglichkeit den
Cliff Palace zu besichtigen.

Nachdem wir unsere Tickets in der Hand halten (3$ pro Person) fahren wir die ganzen View
Points ab und erhalten so einen kleinen Einblick in die Welt der Pueblos.
Von diversen Punkten kann man auf die in den Fels gearbeiteten Reste der Häuser schauen.
Sehr zu bewundern wie schon 800 nach Christus solche Bauten errichtet wurden.
Mesa-Verda1
Mesa-Verde3

Um 11 Uhr finden wir uns zu unserer Führung am Balcony House ein. Mit uns wollen etwa
50 Personen die Ruine erkunden, etwas viel, wie wir finden.
Denn man klettert erst eine Leiter (10 Meter) hoch um auf ein Plateu zu gelangen und muss
sich dann durch einen schmalen Schlitz pressen. Bei 50 Personen dauert das ewig und die
Führung soll nur eine Stunde dauern....
Mesa-Verde-Tour1
Mesa-Verde-Tour5
Nachdem man sich durch den schmalen Schlitz gepresst hat (ok, jemand mit weniger
Kilos kommt da geschmeidiger durch :-)) steht man mitten im Balcony House.

Mesa-Verde-Tour2
Mesa-Verde-Tour6
Sehr beeindruckend. Die Rangerin ist super und erzählt viel, aber immer mit einem Auge
auf die Uhr. Um vom Haus wieder nach oben zu gelangen, muss man durch einen sehr, sehr, sehr
schmalen und niedrigen Tunnel kriechen, aber seht selbst....
Mesa-Verde-Tour3

Danach geht es nochmals eine 10 Meter hohe Holzleiter nach oben und danach muss man etwa 10 Meter
über eine Steinwand klettern, ohne Sicherung, nur mit einer Kette links und rechts.
Sehr abenteuerlich, aber sehr spaßig...
Mesa-Verde-Tour4

Der Mesa Verde National Park lohnt sich, wenn man in der Nähe ist, extra hinfahren würde ich nicht.
Weiter geht es nach Four Corners, einer Indianerabzocke vom Feinsten, aber leider gibt es sonst
keinen weiteren Ort in den USA, wo man auf 4 Bundesstaaten gleichzeitig stehen kann. Also zahlen
wir, machen unser Foto und verschwinden wieder. Das ganze kostet 3$ pro Person. Ist das Geld nicht
wert, aber einmal im Leben muss man so etwas doch machen. :-)

4Corners
Weiter geht es nach Chinle in Arizona. Dort befindet sich der Canyon de Chelly, einem wunderschönem
Canyon im Indianerland. Der Park kostet keinen Eintritt, nur wer auf den Canyongrund möchte muss
sich einen Indianer leihen, der mitgeht.

Auf dem Weg nach Chinle erleben wir, was unser Wettergott noch so drauf hat. So einen
furchteinflößenden Himmel habe ich noch nie gesehen. Rot-braune Wolken, zum greifen nahe. Man hat
das Gefühl jeden AUgenblick erscheint ein Mund in der Wolke und frisst das Auto auf.
Als wir unter der Wolke durchfahren, fängt es an zu schütten wie aus Eimern, unheimlich....
So eine Wolke habe ich noch NIE gesehen. Sollte aber nicht die Letzte für heute sein.
Leider sieht man auf den Bildern nicht mal anzatzweise das was wir gesehen haben....
Unwetter
Mesa-vor-Chinle

Als wir Chinle erreichen, finden wir den schrecklichsten Ort vor, in dem wir jemals in den
USA gewohnt haben. Überal Müll, jedes Haus hat seinen eigenen Schrottplatz. Es sieht
schrecklich aus und hier wollte ich nicht mal tot über dem Zaun hängen.
Im Hotel, dem Holiday Inn Canyon de Chelly, ist das Personal auch völlig unmotiviert und
unfreundlich. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Nativ Americans gar keine Bleichgesichter in Ihrem
Ort haben wollen. Auch im Visitor Center rührt kein Mitarbeiter den Finger als wir am Infoschalter
stehen, der nicht besetzt ist. Alle sehen uns, keiner kommt. Also besorgen wir uns unsere
Informationen selber und fahren den Southrim.
An vielen Punkten hat man einen phantastischen Blick in den Canyon. Leider ist es sehr bewölkt
und in Richtung Spider Rock sieht man sehr dunkle Gewitterwolken und man sieht Blitze.
Bei Gewitter sollte man sich nicht unbedingt auf einer Mesa (Tafelberg) aufhalten, da man meistens
der Höchste Punkt ist und gerne mal vom Blitz getroffen wird.

Canyon-de-Chelly1
Canyon-de-Chelly4
Canyon-de-Chelly6
Wir beeilen uns also etwas und versuchen den Spider Rock noch vor dem Gewitter zu erreichen um
unsere Fotos zu machen. Leider geht der Plan nicht ganz auf, denn unterwegs regnet es stark.

Da der Canyon nicht durch die Sonne ausgeleuchtet wird, entstehen auch keine störenden Schatten.
Ich finde die Fotos ohne Sonne sogar besser als die mit, denn zwischendurch gab es immer mal
wieder ein Wolkenloch für die Sonne.
Canyon-de-Chelly5
Canyon-de-Chelly3

Wir schießen vom Canyon ziemlich viele Fotos und genießen die Zeit.
Ein Besuch des Canyon lohnt sich als für alle, die in der Nähe sind. Man benötigt etwa zwei bis
drei Stunden für den Southrim wenn man an jedem View Point anhält und sich etwas Zeit lässt.
Nach oben ist natürlich alles offen. Wer in den Canyon möchte, sollte einen Tag einplanen.
Auch hier gibt es Ruinen in den Felsen:
Canyon-de-Chelly-House

Da es schon spät ist, besorgen wir uns etwas Essbares im Burger King, denn außer den beiden
Restaurants in den beiden großen Hotels (Best Western und Holiday Inn) gibt es nur eine Hand-
voll Fast Food Läden (A&W, Pizza Hut, ne Chicken Bude, Burger King und nen Deli im Supermarkt).
Im Navajo Gebiet gibt es übrigens nirgens Alkohol zu kaufen.

Was uns noch sehr störend aufgefallen ist:

Wir haben noch nie so einen dreckigen National Park oder National Monument gesehen.
Überall liegen Glasflaschen, Dosen, Plastiktüten und sonstiger Schrott am Straßenrand.
Wir haben mehrfach Navajos beobachtet, die einfach so ihre Flasche (Bier, obwohl kein Bier
erlaubt....) aus dem Fenster des fahrenden Autos geworfen haben um dann ein paar Meter
weiter auf die Zufahrt zu ihrem Haus einzubiegen.
Da sind die Native Americans so stolz auf ihr Land und ihre Kultur und verhalten sich auf
ihrem eigenen Grund und Boden wie die letzten Schweine. Das finde ich ziemlich traurig.

Der Tag war zwar wettermäßigt nicht TOP, aber besser als nur Regen. Wir hatten in den
entscheidenen Augenblicken Sonne, das muss uns reichen.

Morgen müssen wir mal sehen wie wir zum Grand Canyon fahren. Es gibt die Möglichkeit
den Blue Canyon bei Tuba City zu besichtigen (auch der liegt auf Navajo Land), aber da
es heute schon recht heftig geregnet hat und die Dirt Roads im Canyon de Chelly schon
sehr schlecht aussahen, könnte es schwieriger werden zum Blue Canyon zu gelangen.
Wir werden sehen....

Gefahrene Meilen: 250 Meilen, davon etwa 90 Meilen im Mesa Verde und Canyon de Chelly
Gebuchtes Hotel: Holiday Inn Canyon de Chelly für 95,73$ via Priceline.
Getankt in Durango für 3.69$ pG und ohne Zip


 

Tag 14 - 13.9.2012
Monument Valley und Fahrt bis
zum Grand Canyon

Heute ist das Wetter mal richig klasse, zwar noch etwas kühl, aber wolkenlos.
Das wird ein guter Tag.

Ich habe mir gestern Abend noch die aktuellen Wetterbilder im TV angesehen.
In unserer Gegend und etwa 200 Meilen drum zu hat es stark geregnet und es
hat auch in der Nacht noch geregnet. Für einige Gebiete wurde Flash Flood Warnung
ausgegeben. Schlechte Vorraussetzungen um sich den Blue Canyon anzusehen.
Also beschließen wir erstmal in Richtung Kayenta zu fahren.
Unterwegs sehen wir diverse Dirt Roads, die noch völlig schlammig sind.
Ich möchte kein Risiko eingehen und irgendwo stecken bleiben, also geht es erstmal
zum Monument Valley, wo wir bereits um kurz nach 9 Uhr ankommen.
Monument-Valley1
Monument-Valley2
Monument-Valley3

Dort hat sich viel verändert. Es wurde ein großes Hotel am Rande des Valleys gebaut.
The View bietet eine klasse Sicht auf das Monument Valley, die Zimmer kosten aber in
der Saison auch gutes Geld. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit Gutscheinen diverser
Portale (ab-in-den-urlaub.de oder weg.de) das Hotel für kleines Geld zu bekommen.
Als zweites fällt uns auf, dass der Eintritt mittlerweilen 5$ pro Person kostet.
Ich meine früher war das mal 5$ pro Auto... aber das kann auch immer schon 5$ p.P.
gewesen sein.

Wir fahren mit unserem Auto ins Valley und die "Straße" ist richtig schlecht.
Die Dirt Road ist so felsig und uneben und mit Löchern, da passen ganze Minicooper
rein. Dazu sehr schlammig und es stehen ab und zu riesen Pfützen im Weg rum.
Die Fahrt ist also sehr holprig und dauert auch sehr lange.
Wir machen viele, viele Fotos und verlassen gegen 11.30 Uhr das Tal.
Monument-Valley4
Monument-Valley5
Monument-Valley6

Das Monument Valley macht immer wieder Spaß und wenn es auf dem Weg liegt, fahren
wir das gerne an und verbringen ein paar Stunden hier.

Weiter geht es in Richtung Grand Canyon, aber nicht ohne vorher in Kayenta unser
Auto zu waschen, das sieht nach dem Monument Valley nämlich aus wie Sau....
Monument-Valley-Auto

Kurz vor Tuba City nehme ich mir doch nochmal die Wegbeschreibung von Volker zum
Blue Canyon zur Hand. Vor uns liegen die beiden Elefantenfüße und es geht links ab
auf die Zufahrt zum Blue Canyon. Aber dieket hinter der Red Lake Trading Post ist
Schluss bzw. wird mir das zu ungewiss. Bereits hier steht das Wasser auf der Dirtroad
mindestens 30 cm hoch und es gibt keinen Weg drum rum. Also verschieben wir den
Besuch auf ein anderes Mal.
Die Entscheidung war wohl die beste heute, denn kurz hinter der Abfahrt zum Blue
Canyon ist auch die Hauptstraße überspült worden und es liegt noch der Schlamm auf der
Straße.

Weiter geht es in Richtung Tuba City, als wir an der Ampel stehen, geht links die
IR-264 ab, die zum Coalmine Canyon führt - der nur 500 Meter neben der Straße liegt.
Den hatten wir zwar gar nicht geplant, aber wenn wir schon mal hier sind und Zeit haben...
Charcoal-Canyon1
Charcoal-Canyon2
Charcoal-Canyon3

Hier mal die Beschreibung die Wir uns gemerkt haben, mit etwas detallierteren Angaben als
bei Volker:

Weg zum Coalmine Canyon:
In Tuba City, aus Richtung Kayenta kommend, an der Ampel wo Mc Donalds liegt, links
auf die 264 abbiegen und die Straße etwa 16 Meilen fahren.
Man sieht irgendwann wirklich die Windmühle und das einzelnd stehende Holzhaus.
Etwa 1.100 Meter nach dem Meilemarker 336 geht es links durch ein Catle Gitter.
Dort rein und sich einen Weg in Richtung Windmühle suchen, vorbei an den Kühen und
Schafen. Es laufen dort auch drei Hunde rum, die nicht angenehm aussehen, also Vorsicht.
Es führen mehrere Wege dort hin. Wenn Ihr an der Windmühle seid, rechts dran vorbeifahren,
obwohl die Straße gar nicht mehr zu sehen ist. Man sieht zu diesem Zeitpunkt den Canyon
noch nicht, obwohl man nur 100 Meter davon entfernt ist. Man sieht aber eine Betonbank
und -tisch. In diese Richtung muss man fahren, dann sieht man noch mehr Bänke und
den Canyon.

Er ist einfach der Wahnsinn und wir machen fast noch mehr Fotos als vom Monument Valley.
Wir laufen am Rim entlang zum hinteren Teil. Auch hier ist der Boden weich vom Regen.
Beim Rumlaufen achtet darauf nicht zu nah an die Kante zu gehen, denn Teile der Kante
hängen über und sind nicht wiklich fest. Wer da runterfällt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Übrigens war auch der Weg zum Coalmine Canyon nicht ganz einfach zu fahren, da schlammig.

Weiter geht es zum Grand Canyon, den wir aufgrund der Zeitverschiebung (wir gewinnen eine
Stunde) bereits um 15.00 Uhr erreichen. Wir fahren die View Points bis zum Canyon Village
ab und fahren dann ins Hotel nach Tusayan.

Das Best Western wurde uns von Priceline zugewiesen und ist echt ok.
Wir machen uns kurz frisch und fahren zum Sonnenuntergang, der heute um 18.30 Uhr ist, zum
Grand Canyon zurück.
Wir suchen uns ein gutes Plätzchen und genießen den Sonnenuntergang. Leider ist der Canyon
heute sehr diesig und man sieht nicht viel.
Wir finden den Canyon, der in anderen Reiseberichten gerne mal als großes Loch bezeichnet
wird, immer noch schön, obwohl der WOW Effekt beim dritten Besuch nicht mehr da ist.
Das WOW Gefühl haben wir aber in diesem Urlaub schon oft genug gehabt und wir genießen
einfach nur den Canyon.
Grand-Canyon1
Grand-Canyon2
Grand-Canyon3

Es hat sich hier allerdings viel verändert und das nicht zum Besten....
Alles sieht anders aus, die Verkehrsführung ist sehr gewöhnungsbedürftig,
wir haben bis jetzt die Lodge noch nicht gefunden. Alles wirkt so steril und
es wurde viel abgezäunt, wo man früher frei bis an den Rand gehen konnte. Das ganze
vermiest einen etwas den Aufenthalt, früher war alles besser. :-)
Grand-Canyon-Sonnenuntergang1
Grand-Canyon-Sonnenuntergang2
Grand-Canyon-Sonnenuntergang3
Grand-Canyon-Sonnenuntergang4

Den Abend lassen wir bei eine Pizza auf dem Zimmer ausklingen.
Morgen geht es wieder an den Grand Canyon, dann fahren wir mal alle View Points im
Village ab, die mit einem Shuttle erreicht werden können.
Danach geht es dann nach Sedona, dort bleiben wir für zwei Nächte.

Gefahrene Meilen: 320 Meilen, davon recht viel im MV und GC
Gebuchtes Hotel: Best Western Tusayan via Priceline für 161,15$, also kein Schnäppchen
Getankt: Conoco in Chinle für 3.89$ pG und ohne Zip

 


Tag 15 - 14.9.2012
Grand Canyon und Sedona

Nachdem ich heute Morgen dann doch den Bericht von gestern hochladen konnte,
ging es zum Frühstück. Das Best Western in Tusayan gefällt uns wirklich gut und das
Frühstück überzeugt auch. Es ist zwar sehr voll und es wird im Konferenzsaal gefrühstückt,
aber es gibt frischen Obstsalat und diverse warme Speisen und einen wirklich guten Kaffee.
Dazu gibt es natürlich noch die Teigteilchen und Toast. Alles in allem das beste
Hotelfrühstück während dieser Reise und auch wohl das letzte.

Wir checken aus und fahren in den Park, vorher muss ich leider noch tanken, für
unglaubliche 4,59$ pG... Scheiss Halsabschneider.....
Wie gesagt, es hat sich einiges geändert und wir finden uns irgendwie nicht zurecht.
Wir parken erst am Visitor Center um den Wagen später noch einmal zur Lodge Area umzuparken,
denn von dort fährt die RED Line des kostenlosen Grand Canyon Shuttle. Denn heute wollen
wir in das westliche Gebiet des Parkes und dort dürfen nur die kostenlosen Busse fahren,
welche alle 15 Minuten +- fahren.

Wir steigen an diversen Punkten aus machen Fotos und ja, da war er wieder, der WOW
Effekt. Denn der Canyon sieht heute Morgen vieeeeeel besser aus als noch gestern.
Der nebelige Schleier hat sich weitestgehend verzogen.
Dazu ist es warm und wir haben blauen Himmel. Wir genießen einfach die Aussicht...
Grand-Canyon1
Grand-Canyon2

Ich bedauere die ganzen Fotografen, die ihre komplette Ausrüstung und ein Stativ
mitschleppen, dann Stunden an einem Punkt stehen um das perfekte Licht abzuwarten,
1.000 mal das Objektiv und den Filter wechseln um dann evtl. ein schönes Foto geschossen
zu haben. Dann schleppen sie die ganze Ausrüstung zum nächsten Punkt und warten wieder.
Und am Ende des Tages wird doch Photoshop gestartet....

Wir sind knipser, ich mache mir keine Gedanken ob die Wolke nun so steht oder das
Licht so einfällt. Wenn mir ein Foto gefällt, behalte ich es, ansonsten lösche ich es.
Mein Geschmack geht evtl. nicht konform mit den "Profiknipsern", aber das ist mir
ehrlich gesagt schnuppe.
Ich habe noch nie ein Foto nachbearbeitet. Fotos sind für mich nur eine Erinnerung an
das Gewesene. Viele meiner Bilder haben z.B. oben in den Ecken einen schwarzen Fleck.
Das ist der Filter (Polfilter), den ich auf meine Panasonic geschraubt habe.
Ich könnte in der Cam einstellen, das ich einen Filter drauf habe, dann würde
mir aber Brennweite flöten gehen. Ich könnte die Bilder auch nachbearbeiten und den
Teil rausschneiden, mache ich auch irgendwann, aber dazu habe ich hier keine
Lust und keine Zeit.
Grand-Canyon3
Grand-Canyon4

Gegen 12 Uhr verlassen wir den Park und brechen in Richtung Sedona auf.
Ab Flagstaff fährt man durch den wunderschönen Oak Creek Canyon.
Wir haben für heute noch kein Parking Permit (Red Rock Pass) und so machen wir
nur wenig Fotos. Wir kommen morgen noch mal in den Oak Creek Canyon.

Oak-Creek1
Oak-Creek2
Im Slide Rock Statepark ist übrigens die Hölle los. Da baden so
viele Leute, dass man nicht wirklich Fotos machen kann, ohne
einen halbnackten Ami vor die Linse zu bekommen. Den schenken
wir uns.
Slide-Rock

Sedona ist wirklich eine hübsche Stadt, mitten in den Red Rocks.
Sehr schön anzusehen. Es gibt einen haufen Läden die Windspiele,
Lampen oder sonstigen Schnick Schnack verkaufen. An jeder Ecke befindet sich ein
Esotherikladen.

Unser Hotel, das Poco Diablo Resort, das Priceline uns zugewiesen hat, befindet
sich etwas außerhalb der Stadt. Wir checken ein und bekommen auf Nachfrage sogar
ein Zimmer mit zwei Betten, so gibt es keinen Streit um die Bettdecke.
Die Anlage macht einen guten Eindruck, die Blöcke mit den Zimmern sehen aber von
Außen wie eine besseres Motel aus. Die Zimmer allerdings sind sehr groß und hübsch
eingerichtet. Es ist alles da was man braucht und wir haben im Gegensatz zu gestern ein
1A Internet mit guter Geschwindigkeit. Nur die Klimaanlage in unserem Zimmer
funktionierte nicht. Ein Anruf an der Rezeption und 3 Minuten später waren zwei Techniker
da und haben die Klimaanlage repariert, die wollten nicht mal Trinkgeld annehmen.
Guter und schneller Service.

Wir brechen auf in die Stadt, denn unsere Vorräte sind zur Neige gegangen und wir
müssen einkaufen. Es gibt etwas außerhalb einen Safeway und den besuchen wir jetzt.

Danach sind wir zum Airport hochgefahren. Dort gibt es einen Aussichtspunkt, der einen
schönen Blick über die Stadt und auf die Red Rocks bietet. Schon eine Stunde vor dem
Sonnenuntergang ist hier oben viel los. Wir warten nicht bis zum Sonnenuntergang,
sondern haben Hunger und das nicht zu knapp.
Sedona1
Sedona2

An der Kreuzung des HW 89A und des HW 179 befindet sich das Red Rock BBQ, das wir
heute mit unserer Anwesenheit beglücken. :-)

Es gibt ein rieeeeeesen Ribeye Steak (knapp 1lb) für mich und einen Bison Burger für
Roswitha. Das Steak ist perfekt gebraten, sehr zart und unglaublich saftig,
lecker, lecker....
Das Steak erreicht auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 10 (genial) eine 9.
Es gibt immer Luft nach oben... Ach ja, der Burger war auch sehr gut.

Völlig fertig vom Essen fahren wir zurück ins Hotel und genießen den Abend....

Morgen geht es in die Red Rocks, geplant sind die Devils Bridge, der Red Rock Loop,
die Chapel of Holy Cross und mal sehen was noch so geht.

Ach ja, der kleine Kerl wäre Roswitha fast über den Fuß gelaufen, dann hätte ich wohl
einen Notartzt rufen können....:-)
Lizzard

Gefahrene Meilen: 150 Meilen
Gebuchtes Hotel: Poco Diablo Resort via Priceline für 134,40$
Getankt: Ja, zwei mal, einmal für 4,59$ in Tusayan und einmal für 3,69$ in Sedona.
In Tusayan ohne Zip in Sedona mit Maestro Karte, die kannten an der Säule
keine Kreditkarte.....

 


 

Tag 16 - 15.9.2012
Sedona

Das Bett im Poco Diablo ist super bequem, wir schlafen heute also mal etwas länger.
Na ja, gegen kurz nach 8 Uhr sind wir trotzdem auf der Straße.

Als Erstes machen wir uns auf den Weg zur Devils Bridge. Wir finden den Abzweig
von der Dry Creek Road und versuchen die FR-152 zum Trailhead zu befahren. Das ist
mit unserem Auto aber völlig unmöglich, denn teilweise sind dort richtige Treppen in
der Fahrbahn und durch den Regen der letzten Tage haben sich tiefe Rinnen gebildet.
Ich fahre etwa eine halbe Meile, setzte mehrfach auf und drehe um.
Da ich keine gute Beschreibung habe wie weit man auf der FR-152 fahren muss bis
zum Trailhead und außerdem der Parkplatz an der Dry Creek Road komplett voll ist,
beschließen wir schweren Herzenz die Devils Bridge auf ein anderes Mal zu verschieben.
Draußen ist es mittlerweile (obwohl früh am Morgen) weit über 30 Grad warm.

Wir fahren die Dry Creek Road weiter und fahren ein wenig in der Gegend rum bis wir
am Fay Canyon ankommen. Ein Blick in die Broschüre und wir beschließen den 1,1 Meilen
langen Trail zu laufen. Der Weg ist schön, das Ziel unspektakulär.
Balanced-Rock
Fay-Canyon-Sedona
Aber unterwegs sehen wir diverse Schmetterlinge und Kolibris. Am Ende des Trails
kann man einen steilen Steinhang hochklettern um in den Fay Canyon zu blicken.
Leider kommt die Sonne direkt von vorne und man kann nichts erkennen. Aber wie gesagt,
der Weg war schön zu laufen. Mittlerweile ist es allerdings so heiß geworden, dass wir
keine weiteren Wanderungen mehr unternehmen wollen.

Wir fahren weiter und kommen an die Palatki Ruins, die wir auch besichtigen.
Ruine-1
Ruine-2

Weiter geht es zurück auf den HW-89A und weiter auf dem Red Rock Loop, der
wunderschön zu fahren ist. Leider investieren wir 10$ in den Red Rock Statepark,
der sicher wunderschön ist, aber man muss viel wandern um es zu sehen. Wir schauen
uns nur den Film im Visitor Center über Sedona an und bewundern die Kolibris, die
an einer Tränke in der Luft schweben.

Kolibri
Weiter geht es auf dem Red Rock Loop mit herrlichen Blicken auf den Cathedral Rock und
dessen Umgebung. Einfach schön.....

Cathedral-Rock

Wir fahren die SR-179 in Richtung Süden und schauen uns die Church of the Holy Cross an,
die sich schön in die roten Felsen einschmiegt. Gleich neben der Kirche steht ein
wunderschönes Anwesen.... So leben also die Schönen und Reichen in Sedona.
Überhaupt stehen hier sehr schöne Häuser, alles ist super sauber, selbst auf der
Main-Street. Es gibt keine Schandflecken - oder wir haben sie noch nicht gefunden. :-)
Uns gefällt Sedona richtig gut, hier kommen wir auf jeden Fall nochmal her.

Church-Holy-Cross-Sedona
Schoenes-Haus
Weiter geht es bis Oak Creek , wo man einen schönen Blick unter anderem auf den
Bell Rock und die Rabit Ears hat.
Bell-Rock
Wir machen uns im Hotel frisch und fahren danach an die Main Street um ein wenig
durch die vielen Geschäfte zu bummeln und einen Eiskaffee zu trinken, denn es ist
richtig heiß. Ein schönes Motiv findet sich am südlichen Ende der Mainstreet bei
den Pink Jeep Tours:
Rossi-Redrock

Anschließend schauen wir uns noch das Künstlerviertel "Tlaquepaque"
an, das im Stiel eines mexikanischen Dorfes gehalten ist. Hier gibt es schöne
Plätze zum verweilen.
Tlaquepaque1
Tlaquepaque2
Tlaquepaque3

Unser Dinner nehmen wir nochmals im Red Rock BBQ ein. Es gibt leckere Ribs und wir
lassen den wunderschönen Tag ausklingen.

Gefahrene Meilen: 64 Meilen
Gebuchtes Hotel: Poco Diablo Resort via Priceline für 134,40$

 


 

Tag 17 - 16.9.2012
Route 66 und Weg nach Las Vegas

Wir starten recht früh, denn wir haben einiges an Strecke zu fahren.
Aber anstatt den direkten Weg nach Las Vegas zu nehman, fahren wir erst mal in Richtung
Prescott.
Auf dem Weg dorthin kommt man durch Jerome, einem Ort an den Hängen des Mingus Mountain.
Der Ort erinnert etwas an ein spanisches Bergdorf, nur mit amerikanischen Häusern.
Eigentlich ganz hübsch, aber so früh am Morgen ist hier noch nix los. Nur der örtliche
BBQ-Laden räuchert gerade sein Fleisch und es duftet zum anknabbern als wir vorbeifahren.

Wir quälen uns den Berg hoch auf 7.000 Feet Höhe, das entspricht etwa 2.133 Metern.
Die Strecke macht richtig Laune.... naja, jedenfalls für mich. Ich liebe Serpentinen....
Wir bedauern die armen Radfahrer, die sich den Berg hochquälen.

Wir erreichen schließlich Prescott. Was wollen wir hier eigentlich?
Ich habe mal ein Foto des Watson Lake gesehen, mit den Granite Dells im Hintergrund.
Wir finden zwar auf Anhieb nicht die Stelle wo das Foto aufgenommen wurde, aber der
See ist auch sonst sehr hübsch. Leider sind zu viele Wassersportler mit Kanus auf dem
See unterwegs, so bekommen wir leider nicht die gewünschten Spiegelungen der
Granite Dells aufs Foto. Es ist um 10 Uhr morgens bereits hübsch heiß....
Watson-Lake

Weiter geht die Fahrt zur Route 66. In Seligmann trifft uns allerdings fast der Schlag.
Hier stehen 3, in Worten DREI, volle Busladungen und dutzende Autos rum.
Man kann kein vernünftiges Foto machen, ohne dass einem jemand ins Bild läuft.
Ein unglaublicher Auflauf an Menschen. Das war 2005, als wir das erste Mal hier waren
nicht so.
Seligman
Die Route 66 ist im Verlauf ziemlich langweilig, erst beim Hackberry General Store
wird es wieder interessant. Aber auch hier ist es recht voll und eine Gruppe englischer
Biker steht so dämlich vor der Corvett, dass auch hier kaum vernünftige Bilder möglich sind.
Leicht entäuscht fahren wir durch Kingman und dann auf direktem Wege zum Hoover Dam.
Der fehlt uns nämlich auch noch in unserer Sammlung. :-)
Hackberry
Hackberry2

Als wir am Hoover Dam ankommen, stoppen wir als erstes an der
Mike O'Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge, die recht neu ist.

Hoover-Dam1
Hoover-Dam2
Als wir aussteigen trifft uns erneut der Schlag, denn es ist unbeschreiblich heiß.
Da wir ja keine Temperaturanzeige im Auto haben müssen wir schätzen, aber es
fühlt sich nach knappen 37 bis 40 Grad an. Als wir später Las Vegas erreichen, bestätigt sich
unsere Annahme, es sind 101°Farenheit, das entspricht 38,3°C

Wir laufen auf der Mike O'Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge und fahren dann weiter zum Damm.
Auch hier bekommt man fast keinen Parkplatz, aber wir finden schließlich einen, machen unsere
Fotos und fahren weiter nach Las Vegas.

Wir haben ein Zimmer in der Bills Gambling Hall gebucht. Das Bills befindet sich in direkter
Nachbarschaft des Bellagio und da wir einen Luxury Room gebucht haben, sollten wir auch
einen Blick auf die Bellagio Fountains bekommen. So der Plan. Leider haben wir nur einen sehr
seitlichen Blick auf die Fountains bekommen, verdeckt durch eine Werbetafel.
Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass alle anderen Fountain View Zimmer belegt sind.
So sind wir also doch etwas entäuscht über unser Zimmer...
Las-Vegas-Blick-aus-Zimmer1

Wir machen uns frisch und ziehen los den Strip zu erkunden.
Unser Abend endet bei einem 190 Octane vom Fat Tuesday an den Bellagio Fountains.
Hier kann man den ganzen Abend stehen ohne das es langweilig wird....
Bellagio-Night2
M-Shops
Ich habe mittlerweile auch unser Zimmer etwas umgebaut, so dass wir die Vorhänge auf die
andere Seite schieben können und einen besseren Blick auf die Fountains haben.
Las-Vegas-Blick-aus-Zimmer
Las-Vegas-Night1

Ach ja, diesen 190 Octane haben wir auf das Wohl von Volker, alias L@la getrunken.
Er hat, wie so häufig, vor ewigen Jahren einen Trend gesetzt... ohne ihn würden wohl die wenigsten
Leute den 190 Octane vom Fat Tuesday kennen:
Fat-Tuesday

Morgen geht es erstmal ins Outlet, shoppen. :-)

Gefahrene Meilen: 340 Meilen
Gebuchtes Hotel: Bills Gambling Hall direkt auf der Hotelseite
Getankt: in Kingman bei Texaco für 3.69$ pG mit deutscher ZIP

 


Tag 18 - 17.9.2012
Las Vegas

Wir schlafen erstmal so richtig aus, bis die Housekeeping Tante fast in unserem Zimmer steht.
Wir haben vergessen das "Do Not Disturb" Schild vor die Tür zu hängen.

Wir stehen also auf, machen uns frisch und suchen erstmal ein Denny's um zu frühstücken.
Danach geht es auf direktem Wege ins Outlet (das am Las Vegas Bvld. South).
Bepackt mit diversen Tüten, verlassen wir gegen 15.00 Uhr das Outlet und fahren über
den Las Vegas Bvld. zurück zum Hotel. Hier erholen wir uns erst mal vom shoppen.
Es ist immer noch unbeschreiblich heiß und jeder Schritt wird zur Qual.
Wir warten also, bis die Sonne lange Schatten wirft und machen uns wieder auf,
um etwas zu essen und uns die Hotels anzusehen. In jedem Hotel hat sich etwas verändert seit
dem wir 2007 das letzte Mal hier waren. Auch der Strip hat sich stark verändert, aber irgendwie
sieht die Skyline mit dem neuen Citycenter gar nicht so schlecht aus.

Wir gehen als Erstes ins Venetian, essen etwas und gehen dann weiter zu den Forum Shops im
Caesars Palace, wo es einen Fat Tuesday gibt. Wir brauchen einen 190er....
Grande-Canale
Markus-Platz-Venetion
Maske
Venetian
Venetian-Sonnenuntergang

Übrigens, wir haben gestern einen in den Miracle Miles beim PH getrunken und hatten uns schon
gewundert wie der schmeckt. Irgendwie mochten wir den beide nicht.
Heute in den Forum Shops schmeckt er so, wie ich ihn in Erinnerung habe. Und es gibt einen
Gutschein für 1$ Off beim nächsten.... Der 190er kostet übrigens mittlerweile 9$.....

Wir gehen zurück zum Bellagio und schauen uns diverse Vorstellungen der Wasserspiele an,
bis wir nicht mehr stehen können.
Bellagio3
Bellagio-Night1

Heute habe ich wenig zu schreiben, das wird sich aber morgen nicht ändern. :-)
Las Vegas kann man nicht beschreiben, hier muss man gewesen sein....

Bis morgen....

Gefahrene Meilen: 10 Meilen
Gebuchtes Hotel: Bills Gambling Hall direkt auf der Hotelseite


 

Tag 19 - 18.9.2012
Las Vegas

Nachdem es gestern Abend spät wurde, schlafen wir heute erstmal richtig aus und
so kommen wir erst um kurz nach 10 Uhr aus dem Hotel.
Wir machen uns auf den Weg zu einem Supermarkt um ein paar Brötchen, einen Kaffee und einige
Einkäufe für die Heimat zu besorgen.
Der erste Supermarkt ist allerdings ein völliger Reinfall, hier gibt es nicht das Gesuchte.
Also müssen wir uns noch einen anderen Supermarkt suchen.
In einem VONS werden wir fündig und kaufen die benötigten Dinge ein und auch unser Frühstück,
das wir auf dem Rückweg zum Hotel im Auto verspeisen.

Das Problem am Bills ist, dass man bescheiden vom Parkplatz runter oder auch wieder drauf kommt.
So dauert es oft einige Minuten bevor sich eine Lücke finden lässt um in den Verkehr einzufädeln.
Auch kommt man nur in eine Richtung und so muss man noch umständlich eine Blockumfahrung
vollziehen, um in die gewünschte Richtung zu kommen.

Wir machen uns jedenfalls nach unserem Frühstück auf den Weg zum MGM und den angrenzenden Hotels.
Da uns der Weg zu weit und die Temperatur zu hoch ist, parken wir im Monte Carlo Casino und
gehen dann den Rest zu Fuß.
New-York-Casino
M+M-World

Als erstes wird die M&M World geentert. Wir lieben diesen Laden. Wir schauen uns den neuen
kostenlosen 3D Film an und gehen anschließend zum MGM Casino rüber. Leider wird hier umgebaut und
so ist es SEHR laut und SEHR staubig. Wir halten uns nicht lange dort auf und gehen rüber ins
New York - New York.
M+M1
M+M2
M+M3

Da unsere Füße uns nicht mehr tragen wollen, machen wir uns mit dem Auto auf dem Weg zum
nördlichen Las Vegas Bvld. und schauen uns dort um. Auch hier hat sich in den letzten 5 Jahren
viel verändert. Kennt ihr die Serie mit den drei bekloppten Pfandleihern aus Las Vegas?
Wir sind durch Zufall auch an deren Laden vorbeigekommen. Wir haben den Laden aber auch nur
an der riesen Menschenschlange erkannt, die etwa 100 Meter lang war. Bekloppt.....
Stratosphere

Wir fahren zurück ins Hotel und machen Siesta, denn draußen ist es einfach zu heiß.

Am Abend waren wir noch im Paris Hotel und haben uns noch diverse Shows am Bellagio angesehen.
Davon kann man nicht genug bekommen. Essen gab es im Dennys vorm Mirage.
Bei Dennys gibt es doch jetzt den Build your own Burger und das wollte ich doch mal ausprobieren.
Meine Kreation (mit Mac & Chese on Top) war nicht schlecht, nur leider waren der Burger und die
Fritten etwas kalt....
ParisParis1
Mirage
Paris2

Was uns schon vor ein paar Tagen aufgefallen ist, man darf in den Casinos rauchen, keine Ahnung
ob das schon immer so war, aber es ist uns erst jetzt aufgefallen. Aber insgesammt rauchen eh
wenige Amerikaner, denn die Zichten sind hier extrem teuer.

Und es ist aktuell wohl auch normal, dass man besoffen in den See vor dem Bellagio springt,
ne Runde dreht und von seinen Leuten wieder rausgefischt wird. So passiert am Sonntag
Nachmittag. Da sind drei junge Mädels in den See gesprungen. Hat aber keinen interessiert,
nur dass eine der drei aufgrund ihres...... Körperbaus...... nicht rausgezogen werden konnte...
Was ein Spaß....
Bellagio1
Bellagio2

Eigentlich ist heute nix spektakuläres passiert. Hier ist einfach nur
People watching angesagt und das kann man hier wirklich gut.
Was man in den USA übrigens auch sehr gut kann:
Amerikanern beim einparken zusehen. Egal wie breit die Lücke ist, die meisten brauchen drei
Versuche und rangieren ewig rum. In Denver hat eine Frau nen MINI nicht grade in eine Parklücke
bekommen. Da hätte aber ein Panzer reingepasst. Nach 5 mal rein und raus ist sie in ne andere
Lücke gefahren.... wieder schief. Mit nem Bier auf dem Balkon ein großer Spaß.

Morgen geht es nach Los Angeles und die letzten Tage des Urlaubes brechen an, schade.......

Unser Fazit zu unserem Hotel:
War das Bills früher eine sichere Bank, zentral gelegen und günstig, so muss man leider
feststellen, dass sich das Bills auf einem absteigenden Ast befindet. An allen Ecken und
Kanten bröckelt es. In unserem Zimmer sind diverse Sachen kaputt, z.B. der Türrahmen zum Bad,
der lose in der Gegend rumbaumelt. Im Aufzug zu den Zimmern fallen Leisten von der Wand
und es fehlen die Fliesen auf dem Boden. Wenn hier nicht bald was gemacht wird, ist das
Bills nur noch von der Lage her gut, was sehr schade wäre.

Ach ja..... da war noch was. Diesen Kühlschrank mit selbigen Inhalt hätte ich auch gerne zu Hause...
Dry Aged Beef.... yummi...
Dry-Aged-Beef

Gefahrene Meilen: 20 Meilen
Gebuchtes Hotel: Bills Gambling Hall direkt auf der Hotelseite


 

Tag 20 - 19.9.2012
Fahrt nach Los Angeles

Wir starten spät, denn wir wollen auf dem Weg nach Los Angeles noch in Primm,NV
halten. Was gibt es in Primm? Ganz einfach, ein Outlet, was sonst. :-)
Na ja, es gibt noch zwei Hotels und einen Rastplatz.
Primm befindet sich etwa 30 Meilen vor Las Vegas an der Stateline.

Da das Outlet erst um 10 Uhr öffnet, können wir also noch ausschlafen, checken in
Ruhe online aus und fahren noch einmal den Strip in Richtung Süden.
Am Las Vegas Welcome Sign wollen wir halten, aber bereits um 9.00 Uhr am Morgen ist
es komplett überfüllt und kein einziger Parkplatz ist frei... Mist.
Das Schild wurde komplett umgebaut, es befindet sich nun ein extra Parkplatz davor,
wo leider auch Busse halten können. So muss man nicht mehr auf der Straße oder dem
Grünstreifen parken.

Da wir nicht parken können, fahren wir also direkt nach Primm, wo wir natürlich zu
früh ankommen. Wir vertreiben uns also die Zeit bei einem Kaffee und entern pünktlich
um 10 das Outlet. Eigentlich hatten wir ja die Koffer schon voll, aber wir haben etwas
optimiert und nun passen evtl. doch noch ein paar Sachen rein. Dafür verzichte ich auf
meine geliebte BBQ-Sauce, die Sweet Baby Ray BBQ Sauce.... schnief....
P1030792

Wir bleiben doch länger als geplant und kommen erst um 12.00 Uhr aus Primm weg.
Die Fahrt ist völlig ereignislos. Wir halten noch mal in Barstow um etwas zu essen.

Und was sehen meine entzündeten Augen dort? Noch ein Outlet, das hatte ich ja gar nicht
auf dem Plan. :-)
Gut, dass wir hier gehalten haben, denn was wir hier erleben, glaubt uns keiner.....

Es halten 4 Busse, voll mit Asiaten, die aus dem Bus springen und auf die Shops
zulaufen. Es werden in einem atemberaubenden Tempo die Läden geplündert und es laufen
völlig panisch Asiaten auf dem Parkplatz von einem Shop zum nächsten. Am Schluss wird der
Samsonite Shop angepeilt und es werden Koffer wie blöd gekauft....
Wir stehen mit offenem Mund auf dem Parkplatz und beobachten das Schauspiel....

Als wir einen Laden betreten, sieht es aus, als wenn sich 100 Hausfrauen beim SSV morgens
um 8 Uhr um ein Kleid geprügelt hätten. Alle Regale sind verwüstet und es liegen Klamotten
auf dem Boden rum.

Scheinbar haben die Mädels und Jungs nur 1 Stunde zum Shoppen vom Busfahrer bekommen.....
Hört sich alles unglaublich an, aber wir schwören, dass es genau so war......
Kurz nach Barstow passieren wir die Inspektion und es wird nach Obst oder Fleisch gesucht,
welches nicht nach Kalifornien importiert werden draf.
P1030794

Wir fahren weiter nach Los Angeles. Unterwegs brennen diverse Wälder und Böschungen im
San Bernardino County. Überall steigt Rauch auf und der Horizont ist verqualmt. Später
sehen wir es auch in den Nachrichten.
P1030798
Hier sieht man den Qualm nicht so doll, aber in den Nachrichten wurde eine große
Fläche gezeigt, welche brennt.

Wir kommen gegen 17.30 Uhr in Los Angeles an. Wer noch nie in LA war, sollte eine Sache
wissen. Niemals morgens zwischen 6 und 10 Uhr und am Abend zwischen 16 und 19 Uhr auf den
Freeways in LA fahren. Dann sind die Straßen völlig verstopft. Leider kommen wir genau
zur Hauptverkehrszeit in LA an und stehen natürlich im Stau....
P1030804
Für uns Kleinstädter ist LA der völlige Hass was das Verkehrssystem angeht. Eine Autobahn
kreuzt die Andere in mehrstöckigen Kreuzungen. Jede Seite hat bis zu 7 Spuren. Abfahrten
können sowohl rechts, als auch links, als auch mitten auf der Autobahn abgehen.
Also ein sehr entspanntes Fahren. :-)

Wir erreichen leicht gestresst unser von Priceline zugewiesenes Hotel in Marina del Rey.
Unsere letzte Bleibe, das Courtyard by Marriott Marina del Rey, kann sich sehen lassen.
Zwar nicht wie gedacht direkt an der Marina (es steht ein riesen Hochhaus zwischen uns
und der Marina) aber ansonsten ideal gelegen. Direkt nebenan gibt es einen Supermarkt
und diverse Restaurants.
P1100105
P1100106

Morgen geht es erstmal an den Strand und dann mal sehen, was noch so geht....
Die letzten 1 1/2 Tage wollen wir noch entspannt angehen ohne große Pläne.

Gefahrene Meilen: 310 Meilen
Gebuchtes Hotel: Courtyard by Marriott Marina del Rey via Priceline für 82$
Getankt: in Primm für 4.15$ pG mit EC-Karte, denn Kreditkarte mit ZIP wurde abgelehnt.


 

Tag 21 - 20.9.2012
Los Angeles

Wir schlafen wieder aus und machen uns gegen 9 Uhr auf den Weg in einen Supermarkt um etwas
zum Frühstücken zu besorgen, danach fahren wir zum Bikeverleih, der direkt an der
Marina del Rey liegt. Man kann kostenlos am Dock 52 parken und bis zum Bikeverleih sind
es nur 500 Meter.

Leider macht der Verleih erst um 10 Uhr auf, so nehmen wir auf einer Bank am Pier Platz und
schauen einer Crew beim Aufbau eines Filmsets zu. Es wird eine Folge der TV Show "Revenge"
gedreht. Um 10 Uhr bekommen wir unsere Räder - einen Beach Cruiser für Roswitha und ein
"normales" 21 Gang für mich. Der ganze Spaß kostet 26$ am Tag pro Rad, eine lohnende
Investition wie sich später rausstellt...

Marina-del-Rey2
Marina-del-rey

Was uns positiv überrascht, ist, dass es einen super ausgebauten Radweg gibt, der von
Huntington Beach bis Santa Monica geht. Easy zu fahren, man kommt nicht mit den Autos
ins Gehege und man kann schön nebeneinander fahren.

Bike-Roswitha
Wir fahren um die Marina und dann Venice Beach entlang bis an das Ende von Santa Monica
- bis fast nach Malibu. Mit diversen Zwischenstopps, Lunch und Leute gucken brauchen
wir für die Strecke gute 4,5 Stunden. Das Fahren am Strand ist soooooooo entspannend
und macht total Laune. Das wir so etwas vorher noch nicht gemacht haben....

Vennice-Beach2
Santa-Monica
Santa-Monica-1
Wir können Jedem der einen halben Tag zur Verfügung hat nur raten eine solche Tour zu
machen. Einfach klasse und eine krönender Abschluss des Urlaubes. Warum kann man solch eine
Strecke nicht zu Hause haben.....
Crazy-Peoble
Muscle-Beach
Vennice-Beach1


Gegen halb drei sind wir wieder am Bikeverleih und bekommen, da wir einen Tag gebucht haben,
noch ein Eis, denn der Besitzer des Bikeverleihs ist gleichzeitig auch der Besitzer des
Eisstandes. :-)

Wir fahren zurück zum Hotel um uns frisch zu machen, denn es ist heute wieder richtig heiß und
wir haben gut geschwitzt und, wie ich im Hotel feststelle auch einen MEGA Sonnenbrand....
Aua, das wird ne schöne Nacht....Und ich habe mich extra eingecremt.....

Gegen halb vier starten wir in Richtung Hollywood, denn wir wollen den einen Tag nicht
vertrödeln. Die Fahrt nach Hollywood dauert etwa 40 Minuten, denn es ist mal wieder
Stau...
Kodak-Dolby
TIPP: Man kann recht günstig (nämlich umsonst) etwa 300 Meter vom Dolby Theatre
(vormals Kodak) parken, nämlich wenn man die Highland Av. aus Richtung Süden in
Richtung Hollywood Bvld. fährt, geht zwischen Sunset und Hollywood Bvld. rechts
eine kleine Straße rein. Hier kann man auf der RECHTEN Straßenseite zwischen
8AM und 6PM zwei Stunden kostenlos parken. Links an der Straße stehen Parkuhren
(50 ct. die viertel Stunde). Im Prinzip gibt es überall am Hollywood Bvld. solche
Parkmöglichkeiten. Man muss nur die Schilder genau lesen, denn oft wird an einem
bestimmten Tag die Straße gereinigt und danach ist euer Auto weg, denn es wird
vorher abgeschleppt oder man bekommt nen Strafzettel, der sich gewaschen hat....


Wir machen in Hollywood die normalen Tourifotos, also Sterne von den wichtigen Leuten
knipsen....
Kermit-Stern

Dann Grauman's Chinese Theatre fotografieren und die dort gezeigten Fuß und Handabdrücke.
Der Abdruck von Michael Jackson ist schon völlig blank, weil den jeder anpackt....
Michael-Jackson

Weiter geht es zum Sunset aufs Griffith Observatory. Hier ist wie vorher schon von mir
prophezeit die Hölle los. Es stehen die Autos schon ein ganzes Stück den Berg runter.
Wir fahren bis ganz nach oben und werden belohnt, vor uns blinkt ein Auto und räumt die
Parklücke. :-) So stehen wir also gaaaaaaaanz oben am Berg.

Der Sonnenuntergang ist nix besonders, die Stadt hängt zu vom Smog. Wir stehen am
Observatorium auf der Seite wo man einen guten Blick auf Downtown hat.
Observatorium-LA
Downtown
Hollywood
Sunset

Nach dem Sonnenuntergang geht es zurück zum Hotel. Diesmal dauert die Fahrt 50 Minuten und
es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Weltreise.... Koreantown, Chinatown, Little Armenia,
Japantown.... ach ja und durch einen Teil USA sind wir auch gefahren....

Wir haben hunger und planen die Strecke so, dass sie an einem In'n Out Burgerladen vorbeiführt.
Wer den Burger von In'n Out nicht kennt, hat was verpasst... Der geilste Burger in einem
Fast Food Laden. Der Double/Double ist die beste Wahl...

Im Hotel angekommen schreibe ich diese Worte, wir packen unseren Koffer und checken online
bei British Airways ein. Morgen müssen wir mal sehen was wir noch machen. Unser Flug geht um
17.55 Uhr. Also im Prinzip genug Zeit. Es landet morgen auch ein Space Shuttle in LAX. Evtl.
schauen wir uns das auch an, wird aber sicher voll werden und ich habe eigentlich keine Lust
den Flughafen zwei mal aufzusuchen.

Das war er also fast.... Unser USA-Urlaub 2012. Den Tag von morgen gibt es, inklusive dem
Fazit, wenn wir zu Hause gelandet sind.

Also Stay Tuned.....
Forrest
Pelikan

 

Gefahrene Meilen: 40 Meilen
Gebuchtes Hotel: Courtyard by Marriott Marina del Rey via Priceline für 82$


 

Tag 22 - 21.9.2012
Los Angeles und Heimreise

Heute fahren wir nur noch etwas durch die Gegend und genießen noch einmal das Wetter und die
Landschaft.

Wir schlafen erst mal so richtig aus, denn heute wird es auf dem Rückflug nicht mehr viel Schlaf geben.
Erst gegen 10.30 Uhr checken wir aus und verstauen die Klamotten welche noch im Auto verteilt
liegen in die Koffer, welche wieder einmal rappel voll sind und genau 23Kg wiegen. Gott sei dank haben
wir noch den Trolley für das Handgepäck :-)

Wir fahren durch Santa Monica in Richtung Mailibu Beach. Vorbei an den Häusern der Stars.
Etwas hinter Malibu Beach entdecken wir jede Menge Menschen am Straßenrand. Uns fällt auf einen
Schlag wieder ein, das ja das Space Shuttle heute in Los Angeles landet und von Norden über San Francisco
an der Küste entlang fliegt. Wir stellen also unser Auto ab und stellen uns zu den Schaulustigen.
Hier gibt es einen kleinen Park und es herrscht Volksfeststimmung.

Wir müssen lange warten und so gegen 1 Uhr sehen wir wirklich das Space Shuttle huckepack
auf einem Flugzeug. Begleitet von zwei Kampfjets fliegt der Konvoi tief direkt über uns die
Küste entlang. Ein klasse Schauspiel, welches man so NIE wieder sehen wird. Es ist also etwas
ganz besonderes und ich stehe die ganze Zeit mit einer Gänsehaut am Straßenrand und kann
es kaum glauben, so etwas zu sehen.

Wir machen uns gegen 14 Uhr auf zum Flughafen, geben das Auto ab und checken ein.

Der Rückflug ist ziemlich ruhig und ich schlafe sogar ein paar Stunden.

Dies war ein toller Urlaub, auch wenn wir viele Kilometer gefahren sind, die Eindrücke bleiben wohl
für immer in unseren Köpfen. Wir haben so viele tolle Sachen gesehen, unglaublich.....

Danke fürs Mitreisen!