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Irland 2009

Beitragsseiten

9. Tag Mittwoch, 16.09.
Cliffs of Moher

Wir checkten morgens aus und fuhren über die N18 an Ennis vorbei und die N85 und N67 bis
Lehinch. Hier geht die R478 Richtung Liscannor ab, welcher wir folgten, bis wir den großen
Parkplatz zu den Cliffs of Moher erreichten, eine der größten Touristenattraktionen Irlands.
Allerdings wissen die Iren das auch, und man bezahlt 8€ für einen Parkplatz. Neben den Cliffs
gibt es noch das Atlantic Edge, ein Informationszentrum, für das man allerdings Eintritt bezahlen
muss. Wir verzichteten darauf und gingen nur zu den Klippen, für die man nicht extra bezahlen muss.
Cliffs of Moher
Mittlerweile sind hier große Steinabsperrungen aufgebaut und man kommt nicht mehr
direkt an die Kante der Klippen heran, allerdings sehen die 200 Meter hohen Klippen trotzdem
noch gewaltig aus. Unten an die Klippen klatscht der raue Atlantik. Wir gingen zum
O’Brians Tower und stiegen gegen eine Gebühr von 2€ aufs Dach des Turmes. Von hier hat
man eine noch bessere Aussicht auf die Klippen.
O Brians Tower auf den Klippen
Cliffs of Moher Obrians Tower
Vom O’Brians Tower kann man noch etwas weiter südlich gehen. Nach ein paar hundert Metern
ist der Besucherweg dann zu Ende. Doch es gibt ab da einen Wanderweg zu Hags Head,
der direkt an den Klippen entlang führt. Es stehen hier Warnschilder, die darauf hinweisen,
dass man ab hier nicht mehr weiter gehen soll. Wir waren aber nicht die Einzigen, die
dieses Schild ignorierten.
Warnschild am Wanderweg zu Hags Head
Ab hier ist man dann wieder ganz nah an den Klippen und es gibt auch keine Absperrung mehr.
Allerdings muss man an einigen Stellen schon aufpassen, wer zu leichtsinnig ist, kann hier auch
wohl die Klippen herunter stürzen. Wir gingen den Weg einige Kilometer, jedoch nicht bis zum
Hags Head, sondern drehten vorher wieder um. Wenn man direkt an den Klippen entlang läuft
und dann auch noch den so klein erscheinenden O’Brians Tower in der Ferne auf den großen
Klippen sieht, merkt man erst, wie hoch die Klippen wirklich sind. Der Abstecher über den
Wanderweg hat sich für uns wirklich gelohnt.
Wanderweg zu Hags Head an den Klippen

The Burren

Danach verließen wir die Cliffs und fuhren durch Doolin, einem kleinen Dorf, das für seine
Musik bekannt ist in Richtung Black Head. Ein Stückchen vor Derreen erreicht man dann die
Burren, eine Landschaft, die wie der Mond aussieht. Die ganze Landschaft besteht nur aus Fels,
in den sich der Regen im Laufe der Zeit Rinnen gefressen hat. Dort, wo sich etwas Erde halten
konnte, wachsen alpine Pflanzen und Gräser. Wir befuhren die Küstenstraße nach Black Head,
einem Aussichtspunkt an der Nordwestecke der Burren. Auf der einen Seite liegt der Altantik,
auf der anderen Seite erstreckt sich eine Landschaft aus Schroffem Fels. Ein Verwalter
Oliver Cromwells sagte einst, hier gäbe es „zu wenig Bäume um einen Mann zu erhängen,
zu wenig Wasser um ihn zu ertränken und zu wenig Erde um ihn zu begraben“, das trifft es
am Besten. Man fährt durch die Burren und denkt, man ist in einer anderen Welt. Wir hielten
kurz am Black Head und fuhren dann weiter nach Ballyvaghan, dem nördlichen Eingangspunkt
der Burren. Da Mittag schon wieder durch war, hielten wir in dem kleinen Dorf an und holten
uns etwas zu Essen. Zum Glück gibt es hier in jeden Spar Markt eine Warme Theke, und
wir holten uns dort etwas und setzten uns zum Essen nach draußen in die Sonne.
The Burren
The Burren
Nach dem Essen fuhren wir über die N67 und die R480 wieder nach Süden mitten in die
Felslandschaft hinein. Nach einigen Kilometern erreicht man die Aillwee Cave, eine Bärenhöhle,
die ein Farmer entdeckte und bis zu seinem Tod in den 70er Jahren geheim hielt. Seitdem ist
die Höhle für Besucher geöffnet. Wir buchten eine Tour und gingen ins innere des Berges,
wo konstant 10°C herrschen. Man kann noch alte Bärenknochen und eine alte Schlafstelle
der Bären bewundern, die hier in der Eiszeit lebten. Des Weiteren gibt es noch einige
Stalagmiten und Stalaktiten, sowie einen unterirdischen Fluss. Die Führung dauert eine
dreiviertel Stunde und ist gut gemacht. Auf dem Gelände befindet sich auch eine Falkenwarte,
allerdings hat uns das nicht sonderlich interessiert und wir kauften nur die Eintrittskarte für die Höhle.
Weiter ging es südlich durch die bizarren Felsformationen bis zum Poulnabrone Dolmen. Bei dieser
alten Begräbnisstätte liegt ein ca 1,5 Tonnen schwerer Stein auf 3 senkrecht stehenden Felsen.
Schon beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Menschen vor fast 6000 Jahren diesen
Felsen mit Muskelkraft hoch gehievt haben.
Poulnabrone Dolmen

Galway (Gaillimh)

Wir fuhren wieder zurück nach Ballyvaghan und von dort über die N67, N18 und N6 nach Galway.
Wieder buchten wir die Nacht im Travelodge. Galway ist die bedeutendste Stadt im Westen Irlands.
Wir fuhren in die Stadt und suchten uns einen Parkplatz an den Docks, von hier ist man schnell zu
Fuß in der Innenstadt. Wir liefen noch ein wenig durch die hübschen Gassen, und suchten noch
ein letztes Mal die Souvenir Shops nach einem Andenken ab. Mittlerweile wurde es schon wieder
recht Spät, und wir entschlossen uns, etwas zu essen. Durch Zufall kamen wir gerade an
Mc Donagh’s Seafood Bar vorbei, die in allen Reiseführern angepriesen wird und wir gingen hinein.
Auf der linken Seite befindet sich eine Selbstbedienungstheke, auf der rechten Seite ein richtiges
Restaurant. Uns reicht die Bestelltheke und wir suchten uns einen Platz in dem vollen Lokal.
Der Fisch schmeckt hier wirklich klasse, nur noch vergleichbar mit dem Restaurant, in dem wir
in Dingle essen waren. Jeder, der Fisch mag und nach Galway kommt, sollte hier anhalten.
Wir gingen dann noch etwas durch die Stadt, bis wir dann zurück zum Hotel fuhren.