Page - Arizona

Page - Arizona

Page liegt im äußersten Norden von Arizona am Lake Powell. Die Stadt wurde 1957 gegründet.
Die Ortschaft Page an sich ist nicht sonderlich aufregend, ist aber ein idealer Ausgangspunkt für
diverse Touren in die “roten Steine”.

Sachen die man in und um Page sehen kann:

Die Wave in den Coyote Buttes:

Für die Wave benötigt man ein Permit
(Erlaubnis) welches man beim BLM - Coyote Buttes bekommt. Mitte 2007 wurde das Verfahren
der Permitvergabe geändert. Genaueres könnt Ihr hier nachlesen Permitvergabe.

Wie kommt man hin: Fahrt auf dem HW 89 in Richtung Page. Nach ca. 57 Kilometern
kommt ein scharfer Knick in der Straße. Hier geht links die House Rock Valley Rd. ab.
Die Straße führt die ersten 150 Meter parallel zum HW89. Eine genaue Wegbeschreibung bekommt man
mit den Permits. Es gibt aber auch genug Wegbeschreibungen zur Wave im Internet, leider. Ich werde hier keine
Wegbeschreibung zur Wave einstellen, da ich der Meinung bin, das dieser Schatz gehütet werden sollte.
Die Wave bei Page

Horseshoe Bend:

Der Horseshoe Bend befidet sich 3 Kilometer südlich von Page am HW 89 in Richtung Flagstaff.
Ihr seht auf der rechten Seite einen sandigen Parkplatz. Vom Parkplatz geht Ihr über den Hügel immer dem Pfad
nach, bis Ihr am Abgrund steht. Ihr seht auf eine Schleife des Colorado Rivers. Der Weg dauert hin etwa 15 bis 20
Minuten und zurück 20 bis 40 Minuten, da Bergauf. Beste Zeit für den Horseshoe Bend ist zwischen 10 und 12 Uhr.
Der Parkplatz ist gut ausgeschildert, also keine Panik.

Horseshoe Bend in Page

Antelope Canyon:

Der Antelope Canyon ist ein wunderschöner Slot Canyon am HW 98 in Richtung Kayenta. Wenn Ihr die drei
schwarzen Schornsteine des Navajo Kraftwerkes seht, sollte ein Schild auf den Antelope Canyon hinweisen.
Es gibt den Upper- und Lowe Antelope Canyon.

Upper Antelope:
Er liegt auf der rechten Straßenseite (von Page aus gesehen). Man sieht ein kleines
Kassenhäuschen. Eintritt 6$ p.P. für den Eintritt an die Navajos und weitere 21$ p.P. für die Fahrt zum
Canyon. Selber fahren darf man nicht und zu Fuß geht es auch nicht weiter :-) Man hat eine Stunde und
es kann voll werden. Beste Zeit für den Upper Antelope ist gegen Mittag, da dann die Sonnenstrahlen als
Beam auf den Canyonboden treffen.

Lower Antelope:
Er liegt auf der anderen Straßenseite. Nach 200 Meter geht links ein Weg ab. Dort befindet sich ein
Kassenhäuschen. Wenn Du vorher den Upper angesehen hast, mußt Du keine 5$ mehr bezahlen, aber
18.50$ p.P. um an den Canyon geführt zu werden. Man steigt von oben in den Canyon und es ist recht
eng. Im Lower hat man unendlich Zeit den tollen Canyon zu bewundern.

Die beiden Canyons sind wirklich toll und lohnen sich, sind aber auch nicht ganz günstig.

Es werden auch geführte Touren angeboten ab Page: Touren in den Antelope

Lake Powell mit dem Glen Canyon Damm:

Der Lake Powel ist der Inbegriff für Wassersport. An diversen Marinas kann man Jet-Skis, Hausboote oder
Motorboote mieten. Infos gibt es hier: Lake Powell Infos

Der HW 89 in Richtung Kanab führt über die Glen Canyon Brücke. Von hier hat man einen
tollen Blick auf den Staudamm. Infos zum Staudamm gibt es hier: Infos
Glen Canyon Damm in Page

Offroad am HW 89:

Wenn man von Page auf der 89 in Richtung Kanab fährt, kann man diverse
tolle Sachen neben der Strecke anschauen. Angemerkt sei an dieser Stelle, das es NICHT erlaubt ist,
mit einem Mietwagen Offroad zu fahren. Schäden gehen auf die eigene Kappe. Wenn Ihr Offroad fahrt,
erkundigt Euch bitte nach dem Wetter, da die Schotter-/Sandpisten bei Regen nicht befahrbar sind.

Cottonwood Canyon Road (CCR):

Die CCR verbindet den HW 89 mit dem HW 12 beim Bryce Canyon und ist damit eine Abkürzung um
von Page zum Bryce Canyon NP zu kommen. Die Strecke ist 49 Meilen lang und nur bei gutem
Wetter zu befahren, daher also vorher bei der Paria Contact Station des BLM nach dem Zustand der
Strecke fragen. Die Contact Station befindet sich auf dem HW 89 kurz hinter dem Abzweig zur CCR
in Richtung Page. Die Einfahrt zur CCR befindet sich kurz hinter Churchwells zwischen dem Milemarker
17 und 18. Am Anfang der Strecke steht eine Tafel mit Informationen zur CCR.

Auf den 49 Meilen fährt man anfangs durch karges Land. Nach ca. 12 Meilen wird es schöner.
Kurz vor Ende der Strecke kommt man Grosvenor Arch vorbei, welcher recht fotogen ist.

Die Strecke ist trocken auch mit einem PKW zu befahren und es gibt auch Leute die sind die Strecke
schon mit dem WoMo gefahren :-)

Wahweap Hoodoo:

Wenn man die CCR etwa eine Meile gefahren ist erreicht man einen Abzweig der nach
rechst führt. Diesen Weg, die BLM 431, fährst Du 4 Meilen und man erreicht eine Kreuzung.
Hier fährst Du rechts nach, etwa 6 Meilen, bis Du steil einen Berg runter fährst. Hier das Auto abstellen und
ca. eine Meile nach Süden wandern. Die Beschreibung und noch viel mehr gibt es hier:
Waheap Hoodoo ala Lala
Gosvenor ArchToadstool Hoodoo

Toadstool Hoodoo:

Das Toadstool Valley befindet sich auf dem HW 89 zwischen den Abzweig der CCR und der
Paria Contact Station und liegt in Richtung Kanab auf der rechten Seite. Man erkennt den Parkplatz mit der
Im Boden sind kleine Hölzer gesteckt, die den Weg angeben. Oft sucht man aber auch danach :-)
Ihr geht einfach immer dem Flußbett nach und nach ca. 20 Minuten seit Ihr da. Man sieht die Hoodoos,
welche etwas höher gelegen sind, ganz gut. Natürlich gibt es noch jede Menge mehr zu sehen, aber ich
berichte von keinen Sachen, die ich nicht selber gesehen habe.

Auch kleine Spaziergänge oder auch längere Wanderungen sind in der wilden Natur Arizonas
natürlich möglich. Allerdings sollte aufgrund der meist doch recht schroffen Bodenverhältnisse auf
passendes Schuhwerk geachtet werden (leichte Sandalen oder hohe Damenstiefel eignen sich
verständlicher Weise eher nicht!). Da es in der Regel sehr heiß ist, muss auch ausreichend Flüssigkeit
mitgenommen werden; am besten Wasser. Als Proviant eignet sich Obst. Schokolade hingegen schmilzt
im Rucksack statt im Mund! Die Kleidung sollte leicht und angenehm zu Tragen sein. Aber bei kurzen
Ärmeln und Hosen unbedingt auf gute Sonnencreme achten, sonst droht auf Armen und Beinen akuter
und unangenehmer Sonnenbrand!

Neben den richtigen Schuhen, passender Kleidung sollte selbst für einen Tagesausflug auch der Rucksack
richtig gewählt sein, denn wenn der nicht korrekt sitzt oder zu schwer ist, kann die Zeit recht lang
werden und die Sehenswürdigkeiten treten auf einmal allzu sehr in den Hintergrund. Ein Rucksack von
Osprey Rucksäcke sind da ganz praktisch. Denn was nützt es, wenn die Kleidung atmungsaktiv ist, am
Rücken aber ein Rucksack festklebt und den Schweiß zum Laufen bringt. Besonders auf dem Weg zur Wave
lernt 
man es zu schätzen, wenn der Rucksack  einfach "passt" und genug Platz für Wasser und etwas zu Essen 
bietet. Wir selber nutzen den Osyprey Talon 22, der uns seit Jahren gute Dienste leistet.

Hotels und essen in Page:

Wir essen immer hier:
                                     “Dam Bar and Grill”
                                    644 N, Navajo Drive
                                 Telefon: 928-645-2161
Gutes Essen, nette Leute was will man mehr.