Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Zell am See 2004

Beitragsseiten


Tag 2
Eisriesenwelt


Nach einer ruhigen Nacht, in einem sehr bequemen Bett, wachten wir so gegen halb neun auf.
Ich zog den Vorhang zur Seite und traute meinen Augen nicht: dichter Nebel und Regen..... So eine sch.....

Wir frühstückten erstmal ausgiebig. Das Buffet von Bernd, der sich um die Küche kümmert, ist sehr üppig.
Beim frühstücken las ich die “Hauszeitung”. In der stand, dass sich das schlechte Wetter noch mindestens
den ganzen Tag halten soll. Na prima.Wir beschlossen den Tag in Salzburg zu verbringen.
Vorher wollen wir noch die größte Eishöhle der Welt besichtigen, da diese auf dem Weg liegt.
Die Eisriesenwelt in Werfen ist die größte Eishöhle der Welt. Die Gesamtstrecke die bisher erforscht ist,
ist 42 km lang. Nur ein kleiner Teil ist begehbar. Die Anfahrt gestaltet sich nicht ganz einfach.
Eine steile, sehr enge Straße windet sich in Serpentinen den Berg bis auf ca. 900 Meter hoch.
Immer wieder kommen Reisebusse von oben. Vom Parkplatz läuft man ca. 20 bis 40 Minuten bis zur
Talstation den Berg hinauf. Die Talstation befindet sich auf 1076 Meter.
Die Seilbahn bringt einen auf 1576 Meter. Von der Bergstation läuft man noch einmal ca. 30 Minuten
den Berg rauf, bis zum Eingang der Höhle.
EisriesenweltEisriesenwelt_2
Am Eingang wartet man, bis genug Leute für eine Führung zusammen sind. Die Führung ist im Preis von
17 € inbegriffen.Vor der Führung bekommt jeder eine Grubenlampe, denn in der Höhle ist es stockdunkel.
Die Tour dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden. Während der Führung geht man erst 700 Stufen hoch und dann
wieder runter. Für Tiere ist diese Tour nicht wirklich geeignet. Auch im Sommer ist es ca. 0 Grad kalt.
Man sollte daher warm angezogen sein.

Die Eisriesenwelt lohnt sich wirklich. Leider steht in keinem Reiseführer, dass man für die Besichtigung,
inkl. Auf- und Abfahrt auf den Berg ca. 4,5 Stunden benötigt. Es war schon weit nach Mittag als wir
wieder am Auto waren. Salzburg konnten wir für diesen Tag streichen. So beschlossen wir, nach
Bischofshofen zu fahren und dort ein wenig zu bummeln.

In Bischofshofen wurde die ganze Innenstadt neu gestaltet, so dass es kein Spaß war, bei dem immer
stärker werdenden Regen durch den Matsch von Geschäft zu Geschäft zu gehen. In Bischofshofen gibt es
aber auch eine Shopping Mall. Hier trockneten wir unsere Sachen bei einem Cafe Latte und einem
Apfelstrudel. Wir hatten keine Lust mehr und fuhren nach Zell zurück und spielten noch ein paar Partien
Uno in der Hausbar. Am Abend folgten wir einer Empfehlung von Bernd in ein Restaurant direkt um die
Ecke. Es sah echt gemütlich aus. Wir stutzten erst, als uns die Kellnerin keine Karte brachte, sondern
nur auf die an den Wänden befindlichen Tafeln verwies. Ich bestellte einen Schweinebraten mit
Bratkartoffeln und Roswitha eine Ofenkartoffel mit Rippchen. Was uns nun vorgesetzt wurde, war eine
Frechheit. Nicht wegen dem Geschmack, sondern wegen der Menge. Nur zur Erinnerung:
Wir waren den ganzen Tag unterwegs und hatten echt Hunger!!!
Die Portionen kann man getrost als sehr übersichtlich einstufen. Auf meinem Teller schwamm eine
dünne Scheibe Braten in einem See Soße. Am Rand lag ein kleiner Haufen Bratkartoffeln
(nicht mehr als 1 1/2 Kartoffeln). Der Preis: 15€ Roswitha hatte eine kleine Ofenkartoffel mit
Quark und zwei Rippchen zum Preis von 11€. Wir zahlten rasch, nicht ohne unseren Unmut kund
zu tun.Dem Himmel sei dank, gibt es in Zell einen Ableger einer großen amerikanischen
Fast Food Kette. Die mit dem goldenen M. Zwei Big Mac Menüs wechselten den Besitzer
und wir hatten unseren  Hunger gestillt. Wir genehmigten uns noch einen Drink an der Hausbar und
gingen schlafen.