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London 2004

Beitragsseiten


Tag 3

Der morgen verheißt wettermäßig nichts Gutes, es regnet und zwar doll. Macht aber nix, wir wollen heute
morgen eh in das British Museum. Wer das Museum mal gerne besuchen möchte, kann sich hier über die
Ausstellungen informieren: http://www.britishmuseum.org/
Wir frühstücken schnell und packen unsere Reisetasche, denn heute Abend geht es wieder Heimwärts.
Noch ebend aus dem Hotel auschecken, Tasche in einem Raum abstellen (die holen wir später ab)
und mit der Tube zum Museum.

Das Gebäude sieht von Außen schon recht imposant aus. Das Beste am Museum ist jedoch, das es
völlig umsonst ist. Sie zahlen nur für die Audio Tour, wenn gewünscht.
Britishes Museum in LondonTempel im Britischen Museum
Wir geben unsere Rucksäcke und Jacken an der Garderobe ab und beginnen unsere Exkursion.
Das Museum gehört zu den berühmtesten der Welt, mit 6 Mio. Besuchern pro Jahr. Es beherbergt kostbare
Funde aus dem ägyptischen, griechischen und römischen Altertum. Kunst aus Süd- und Südostasien, China
und dem europäischen Mittelalter. Alles ist sehr sehenswert. Man kann sich locker einen ganzen Tag im Museum
aufhalten Viel bleibt über das Museum nicht zu berichten. Es war einfach toll. Auch für Kulturbanausen wie
mich eine echte Bereicherung an Wissen.
Pharao Bueste
Es war bereits Mittag als wir aus dem Museum rauskamen. Alles haben wir wohl nicht gesehen, aber es
reichte und wir wollten ja noch in DAS Kaufhaus Londons Harrods.

Das muss man mal gesehen haben. Ein Wahnsinns Kaufhaus. Die Treppenhäuser sind einem Ägyptischem
Tempel nachempfunden. Im Erdgeschoß befindet sich eine riesige Feinkostabteilung. Hier gibt es
Köstlichkeiten aus aller Welt.
Nach einem ausführlichen Rundgang durch das Haus (es ist riesengroß) begaben wir uns in den Keller. In der
Starbucks Filiale tranken wir noch einen Kaffee. Neben dem Starbucks befindet sich ein Diana und Dodi
Gedenktempel. Hier wird das “letzte” Glas aus dem Pariser Hotel und ein Verlobungsring gezeigt.
Diana Dodi Gedächtnisschrein
Wir fragten uns, warum denn ausgerechnet hier eine Gedenkstätte für die beiden eingerichtet wurde,
bis uns einfiel, dass Dodi`s Vater ja der Besitzer von Harrods ist.Wir machten uns auf dem Weg ins
Hotel um unsere Sachen abzuholen. Wir hatten zwar noch etwas Zeit, aber wir konnten nicht mehr laufen.
Mit der Circle Line ging es zurück zur Liverpool St. Station.

Dort wartete auch schon der Stansted Express, der uns zum Flughafen brachte.

Das Einchecken verlief reibungslos und wir genehmigten uns noch einen Burger und einen Drink in
einem Pub.Was uns wunderte war, das es hier wesentlich günstiger war als in den Pubs in der Stadt.
Kenne ich sonst immer nur andersrum.

Die letzten Englischen Pfunde wollten auch noch unter die Leute gebracht werden (es gab eine riesige
Cadburry Schokolade). Mit dem Airtrain ging es zum Terminal. Der Flug verlief reibungslos und um kurz
vor 22.00 Uhr landeten wir am Flughafen Münster/Osnabrück.

Es waren schöne 3 Tage. London kann man nur empfehlen. Es ist zwar einer der teuersten Europäischen
Metropolen, aber lohnenswert.

Fazit:

März ist nicht die beste Reisezeit, es hat viel geregnet, aber es war auch nicht so voll. Wir werden
London noch einmal im Sommer besuchen und davon natürlich hier berichten.

Essen sollte man des Geldbeutels wegen, lieber in einem der zahlreichen Pubs. Hier gibt es gutes und
günstiges Essen.

Die Karten für die London Tube und den Stansted Express kann man wirklich getrost auch in
Deutschland über einen Reiseanbieter beziehen. Kostet nix mehr und man erspart sich das
suchen nach einem Verkaufsstand.

Fahren mit der Underground ist einfach. Man sollte sich die Tube Map ausdrucken und immer
dabei haben. In den Stationen folgt man den farbigen Schildern (jede Linie hat ne andere Farbe).
Die Schilder haben immer den Zusatz Northbound, Southbound, Eastbound und Westbound.
Diese Zusätze geben die Fahrtrichtung an. Alles ganz easy, wirklich. Nur in der Rushhour sollte man
die Tube meiden, wenn man unter Platzangst leidet.

Wenn vor einer Sehenswürdigkeit eine große Schlange steht, geht weiter, es gibt soviel zu sehen,
das man auch locker zwei Wochen in London verbringen kann. Warum also seine Zeit in einer
Schlange vertrödeln?

Man kann übrigens auch Glück haben und bei einer spontanen Londonreise genauso  gut eine
oberirdisch gelegene Übernachtungsmöglichkeit in der englischen Hauptstadt bekommen. In der
City gibt es unzählige kleine und mittlere günstige Hotels. London  steht anderen europäischen
Hauptstädten auch in punkto Gastfreundlichkeit in nichts nach. Wer schließlich am frühen Morgen
nichts mit gebackenen Bohnen, Spiegeleiern und  Frühstücksspreck anfangen kann, dem sei
stattdessen die leckere englische Orangenmarmelade ans Herz gelegt, die es alternativ zusammen
mit frisch geröstetem Toast ebenfalls zum Frühstück gibt. Dazu sollten Sie sich einen echten
Orange Pekoe Tee gönnen,  der von den Engländern traditionell gerne morgens getrunken wird.

Wir hoffen Sie hatten Spaß beim lesen
Andree und Roswitha