London 2004 - Tag 2

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Tag 2

Nach einer Nacht auf einem doch nicht ganz so bequemen Bett, aber einem für Englische Verhältnisse gutem
Frühstück, machten wir uns wieder auf den Weg.

Unser erstes Ziel heute morgen wird der Buckingham Palace sein. Um 11.30 Uhr an bestimmten Tagen wird
das “Changing the Guard” vollzogen. (Genauer Kalender hier: Changing the Guard). Man sollte frühzeitig
(eine Stunde vorher) da sein, um überhaupt was sehen zu können. Wir hatten allerdings noch Zeit und sind vorher
noch am Trafalgar Square und bei den Horse Guards vorbei. Durch den St. James Park geht es direkt zum Palast.
Trafalgar Square LondonHorse Guard London
Es war am Palast schon recht voll (es war noch eine Stunde bis zum Wachwechsel). Wir sicherten uns Plätze direkt
am Zaun. Der Platz erwies sich aber als nicht so günstig, da man das Aufziehen der Wachen von dort nicht beobachten
kann (sind zu viele Menschen, die den Blick verdecken).
So cirka 5 Minuten vor dem Schauspiel zog am Himmel eine riesige schwarze Wolke auf. Es kam wie es kommen musste,
es schütte wie aus Eimern. Wir hatten vorsorglich extra einen Schirm und Regenjacken mitgenommen und waren gut
gerüstet, nicht so wie einige Amerikaner, mit kurzen Hosen und T-Shirt (zur Erinnerung, wir haben März).
Buckingham Palace
Der starke Regen ging aber recht schnell in ein “nieseln” über.
Die Wachablösung als solche, dauert ca. 45 Minuten und besteht in erster Linie aus dem Auf- und Abmarschieren
der Truppen und die Wachübergabe. Eigentlich ganz interessant. Im Sommer würde ich dafür aber keine
zwei Stunden anstehen.
Changeing the GuardChangeing the Guard
Nach der Wachübergabe sind wir auf dem Weg ich Richtung Hyde Park an einem kleinen Pub vorbeigekommen.
Wir beschlossen hier etwas zu essen und unsere Sachen trocken zu legen.

Siehe da, man kann auch günstig etwas essen. In London bieten fast alle Pubs eine Kleinigkeit zu Essen an
(Burger, Pizza, Mashed Potatoes, halbe oder ganze Hähnchen). Alles in allem meistens gut essbar.
Für ca. 10 Pfund bekamen wir zwei Pint Bier, eine riesige Pizza und ein Hähnchen mit ein paar Pommes.

Gut gestärkt ging es mit der Tube weiter zum Kensington Garden. Das Wetter wurde besser und wir
besichtigten den Kensington Palast (aber nur von Außen, da uns das Vergnügen keine 10,50 Pfund wert war).
Kensington Palast LondonOrangerie beim Kensington Palace
Neben dem Kensington Palast kann man auch die Orangerie besuchen. Hier kann man sich bei einem
Tee wie einer der Royals fühlen. Aber die Preise sind gesalzen.

Weiter ging es Richtung Covent Garden. Wir schlenderten durch die Gassen und über den Markt. Bei einem
Kaffee beschlossen wir am Abend zurück zu kommen um irgendwo zu essen.

Also zurück zum Hotel, etwas ausruhen (wir sind heute bestimmt 100 km gelaufen ;-))

Am Abend haben wir lange nach einem Restaurant gesucht. Nicht weil es keine gab, sondern weil entweder
alle voll waren oder wenn mal eins einen Tisch frei hatte, mir schon von den Preisen auf der Speisekarte schlecht
geworden ist. Wer will schon 15 Pfund für ‘ne Pizza ausgeben.

Irgendwann haben wir dann doch einen netten kleinen Italiener gefunden. Die Pizza war gut, aber die Tortelini
meiner besseren Hälfte waren aus einer Tiefkühlpackung in eine Auflaufform gekippt und im Ofen einfach nur
warm gemacht worden. Man hat es deutlich gesehen, eckige Tortelini in einer runden Form......
Naja geschmeckt haben sie trotzdem.

Danach gab es noch einen Absacker in einem Pub (ich hoffe Sie bekommen nun nicht den Eindruck,
wir würden  nur essen und Trinken...) und ab in die Falle.

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