USA 2007 - Auf Bigfoots Spuren - Tag 10 - bis Yellowstone NP

Beitragsseiten
USA 2007 - Auf Bigfoots Spuren
Tag 1 - Anreise
Tag 2 - San Francisco
Tag 3 - San Francisco
Tag 4 - HW1 nach Norden
Tag 5 - HW1 nurch Oregon
Tag 6 - HW1 bis Tillamook
Tag 7 - HW1 bis Seattle
Tag 8 - Seattle
Tag 9 - Fahrt bis Coeur d`Alene
Tag 10 - bis Yellowstone NP
Tag 11 - Yellowstone NP
Tag 12 - Yellowstone NP
Tag 13 - Grand Teton NP
Tag 14 - Weg nach Moab
Tag 15 - Canyonlands NP
Tag 16 - Moab
Tag 17 - Monument Valley
Tag 18 - Grand Canyon
Tag 19 - Bis Las Vegas
Tag 20 - Las Vegas
Tag 21 - Las Vegas
Tag 22 - Abreise
Alle Seiten
Tag 10 - 9.09.2007
Fahrt bis zum Yellowstone NP

Was soll ich sagen, der sehr gute Eindruck unseres Hotels AmeriTel in
Coeur d’ Alene hat sich über Nacht nicht verändert. Das Frühstück war erste
Sahne, denn es wurde wirklich eine Menge geboten. Es hab von Croissants,
Bagels, Waffeln, Omelett, Speck bis zum frischen Obstsalat alles was das Herz
begehrte. Natürlich gab es auch die ganzen Sachen die es sonst zum Frühstück
in den USA immer gibt, also Cornflakes, Teilchen, Muffins und Toast.

Den restlichen Tag verbrachten wir im Auto auf den Weg zum Yellowstone.
Die ersten 4 Stunden fuhren wir immer an einem Fluss entlang, die Landschaft
war recht malerisch, die nächsten 4 Stunden fuhren wir durch die totale Einöde.
Das letzte Stück kurz vor dem Yellowstone wurde dann wieder etwas
interessanter. Wir haben nur zwei Pausen gemacht und die Sache einfach
durchgezogen.
Einoede

Das Super 8 liegt etwas ausserhalb des Nationalparks. Natürlich waren wir nach der letzten
Nacht etwas verwöhnt und so finden wir dieses Hotel nicht wirklich toll, halt etwas unter dem
normalen Super 8  Durchschnitt, da schon etwas abgewohnt. Der Whirlpool ist defekt und das
W-Lan läuft auch nicht.  Werdemich morgen mal an der Rezeption beschweren, evtl. gibt es ja
noch einen Rabatt auf das Zimmer. Zum Essen waren wir in West Yellowstone, welches z.Z. von
alten Leuten belagert wird. Wir haben den Schnitt im Restaurant doch erheblich nach unten
gerissen. :-) Das Essen war nicht schlecht, vor allem viel. Das war auch gut so, denn wir
hatten Bärenhunger. Apropos Bär, wir haben heute auch schon zwei Tiere gesehen,
eine Giraffe und einen Elchen. :-) Die beiden posierten sogar sehr fotogen zusammen
vor der Kamera....
Tiere

Da es heute nichts zu Berichten gibt, hier mal die USA aus einer anderen Sichtweise. Ich stelle mir
schon seit 2005 diverse Fragen, bin aber bis heute zu keiner Antwort gekommen:

- Warum kann man in einer Burgerbude zwischen den Getränkegrößen Normal (etwa 0,5l) Medium
(etwa 1l) und Maxi (etwa 1,5l) wählen, wo doch eh alles frei wieder aufgefüllt werden kann?
Ich denke, damit noch mehr Eis in das Getränk passt, denn Amerikaner brauchen in JEDEM Drink
Eis, je mehr desto besser, auch im Wein

- Warum kosten 18 Dosen Bier 14$ und 30 Dosen nur 16$? Wer kauft da 18 Dosen?

- Warum sind die Klos so niedrig, das selbst ich Erdnukel da Probleme mit habe?

- Warum überholen Amerikaner rechts um dann auf der linken Spur abzubremsen und dann mit
5 MPH langsamer zu fahren als man selbst? Hab ich hier besonders im Staat Washington und Idaho
bemerkt.

- Warum kaufen sich Amerikaner Autos mit 350 PS wenn sie doch eh nur 120 Km/h fahren dürfen?
Ok, warum leihen sich die deutschen Touristen alle einen riesen SUV evtl. aus dem selben Grund? :-)

- Warum ist hier immer alles Great, auch wenn es eigentlich schei** ist? Wenn Amerikaner gefragt
werden, wie etwas war, ist immer alles Great (Großartig).

- Warum gibt es auf einer Straßenbaustelle immer einen Flagman (sind meistens Frauen)?
Können die da nicht wie in Europa auch ne Ampel hinstellen? Oft halten die Damen nur ein Schild
hoch mit der Aufschrift Slow. Es gibt auch einen Flagman für Baustellen, die nur 50 Meter lang sind.
So vorgekommen in Coos Bay, als da eine Flagfrau einfach nur auf eine dreckige Straße
aufmerksam gemacht hat. Da hätte auch ein Schild gereicht. Evtl. geht das in Deutschland ja
auch bald los, denn irgendwo müssen die ganzen 1€-Jobber ja arbeiten :-)

Fragen über Fragen, welche man nicht alle ganz so ernst nehmen sollte. Was die Amerikaner auf
jeden Fall sind: super gastfreundlich und hilfsbereit und im Straßenverkehr zuvorkommend
(außer das Überholproblem).

Morgen geht es auf die Nordschleife des Parks, wir sind gespannt und Ihr könnt es auch sein.
Hoffentlich sehen wir auch endlich “echte” Tiere. :-)
Bis morgen....